Wer in Deutschland ans Wasser reisen möchte, denkt vermutlich zuerst an die Urlaubsorte an der Nordsee und der Ostsee oder an Hafenstädte wie Hamburg oder Rostock.
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Doch es gibt auch viele eindrucksvolle Städte am Wasser, die weniger bekannt, aber jeden Urlaub wert sind. Wir stellen dir elf besonders schöne vor.
1. Monschau in Nordrhein-Westfalen
In der Rureifel in Nordrhein-Westfalen liegt Monschau mit rund 12.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Durch das mittelalterliche Städtchen nahe der belgischen Grenze zieht sich die Rur. Über dem historischen Stadtzentrum mit seinen Fachwerkhäusern und Kopfsteinpflasterstraßen thront die Burg Monschau.
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Unweit von hier befindet sich der Nationalpark Eifel mit atemberaubend schönen Wanderwegen. So oder so lohnt sich der Ausflug ins Grüne, denn dich erwarten einzigartige Naturwunder in NRW.
2. Hann. Münden in Niedersachsen
In Hann. Münden im südlichsten Zipfel Niedersachsens wohnen gerade einmal 24.000 Menschen. Das malerische Stadtbild wird vor allem vom Wasser geprägt. Hann. Münden wird auch als Drei-Flüsse-Stadt bezeichnet, denn dort entspringt aus dem Zusammenfluss von Werra und Fulda die Weser.
Sportbegeisterte können die Stadt im Kanu oder auf dem Rad erkunden. Gut ausgebaute Wege führen durch das Weserbergland bis nach Bremen.
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3. Wismar in Mecklenburg-Vorpommern
So ganz lässt sich die Küste in der Aufzählung der schönsten Kleinstädte am Wasser nicht vermeiden, denn Wismar in Mecklenburg-Vorpommern darf schlichtweg nicht fehlen. Die Hansestadt mit rund 44.000 Einwohnerinnen und Einwohnern liegt an der Ostseeküste in der Wismarer Bucht. Bekannt ist Wismar vor allem für den gut erhaltenen mittelalterlichen Stadtkern.
Am Alten Hafen kannst du in verträumter Atmosphäre die Kutter und Segelboote dabei beobachten, wie sie sanft auf den Wellen schaukeln. reisereporterin Nicole gibt Tipps für ein perfektes Wochenende in Wismar.
4. Bernkastel-Kues in Rheinland-Pfalz
An der Mosel entlang gibt es viele schöne Orte und Städte, so auch Bernkastel-Kues. Zu beiden Seiten der Mosel gelegen, lädt die Kleinstadt mit rund 7100 Einwohnerinnen und Einwohnern zu einem Streifzug durch eine über 2000-jährige Geschichte ein.
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Dabei sind die tollen Fachwerkhäuser, die frühgotische St.-Michaels-Kirche oder das Renaissance-Rathaus am historischen Marktplatz nur einige der Highlights. Erkunden lässt sich die Stadt zudem auf vier ausgeschilderten „Stadtspaziergängen“ durch verwinkelte Gassen, vorbei an Shops und entlang der berühmten Riesling-Steillagen.
Hoch über der Stadt thront die Burgruine Landshut. Um die Burg führt ein barrierefreier Rundweg mit zahlreichen Informationstafeln.
Im Moselland gibt es zahlreiche Wanderwege, auf denen du das älteste Weinanbaugebiet Deutschlands entdecken kannst. Diese führen dich durch Flusstäler und Schluchten, dann wieder hoch hinaus in die Weinberge. Über die Hälfte der Anbaufläche macht übrigens Riesling aus – kein Wunder also, dass die Moselwinzer als Riesling-Spezialisten gelten.
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5. Bingen in Rheinland-Pfalz
Riesige Weinplantagen und Bilderbuch-Burgen machen auch das Idyll im Rheintal perfekt. Genau mittendrin liegt die kleine Stadt Bingen am Rheinufer mit rund 25.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Wer die Gegend um das Fachwerkjuwel erkunden möchte, kann das auf einer Rhein-Rundfahrt tun. Außerdem bieten sich tolle Wanderwege an, um Rheinhessen, das Land der tausend Hügel, richtig kennenzulernen.
6. Lindau am Bodensee in Bayern
Lindau in Bayern liegt direkt am Bodensee unweit der Grenze zu Österreich. Die kleine Stadt hat weniger als 25.000 Einwohnerinnen und Einwohner und ist für ihre idyllische Altstadtinsel bekannt. Bei einem Stadtrundgang erwarten dich charmante Gassen und historische Gebäude vor traumhafter Kulisse am Fuße der Alpen.
Am östlichen Ende des Bodensees kommen auch Wassersport-Fans voll auf ihre Kosten.
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7. Pirna in Sachsen
Das mittelalterliche Pirna in Sachsen hat einiges zu bieten: einen weltbekannten Marktplatz, wunderschöne kleine Läden, Cafés und Restaurants, ein geselliges Kulturleben – und natürlich Wasser. Die Sandsteinstadt wird von der breiten Elbe umrandet. Auf einem Dampfschiff können Besucherinnen und Besucher die Elbe und die Ausläufer der Sächsischen Schweiz vom Wasser aus entdecken.
Pirna ist von Weinbergen und Schlössern umgeben. Zudem ist die Stadt mit rund 39.000 Einwohnerinnen und Einwohnern nur einen Katzensprung von Dresden und der Sächsisch-Böhmischen Schweiz entfernt. Die Sächsische Weinstraße, die in Pirna beginnt, bringt Wanderinnen und Wanderer zu spektakulären Aussichtspunkten.
8. Mölln in Schleswig-Holstein
Eingebettet in die Seenlandschaft im Herzen des Naturparks Lauenburgische Seen liegt wie gemalt die Kleinstadt Mölln im Süden von Schleswig-Holstein. Bekannt ist der Ort als „Eulenspiegelstadt“, denn der berühmte Narr Till Eulenspiegel soll im Pestjahr 1350 nach Mölln gekommen und hier gestorben und begraben worden sein. In den Straßen des Ortes erinnern Brunnenfiguren, ein Museum und ein Gedenkstein sowie sein Gesicht auf Hauswänden an den Spaßmacher.
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Knapp 20.000 Einwohnerinnen und Einwohner fühlen sich in dem malerischen Ort wohl. Fachwerkhäuser und Backsteinromantik prägen das Ortsbild und zu den ältesten Gebäuden zählen die St.-Nicolai-Kirche und das historische Rathaus.
9. Lübbenau im Spreewald in Brandenburg
Die Beinamen „Tor zum Spreewald“ und „Stadt der Kahnfahrt“ beschreiben die Kleinstadt Lübbenau in Brandenburg schon ganz gut. Hier, am Rande des Biosphärenreservates Spreewald, durchziehen zahlreiche Wasserwege die Landschaft – und die beste Möglichkeit, dieses idyllische Plätzchen zu erkunden, ist per Boot. Du kannst auf eigene Faust durch die Wasserstraßen im Spreewald paddeln oder Kahnfahrten ab dem Hafen in Lübbenau unternehmen.
In Lübbenau leben knapp 16.000 Einwohnerinnen und Einwohner, und die Altstadt birgt nicht nur historischen Charme, sondern auch immer wieder Zwergenfiguren, die mit sorbischen Sagen verknüpft sind.
Übrigens: In Lübbenau gibt es auch ein Gurkenviertel. Die traditionellen eingelegten Spreewälder Gurken sollen in der Kleinstadt das Licht der Welt erblickt haben.
10. Prien am Chiemsee in Bayern
Der Luft- und Kneippkurort Prien am Chiemsee mit den rund 11.000 Einwohnerinnen und Einwohnern präsentiert sich mit traditionellen bayerischen Wirtshäusern, umliegenden Bergen und dem tiefblauen Chiemsee, der auch als bayerisches Meer bezeichnet wird.
Wer maritimes Flair sucht, ist in Prien am Chiemsee genau richtig und per Ausflugsschiff erreichst du von hier beispielsweise nach 20-minütiger Fahrt die Herreninsel mit dem Neuen Schloss Herrenchiemsee. Der prunkvolle Bau wurde vom sogenannten Märchenkönig Ludwig II. in Auftrag gegeben, der sich auch mit Neuschwanstein ein Denkmal gesetzt hat. Doch es geht auch bescheidener: Als weiteres Ausflugsziel, das per Schiff erreicht wird, lockt die Fraueninsel mit Dorfcharakter, kleinen Gärten und einem Kloster.
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11. Rüdesheim am Rhein in Hessen
Eingebettet in Weinberge schmiegt sich Rüdesheim an die Ufer des Rheins und lädt ein in eine Altstadt voller Fachwerkhäuser, stuckverzierter Gebäude und Burgromantik. Herzstück der Altstadt ist die Drosselgasse, in der sich ein Gasthaus ans nächste reiht.
Kein Wunder: Rüdesheim ist bekannt für seinen guten Wein. Laut Hessen Tourismus sind es drei Millionen Besucherinnen und Besucher jährlich, die sich diese besondere Gasse nicht entgehen lassen wollen.
Doch die Kleinstadt mit den knapp 10.000 Einwohnenden vereint noch andere Sehenswürdigkeiten. Etwa das Benediktinerinnen-Kloster oberhalb der Stadt, wo bis heute nach 1400 Jahre alten Ordensregeln gelebt wird, und die rund 1000 Jahre alte Brömserburg direkt am Rhein, in der sich ein Weinmuseum befindet.
Per Sessellift kannst du in Rüdesheim zwischen Berg und Tal pendeln und in der traumhaften Umgebung lockt der Fernwanderweg Rheinsteig mit Abschnitten durch Weinbaugebiete, Wälder, vorbei an Burgen und mit Ausblicken auf romantische Dörfer.
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