Ganz gleich ob im Sommer oder im Winter: Eine Reise ist normalerweise schnell und einfach gebucht. Doch zum Ende des Jahres, in den trubeligen Tagen vor Weihnachten und Silvester, fehlt vielen Menschen Zeit und Ruhe für die Urlaubsplanung. Erst nach dem Jahreswechsel, wenn die Zahl der Termine und die Temperaturen in Deutschland rapide sinken, setzen sich die meisten Menschen ernsthaft mit der Reiseplanung auseinander.
📑 Inhaltsverzeichnis▼
- 1.Thailand im Frühling: die malerischen Berge im Norden
- 2.Niederlande feiern im Frühling die bunte Blumenblüte
- 3.Bulgarien im Frühling: Ruhe-Oase am Schwarzen Meer
- 4.Blütenmeer in Holland: Auf Tulpenspuren in Flevoland
- 5.Sightseeing in Bulgarien: Diese Orte solltest du besuchen!
- 6.Reisen durch Nordirland: Auf den Spuren von „Game of Thrones“
- 7.Irland im Frühling: Reise durch die Welt von „Game of Thrones“
- 8.Südafrika im Frühling: Weinfeste und Safaris
- 9.Japan im Frühling: Einmal die Kirschblüte erleben
- 10.Die schönsten Orte für die Kirschblüte in Deutschland
- 11.Mexiko im Frühling: Karibik und Cenoten
- 12.Die 10 schönsten kleinen Dörfer auf Mallorca
- 13.Die 15 wichtigsten Sehenswürdigkeiten auf Malta
- 14.Kretas schönste Strände: Das sind unsere Top 15
- 15.Kreta im Frühling: Schluchten und Blütenduft
- 16.Malta im Frühling: Kultur ohne Hitzestress
- 17.Mallorca im Frühling: Blütenmeer statt Strandurlaub
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Also ran an die Planung! Doch welche Ziele eignen sich am besten für die Winterflucht aus Mitteleuropa? Für alle, die noch Ideen und Inspiration für eine Reise im Frühjahr 2026 suchen, haben wir einige Tipps zusammengestellt.
Thailand im Frühling: die malerischen Berge im Norden
Im Winter zählt Thailand zu den beliebtesten Reisezielen der Deutschen. Die meisten Menschen zieht es auf die paradiesischen Inseln im Süden des Landes, denn dort liegen die Temperaturen zwischen Dezember und März bei 30 Grad und es gibt kaum Regen. Ab Mitte März, wenn die Hitze die 35-Grad-Marke knackt und die Regenzeit allmählich aufzieht, ebben die Touristenströme ab.
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Doch auch im April und Mai lohnt sich eine Reise nach Thailand. Statistisch steigt dann zwar die Zahl der Tage mit Regenfällen – doch weil die Niederschläge meist nicht lange andauern, ist die Zahl der Sonnenstunden pro Tag nur unwesentlich geringer.
Im Frühjahr bietet sich auch der höher gelegene Norden Thailands als Reiseziel an. Dann wirken die nebelverhangenen Berge und goldenen Tempel im Vergleich zum trockenen Hochsommer viel mystischer und die Flüsse und Wasserfälle in den malerischen Naturschutzgebieten führen mehr Wasser – Abenteuerlustige können sich zum Beispiel beim Wildwasserrafting in die Flüsse stürzen.
Niederlande feiern im Frühling die bunte Blumenblüte
Wer das Ende des Winters herbeisehnt, muss nicht unbedingt in den Süden reisen. Um die Vorboten des Frühlings zu genießen, genügt ein Ausflug in die Niederlande, denn dort beginnt Ende März die berühmte Tulpenblüte.
Einfach durchatmen und genießen: Der Duft der bunten Blumenfelder in Holland beendet die Winter-Tristesse im Handumdrehen.
Der Anblick der leuchtenden Frühlingsboten lässt sich zum Beispiel in der schönen Gartenanlage Keukenhof und mit einem Roadtrip zu den Tulpenfeldern in der Region Bollenstreek oder Flevoland auskosten. Dort weht Reisenden auch der liebliche Geruch von Krokussen, Narzissen und Hyazinthen um die Nase.
Der bunte Frühlingsbeginn wird in Holland ausgelassen gefeiert. Das bekannteste Fest ist der „Blumenkorso“ mit liebevoll blumengeschmückten Themenwagen im Keukenhof – 2026 findet der Traditionsumzug am 18. April statt.
Bulgarien im Frühling: Ruhe-Oase am Schwarzen Meer
Die Hauptreisezeit in den Urlaubsorten am Schwarzen Meer in Bulgarien beginnt erst im Juli. Dann brutzeln an den berühmten Gold- und Sonnenstränden zahllose Touristinnen und Touristen in der Sonne.
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Reisende, die lieber auf einen klassischen Strand- und Partyurlaub verzichten und nach Ruhe suchen, können auch schon ab Mitte April an die Schwarzmeerküste reisen. Die Temperaturen steigen dann von zunächst 15 auf bis zu 20 Grad im Mai – perfektes Klima für eine Tour durch die malerische Natur, wie zum Beispiel im artenreichen Schutzgebiet Baltata bei Albena.
Auch ein Ausflug in Bulgariens Hauptstadt Sofia bietet sich im Frühjahr an. Praktischer Nebeneffekt: Die ohnehin schon günstigen Hotelpreise in Bulgarien sind in der Nebensaison nochmals niedriger.
Blütenmeer in Holland: Auf Tulpenspuren in Flevoland
Sightseeing in Bulgarien: Diese Orte solltest du besuchen!
Reisen durch Nordirland: Auf den Spuren von „Game of Thrones“
Irland im Frühling: Reise durch die Welt von „Game of Thrones“
Ganz gleich, zu welcher Jahreszeit man nach Irland reist: Regen ist ein ständiger Begleiter. Bei der Planung sollten Urlauberinnen und Urlauber deshalb nicht nur die Temperaturen, sondern auch die Zahl der Regentage berücksichtigen. Das Thermometer in Irland klettert im Hochsommer zwar auf bis zu 18 Grad. Zugleich steigt im Sommer aber auch die Zahl der Regentage.
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Als beste Reisezeit für Irland gilt der März, denn dann fallen am wenigsten Niederschläge. Bei Temperaturen um 14 Grad können Reisende die sattgrüne Insel und die schroffen Küsten auf Wanderungen erkunden, die Pubs in der Hauptstadt Dublin besuchen oder auf einem Roadtrip die coolen Drehorte der Kult-Serie „Game of Thrones“ abklappern.
Anfang Mai steigt in Irland außerdem das beliebte „Riverfest“ mit Feuerwerk in Limerick.
Südafrika im Frühling: Weinfeste und Safaris
Im deutschen Frühjahr beginnt in Südafrika der Spätsommer. Die Temperaturen liegen im Südwesten des Landes bei 25 und im Nordosten bei bis zu 30 Grad. Ideale Bedingungen für eine Flucht vor der mitteleuropäischen Kälte!
Auch im berühmten Krüger-Nationalpark, der Heimat von wilden Löwen, Elefanten und Nashörnern, ist es im März, April und Mai mit etwa 25 Grad noch angenehm warm. Das macht eine Safari-Tour zum König der Tiere deutlich angenehmer als im südafrikanischen Hochsommer. Und die Temperatur des Indischen Ozeans ist noch immer ideal zum Baden.
Wer den Fokus auf einen möglichst günstigen Urlaub in Südafrika legt, sollte die Osterfeiertage meiden. Dann ist in Südafrika Hochsaison und es finden viele Großveranstaltungen statt, wie zum Beispiel die Feste zur Feier der Weinlese.
Japan im Frühling: Einmal die Kirschblüte erleben
Welche Sehenswürdigkeit lockt eigentlich die meisten Besucher nach Japan? So viel vorweg: Es ist nicht die gigantische Hauptstadt Tokio, nicht der malerische Berg Fuji und auch nicht einer der jahrhundertealten Schreine.
Die meisten Touristinnen und Touristen kommen zur Zeit der Kirschblüte nach Japan – je nach Region zwischen Mitte März und Mitte Mai. Dann leuchten die weltberühmten Blütenmeere in weißer und rosafarbener Pracht.
Besonders schön anzuschauen ist das Naturschauspiel zum Beispiel in Osaka. Im weitläufigen Park des malerischen Schlosses stehen etwa 4000 Kirschbäume, deren Knospen sich in der Regel Ende März öffnen. Ein romantischer Anblick – auch in der Nacht, denn dann wird das Farbenmeer festlich beleuchtet. Auch der Hirosaki Park in Aomori ist bekannt für seine Kirschblüte.
Im Frühjahr erwarten Besucherinnen und Besucher in Japan ganz unterschiedliche Temperaturen, denn das Land erstreckt sich über sechs Klimazonen. Im bergigen Norden, zum Beispiel auf der Insel Hokkaido, ist es deutlich kühler als im subtropischen Süden Japans. Die Tageshöchstwerte im Frühling liegen im Norden zwischen zehn und 20 Grad, in Zentraljapan zwischen 15 und 20 sowie im Süden zwischen 20 und 25 Grad.
Die schönsten Orte für die Kirschblüte in Deutschland
Mexiko im Frühling: Karibik und Cenoten
Streng genommen liegt die beste Reisezeit für Mexiko in der Zeit zwischen Dezember und April. Doch ein genauerer Blick auf die Klimadiagramme zeigt: Der Süden des mittelamerikanischen Landes lässt sich auch bis Ende Mai besuchen, ohne dass die Gefahr von Kälte, übermäßiger Hitze oder Regen droht. Für Frühjahrs-Reisende aus Deutschland heißt das: Auf zur Karibik!
Bei einer Reise in die südlichen Bundesstaaten und an die Goldküste Mexikos können sich Urlauberinnen und Urlauber auf Temperaturen von bis zu 32 Grad und durchschnittlich acht Sonnenstunden pro Tag freuen. Für den Badeurlaub an den weißen Karibikstränden Mexikos sollte man also reichlich Sonnencreme einpacken. Die Wassertemperaturen in Cancún betragen ganzjährig etwa 25 Grad.
Abwechslung vom Strandvergnügen bietet zum Beispiel eine Bade-Rundtour zu den berühmten Cenoten. Die paradiesischen Wasserhöhlen gibt es in Yucatan und Quintana Roo nahezu überall, denn das unterirdische Höhlensystem zieht sich durch weite Teile der idyllischen Landschaft.
Die 10 schönsten kleinen Dörfer auf Mallorca
Die 15 wichtigsten Sehenswürdigkeiten auf Malta
Kretas schönste Strände: Das sind unsere Top 15
Kreta im Frühling: Schluchten und Blütenduft
Im Sommer zählt Kreta zu den beliebtesten Reisezielen Europas, denn die malerischen Buchten und Temperaturen bis zu 35 Grad bieten ideale Voraussetzungen für einen schönen Badeurlaub mit der Familie.
Doch wer nicht nur am Pool und Strand liegen, sondern Griechenlands größte Insel wirklich kennenlernen möchte, sollte die Hochsaison am besten meiden. Denn dann ist es auf der Insel nicht nur überlaufen, sondern für Wanderungen oder Kulturtrips auch schlichtweg zu heiß.
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Im Frühjahr hingegen lässt sich Kreta bei angenehmen Temperaturen um 20 Grad völlig stressfrei erkunden. Auf den Rad- und Wanderwegen im bergigen Inselinneren zeigt sich die sonst trubelige Ferieninsel von ihrer idyllischen und stillen Seite. Vielerorts werden Urlauberinnen und Urlauber von frischen Düften begleitet, denn im Frühjahr stehen viele Bäume und Blumen in voller Blüte. Besonders beeindruckende Szenerien bietet die Wanderroute durch die spektakuläre Samaria-Schlucht.
Im Frühjahr lässt sich auch ein Rundgang durch die schöne Stadt Chania mit ihrem zauberhaften venezianischen Hafen an der Nordküste ganz ohne Hitzestress genießen. Und wen es dann doch nach Abkühlung dürstet, der kann bei Wassertemperaturen zwischen 16 und 20 Grad durchaus schon mal ins Meer hüpfen.
Malta im Frühling: Kultur ohne Hitzestress
Auch die Inselgruppe Malta liegt tief im Süden Europas. Im Frühjahr können sich kältegeplagte Menschen aus Mitteleuropa deshalb auf Höchsttemperaturen zwischen 20 und 24 Grad freuen. Ideal, um die beeindruckenden Naturkunstwerke an den Küsten, die bunten Boote im Hafen Marsaxlokk, die historische Piazza in Rabat und die hübschen Gassen der Hauptstadt Valletta zu erkunden.
Spannende Einblicke in die Kultur der Menschen können Reisende im Frühjahr außerdem auf vielen Festen gewinnen. Im Februar gedenken die Malteserinnen und Malteser mit aufwendigen Prozessionen und Paraden des Apostel Paulus, der nach einem Schiffbruch im Jahr 60 n. Chr. mehrere Monate auf der Insel verbracht und den christlichen Glauben verbreitet haben soll.
Auch die fröhlichen Karnevalsumzüge, die prunkvollen Oster-Feierlichkeiten und ein spektakuläres Feuerwerks-Festival können Reisende auf Malta nur im Frühjahr erleben.
Mallorca im Frühling: Blütenmeer statt Strandurlaub
Im Sommer strömen wieder Millionen Touristinnen und Touristen nach Mallorca. Doch die beste Reisezeit, um die authentische Seite der Baleareninsel kennenzulernen, ist im Frühjahr. Dann sind die Temperaturen mit 17 Grad (März) bis 22 Grad (Mai) zwar noch nicht so richtig warm. Doch dafür können Reisende die schöne Natur und die urigen Orte im Inselinneren ganz ohne störende Besuchermassen erkunden. Im Frühjahr bieten sich außerdem ausgiebige Wanderungen durch den schroff-schönen Tramuntana-Gebirgszug im Nordwesten der Insel an.
Besonders malerisch ist Mallorcas Natur zur Zeit der Mandelblüte. Die süßlich duftenden Blüten öffnen sich je nach Wetterlage in der Zeit von Mitte Januar bis Anfang Februar. Am einfachsten lässt sich das duftende Blütenmeer auf einem Roadtrip entdecken – zum Beispiel zwischen Porto Cristo und Porto Colóm, zwischen Andratx und S’Arraco, bei Llucmajor und Santayi und zwischen Soller und Valldemossa.
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In der festlichen Osterzeit, wenn bei den Prozessionen vermummte Gestalten mit rasselnden Eisenketten durch die Städte und Gemeinden ziehen, wechselt sich die Mandelblüte mit der Mohnblüte ab. Dann leuchten Mallorcas Felder nicht mehr in weißen, sondern in tiefroten Farben.
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