Die Playa de Palma auf Mallorca oder der Strand von Westerland auf Sylt sind zweifellos schöne und bekannte Strände. Doch abseits von ihnen hat Europa in Sachen Sand und Meer noch einiges mehr zu bieten – und zwar ohne Menschenmassen.
📑 Inhaltsverzeichnis▼
- 1.1. Mjelle in Norwegen
- 2.Direkt am Meer: Diese Städte in Europa sind besonders schön
- 3.Eiskalter Charme: Diese Strände sind auch im Winter traumhaft schön
- 4.2. Łeba Plaża in Polen
- 5.3. Cala en Baster auf Formentera
- 6.4. Palanga Paplūdimys in Litauen
- 7.Das sind die schönsten Strände an Polens Ostseeküste
- 8.Deutschlands beliebteste Strände – auf Instagram und Tiktok
- 9.Strand-Knigge: Diese Regeln gelten an Nordsee und Ostsee
- 10.5. Paralia Apella auf Karpathos in Griechenland
- 11.6. Plaža Sveti Stefan in Montenegro
- 12.7. Plazhi Lukova in Albanien
- 13.Nackter Badespaß: die zehn schönsten FKK-Strände in Europa
- 14.Urlaub in der Türkei: Das sind die schönsten Strände
- 15.8. Plaja Corbu in Rumänien
- 16.9. Old Head Beach in Irland
- 17.10. Bolata-Bucht in Bulgarien
- 18.11. Palmestranden Frederikshavn in Dänemark
- 19.Die schönsten Strände Italiens für einen Badeurlaub
- 20.Welcher Ostsee-Strand ist der richtige für mich?
- 21.20 traumhaft schöne spanischen Strände
- 22.12. Plage du Loto auf Korsika
- 23.13. Cala Màrmols auf Mallorca
- 24.14. Jurmala in Lettland
- 25.15. Diamond Beach auf Island
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Der reisereporter zeigt dir 15 Traumstrände, die kaum jemand auf dem Schirm hat – denn sie liegen an ungewöhnlichen Orten oder zählen zu den absoluten Geheimtipps. Dort findest du klares Wasser, feinen Sand und manchmal sogar Palmen.
1. Mjelle in Norwegen
Für einen Strandurlaub nach Norwegen? Das ist tatsächlich eher untypisch, aber im Norden des Landes findet sich wenige Kilometer von der Stadt Bodø entfernt ein kleines Idyll. Der Strand Mjelle ist einer der schönsten des ganzen Landes – da er Edelsteinpartikel enthält, schimmert der Sand ein einigen Stellen leicht rötlich.
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Überfüllt ist der Strand jedoch trotzdem nicht. Das liegt auch daran, dass das kristallklare Wasser zwar traumhaft schön aussieht, das Meer so weit im Norden jedoch auch im Hochsommer durchaus kühl ist. Wer sich nach einem Bad im erfrischenden Nass wieder warmlaufen will, kann den Weg bis nach Bodø auch zurückwandern und dabei die traumhafte Natur der Region kennenlernen.
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2. Łeba Plaża in Polen
Die Wellen brechen sanft und klar auf dem hellen, feinen Sand, der sich bei Łeba entlang der Ostsee bis zum Horizont zieht. Einige helle Wolken bedecken den sonst blauen Himmel. Und trotzdem befindet sich dieser Traumstrand nicht auf Menorca, Sardinien oder Kreta – sondern in Polen. Einzig die kreischenden Möwen lassen die nahezu perfekte Illusion auffliegen – und natürlich das vergleichsweise kühle Salzwasser an den Füßen.
Hinter diesem weitgehend naturbelassenen Strand wächst üppiges Grün ungehindert in die Höhe. Wo der Zugang zum Strand einfach ist, parken Urlauberinnen und Urlauber ihre Fahrräder in den Dünen und genießen einen herrlichen Tag am Strand auf ihrem Handtuch. Wer einige Hundert Meter weitergeht, findet hier auch im Sommer jederzeit ein menschenleeres Plätzchen.
3. Cala en Baster auf Formentera
Versteckt zwischen hohen Kalksteinklippen liegt im Osten von Formentera ein abgelegener Steinstrand in der Bucht von Cala en Baster. Umgeben von Höhlen, spannenden Felsformationen und viel Natur musst du hier nicht mit Touristenmassen rechnen. Ein Geheimtipp ist die Bucht auch für Urlauberinnen und Urlauber, die gerne schnorcheln. Im klaren Wasser der Bucht findest du dafür die perfekten Bedingungen.
Am einfachsten gelangst du durch eine kurze Wanderung vom Ort Sant Ferran de ses Roques in die Bucht Cala en Baster. Da die Höhlen in den Felsen dort früher als Bootshäuser benutzt wurden, führen auch heute noch Holzkonstruktionen zwischen den Klippen entlang.
4. Palanga Paplūdimys in Litauen
„Pa langa“ bedeutete auf Litauisch ursprünglich so viel wie „sumpfiges Loch“, doch bei diesem Strand handelt es sich um das glatte Gegenteil. Auf über zehn Kilometern Länge erfreuen sich Strandfans an dem hellen, pudrigen Sand, der flach in die Ostsee führt.
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Wer den Strandabschnitt direkt am gleichnamigen Ort besucht, bestaunt außerdem die Seebrücke und genießt in den Lokalen am Strand eine frisch zubereitete Mahlzeit mit Meerblick.
Ist der Hunger gestillt, bietet sich ein Verdauungsspaziergang am schier endlos scheinenden, breiten Ostseestrand an. Wer früh unterwegs ist, findet nach einem stürmischen Tag auf dem Boden mit Glück sogar Bernstein. Besonders schön sind Spaziergänge auch an lauen Sommerabenden, wenn die Sonne den Himmel in romantische Farben taucht.
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5. Paralia Apella auf Karpathos in Griechenland
Menschenmassen wie auf vielen der beliebten griechischen Inseln brauchst du auf Karpathos in der Regel nicht zu befürchten. Und das, obwohl die kleine Insel zwischen Kreta und Rhodos mit einigen malerischen Stränden überzeugen kann. Einer der schönsten davon ist der Paralia Apella an der Ostküste der Insel.
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Der Strand ist größtenteils naturbelassen und traumhaft zwischen hohen Klippen gelegen. Glasklares türkisblaues Wasser könnte dich denken lassen, du wärst in der Karibik – wären da nicht der weiße Kiesstrand und die typische griechische Vegetation. Für einen entspannten Strandtag mit Schwimmen oder um einfach in der Sonne zu relaxen ist dieser Strand perfekt.
6. Plaža Sveti Stefan in Montenegro
Urlauberinnen und Urlauber aus aller Welt lieben Kroatien als Ferienziel, doch das kleine Nachbarland Montenegro hat ebenso schöne Strände zu bieten. Einer von ihnen liegt bei der beschaulichen Mini-Insel Sveti Stefan, auf der etwa 20 historische und renovierte Steinhäuser stehen.
Schon die Anreise auf die Insel bietet tolle Ausblicke: Über eine Fußgängerbrücke ist Sveti Stefan mit dem Festland verbunden. Diese Brücke bietet einen weiteren entscheidenden Vorteil: Zu beiden Seiten hat sich Sand abgelagert, an dem du im sonst eher felsigen Montenegro sogar Sandburgen bauen kannst.
Zu beiden Seiten der Brücke bieten die jeweiligen Strände herrliche Blicke auf die kleine Insel und Zugang zu Restaurants mit Meerblick und frischen Fischgerichten.
7. Plazhi Lukova in Albanien
Zu deiner Rechten ragen weiße Felsen in die Höhe, zu deiner Linken erhebt sich sanft ein saftig-grüner Hügel. Vor dir: türkisblaues Meer. Unter den Füßen feiner Sand, hin und wieder drückt eine Muschel unter deinen Fußsohlen. Klingt nach weit entfernten Traumstränden, ist aber gar nicht so weit weg, nämlich in Lukova in Albanien.
Die gleichnamige Bucht ist eine Adriaperle für Insiderinnen und Insider, denn ihren Eingang musst du erst mal finden: Eine schmale Treppe führt von der Straße hinab zum Strand, an dem einige mit Stroh gedeckte Sonnenschirme und einige Liegen aufgestellt sind. Von dort aus sind es nur noch wenige Meter bis zum Badevergnügen. Eine Beachbar in der Nähe versorgt dich darüber hinaus mit leckeren Snacks.
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8. Plaja Corbu in Rumänien
Am Schwarzen Meer gibt es etliche schöne Strände. Einer, der bei Menschen, die Ruhe suchen, beliebt ist, ist der Strand von Corbu in Rumänien. Kilometerlang zieht sich feiner, heller Sand an der Küste entlang. Je nachdem, wie weit du wanderst, bist du hier entweder komplett für dich allein oder du strandest an einem der kleinen Ferienorte, die sich hier angesiedelt haben. Nette Bars bieten dort kühle Getränke und leckere Grillgerichte an.
Große Hotelanlagen und Swimmingpools suchst du hier vergeblich, der Star ist ganz klar der wunderschöne und naturbelassene Strand. Halte die Augen auf, wenn du einen ausgiebigen Spaziergang am Wasser unternimmst: Die Wellen spülen hier tolle Muscheln an.
9. Old Head Beach in Irland
Wer bei dem richtigen Wetter erstmals den Old Head Beach besucht, fragt sich zu Recht, ob er oder sie nicht doch in Thailand gelandet ist. Denn dieser Strand in Irland sieht mit seinem gelblichen Sand, dem klaren Wasser, den runden Felsen und der grünen Vegetation tatsächlich den Traumstränden auf Koh Samui ähnlich.
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Tatsächlich liegt der Old Head Beach allerdings bei Louisburgh an der irischen Westküste. Weil der Strand in einer Bucht liegt, weht der Wind hier nur schwach. Sobald die Sonne scheint, kannst du dieses Naturidyll also mit leichter Kleidung aufsuchen. Eine Sache bietet der Old Head Beach, die seine thailändischen Kollegen nicht haben: den spektakulären Blick auf den Croagh Patrick, den heiligen Berg Irlands im Südosten.
Im Sommer schätzen Familien diesen freundlichen Sandstrand, um im Meer zu baden oder ein Picknick zu sich zu nehmen. Auch Wassersportlerinnen und Wassersportler kommen hier auf ihre Kosten: Es gibt Möglichkeiten zum Schnorcheln, Windsurfen und Paddeln mit dem Kajak. Dank der Rampen ist der Strand auch für mobilitätseingeschränkte Menschen gut zugänglich.
10. Bolata-Bucht in Bulgarien
Wer bei Bulgarien nur an Goldstrand und Partyurlaub denkt, sollte sich von der Bolata-Bucht eines Besseren belehren lassen. Knapp 70 Kilometer nördlich von Varna, der pulsierenden Großstadt am Schwarzen Meer, liegt dieses Kleinod, eingebettet in einem Landschaftsschutzgebiet.
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Wegen der geschützten Lage spült das Meer hier nur sanfte Wellen in die Bucht. Ihre tosenden Artgenossen brechen schon zuvor an den hervorstehenden Klippen, die die Bucht umgeben. Daher eignet sich dieser Traumstrand auch hervorragend für einen Urlaub mit Kindern.
Weil eine schmale Straße mit Parkmöglichkeit direkt an der Bucht entlangführt, erreichen auch Menschen, die weniger gut zu Fuß unterwegs sind, dieses Strandidyll gut.
11. Palmestranden Frederikshavn in Dänemark
Weißer Sand, klares Wasser, hochgewachsene Palmen: nicht gerade typisch Dänemark, in Frederikshavn allerdings Realität. 100 Palmen spenden dort nicht nur Schatten, sondern auch das gewisse Karibik-Flair beim Chillen am Strand.
Die Idee für die untypische Vegetation hatten Mitarbeitende des Tourismus-Büros der Stadt, um mehr Urlauberinnen und Urlauber in die Stadt in Norddänemark zu locken. Rund 100 Palmen verzieren jetzt den Stadtstrand. Allerdings nur im Sommer, denn den Winter verbringen die wärmeliebenden Palmen in einem Gewächshaus in der Stadt.
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12. Plage du Loto auf Korsika
Korsika ist für schöne Strände bekannt, und ein besonders schönes Exemplar ist der Strand von Loto. Der Reiz liegt hier nicht nur an dem weißen Sand, dem klaren Wasser und der mediterranen Begrünung. Sondern auch darin, dass dieses Kleinod nicht leicht zu erreichen ist.
Nötig ist eine zwei bis drei Stunden andauernde Wanderung über den Chemin des Douaniers, die dich durch wunderschöne Landschaften bis hinunter zum Meer führt. Einfacher ist die Anreise mit dem Motor- oder dem Segelboot.
Wer sich davon nicht abschrecken lässt, stößt auf klares Wasser, feinen weißen Sand und herrliche Ausblicke auf Wälder und umliegende Berge. Wer sein Handtuch einige Meter abseits des Hauptstrandes ausbreitet, findet im Wasser gute Möglichkeiten zum Schnorcheln – oder wandert rund 40 Minuten direkt weiter zum ebenso schönen Strand von Saleccia.
13. Cala Màrmols auf Mallorca
Ja, auch auf Mallorca gibt es noch abgelegene Traumstrände. Ganz besonders schön ist die Cala Màrmols im Südosten der Insel. Hier findest du verborgen zwischen steilen Klippen einen Strand mit feinem Sand und türkisblauem Meer.
Die sogenannte Marmorbucht befindet sich abseits von Hotels oder größeren Orten, außerdem ist sie zu Fuß recht umständlich zu erreichen. Kein Wunder also, dass du hier sicher sein kannst, deine Ruhe zu haben. Wer nicht zu dem Strand wandern will, kann sich auch mit einem Boot dorthin bringen lassen. Wer gerne schnorchelt, wird sich in dem sehr sauberen Wasser und den spannenden Felskonstruktionen in der Bucht pudelwohl fühlen.
14. Jurmala in Lettland
Den langen, feinen Sandstrand von Jurmala kannst du kaum an einem Tag ablaufen, denn er zieht sich 25 Kilometer an der Küste Lettlands entlang. Starte deine Erkundung am besten im Städtchen Jurmala selbst, das mit seiner schönen Holzarchitektur eingebettet in grünen Wäldern liegt.
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Ebendiese Wälder begrenzen auch den Strand, sobald du dich vom Hauptort entfernst. In größeren Abständen buhlen im Sommer Strandlokale um die Gunst hungriger Urlauberinnen und Urlauber. Zwischen ihnen findest du auf dem feinen, sauberen Sandstrand immer ein einsames Plätzchen für dein Handtuch und deinen Sonnenschirm.
Nicht nur wegen des Strandes lohnt sich hier ein Urlaub, sondern auch für einen Citytrip in die nur rund 20 Kilometer entfernte Hauptstadt Riga. Regelmäßige Zugverbindungen lassen Strand und Stadt ganz eng zusammenwachsen.
15. Diamond Beach auf Island
Zugegeben: Karibik-Flair versprüht der Diamond Beach auf Island überhaupt nicht. Statt pudrigen Sandes bestimmen hier schwarze Kiesel das Bild, statt Badewannentemperatur wird der Ozean auch im Sommer nicht wärmer als zehn Grad. Im Winter treiben Eisblöcke an den Strand, die wie Diamanten in der Sonne funkeln – daher der Name.
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Dennoch zählt der Diamond Beach zu den absoluten Traumstränden. Er kann, was die Top-Beaches der Karibik niemals können werden: dir die Polarlichter zeigen.
Weil der Diamond Beach einsam an einer Gletscherlagune liegt, gibt es keinerlei Lichtverschmutzung. Daher kannst du die tanzenden grünen Lichter von hier aus in klaren Winternächten hervorragend beobachten. Womöglich mit überaus interessanter Begleitung, denn immer wieder legen auch Seehunde hier eine Pause ein.
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