Reisen um die Welt Lufthansa verschärft Flugzeug-Regeln: Nutzung von Powerbanks und E‑Zigaretten verboten

Lufthansa verschärft Flugzeug-Regeln: Nutzung von Powerbanks und E‑Zigaretten verboten

Gerade im Urlaub sind Smartphones und andere elektronische Geräte unverzichtbar – sei es für digitale Tickets, die Navigation, zum Fotografieren oder für die Kommunikation. Doch was tun, wenn der Akku unterwegs leer ist und keine Steckdose in Sicht? Powerbanks sind die Lösung. Doch beim Fliegen gelten für die nützlichen Reisebegleiter bestimmte Vorschriften, ebenso wie für andere Geräte wie E‑Zigaretten oder <a href="https://www.reisereporter.de/tipps-und-tricks/fliegen-mit-elektrorollstuhl-was-reisende-beachten-muessen-rechte-regeln-tipps-PTNGIMCGVRCM5BRQN2VWHDAK4E.html» target=»_self» rel=»» title=»https://www.reisereporter.de/tipps-und-tricks/fliegen-mit-elektrorollstuhl-was-reisende-beachten-muessen-rechte-regeln-tipps-PTNGIMCGVRCM5BRQN2VWHDAK4E.html» data-vars-event-category=»intext_link» data-vars-event-action=»click» data-vars-event-label=»https://www.reisereporter.de/tipps-und-tricks/fliegen-mit-elektrorollstuhl-was-reisende-beachten-muessen-rechte-regeln-tipps-PTNGIMCGVRCM5BRQN2VWHDAK4E.html»>Rollstuhlbatterien.

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Viele Airlines auf der Welt haben ihre Regeln für Powerbanks und E‑Zigaretten zuletzt wegen verschiedener Brand-Vorfälle verschärft oder planen dies. Wir zeigen, welche Fluggesellschaften betroffen sind und welche Regelungen derzeit bei Lufthansa, Eurowings, Condor und Co. gelten.

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Die Regeln bei Powerbanks und E‑Zigaretten auf Lufthansa- und Condor-Flügen?

Während andere Airlines ihre Powerbank-Regeln schon 2025 anpassten, war die Lufthansa-Gruppe bisher zurückhaltend. „Die Lufthansa Group Airlines richten sich bei den Regelungen zur Nutzung von Powerbanks nach den Vorgaben der IATA“, teilte ein Sprecher dem reisereporter noch im Jahr 2025 auf Nachfrage mit.

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Zum 15. Januar 2026 treten jetzt jedoch auch für alle Fluggesellschaften der Gruppe einheitliche neue Regeln in Kraft. Demnach „dürfen Powerbanks an Bord von Flügen der Lufthansa Group Airlines weder genutzt noch geladen werden.“

Zur Lufthansa-Gruppe gehören die Lufthansa selbst, außerdem Eurowings, Swiss, Austrian Airlines, Brussels Airlines sowie Air Dolomiti, Edelweiss und Discover Airlines. Demzufolge dürften sehr viele Reisende aus Deutschland und den umliegenden Ländern von der neuen Regelung betroffen sein.

Demnach gelten folgende Regeln für Powerbanks:

  • Sie dürfen an Bord nicht benutzt oder aufgeladen werden
  • Pro Person dürfen nicht mehr als zwei Powerbanks mitgenommen werden
  • Sie dürfen nur im Handgepäck transportiert werden.
  • Die Kapazität muss unter 100 Wattstunden liegen.
  • Bei einer Kapazität zwischen 100 und 160 Wattstunden ist eine Transportgenehmigung der Airline erforderlich.
  • Genehmigungspflichtige Powerbanks und Batterien müssen bei der Flugbuchung über das Lufthansa-Service-Center angemeldet werden.

Schon zuvor gab es, wie „aerotelegraph“ berichtet, auf den Flügen von Lufthansa und Eurowings teilweise Borddurchsagen, die Reisende dazu aufforderten, Powerbanks in Gebrauch stets im Blick zu haben.

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Diese Regeln gelten für E‑Zigaretten:

  • Sie dürfen nur im Handgepäck mitgenommen werden.
  • Die Verwendung und das Aufladen an Bord sind verboten.
  • Die Geräte müssen während des gesamten Fluges verstaut bleiben (wo, wird nicht genannt).
  • Eine versehentliche Aktivierung darf nicht möglich sein.

Flugreisende dürfen maximal 15 tragbare elektronische Geräte dabeihaben.

Achtung: In manchen Ländern sind E‑Zigaretten verboten! Teilweise drohen hohe Geldstrafen oder sogar Gefängnis. In welche Länder du Vapes und Liquids nicht mitnehmen solltest, siehst du in unserer Übersicht.

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Diese Regeln gelten bei Powerbanks auf Condor-Flügen:

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Auf allen Condor-Flügen gelten nach Angaben einer Sprecherin die Gefahrgutvorschriften der IATA und die darin vorgegebenen Regeln zur Mitnahme von Powerbanks. Bei einer Nennenergie zwischen 100 und 160 Wattstunden sei vor Reiseantritt oder spätestens beim Check-in am Flughafen eine Genehmigung durch den Condor-Kundenservice einzuholen.

„Bei der Nutzung an Bord bestehen aktuell keine Einschränkungen. Alle Passagiere werden aber explizit angewiesen, jegliche Auffälligkeiten an Powerbanks unverzüglich der Kabinencrew mitzuteilen, die für diesen Fall geschult ist und entsprechende Maßnahmen ergreifen kann“, machte die Sprecherin gegenüber dem reisereporter deutlich.

Diese Regeln gelten bei E‑Zigaretten auf Condor-Flügen:

Folgende Hinweise sind hierzu auf der Condor-Website zu finden:

  • Sie dürfen nur im Handgepäck mitgeführt werden.
  • Die Nutzung während des Fluges ist verboten.

Maximal sind 20 tragbare elektronische Geräte pro Person im Handgepäck bei Condor erlaubt.

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Diese internationalen Airlines haben ihre Powerbank-Regeln geändert

Schon seit dem 1. März 2025 müssen Passagierinnen und Passagiere aller südkoreanischen Fluggesellschaften ihre Powerbanks griffbereit und außerhalb der Gepäckablage aufbewahren. Die Regierung führte diese Regelung ein, um das Brandschutzmanagement an Bord zu stärken, Verwirrung zu reduzieren und die Effizienz der Airlines zu verbessern, so das südkoreanische Verkehrsministerium in einer Mitteilung vom 13. Februar 2025.

Hintergrund war ein Vorfall Ende Januar 2025, bei dem ein Flugzeug von Air Busan vor dem Start in Brand geriet. Die 176 Menschen an Bord konnten sich über die Notrutschen retten. Laut eines Berichtes soll eine Powerbank für das Feuer verantwortlich gewesen sein. Ab dem 26. Januar 2026 ist nun auch die Nutzung der Powerbanks zum Aufladen von Geräten bei Korean Air, Asiana Airlines, Jin Air, Air Busan und Air Seoul verboten.

Wer mit einer Powerbank reist, sollte sich vorab über die aktuellen Bestimmungen informieren.Quelle: IMAGO/Pond5 Images

Bei Singapore Airlines und der Tochtergesellschaft Scoot ist es schon seit dem 1. April 2025 während des gesamten Fluges weder erlaubt, die Powerbanks zu laden, noch, an ihnen das Handy zu laden, informiert Singapore Airlines in einer Mitteilung. Die Airline folgt damit den Gefahrgutvorschriften der International Air Transport Association (IATA) für die Beförderung von Powerbanks, die als Lithiumbatterien klassifiziert sind.

Die Fluggesellschaft Thailands, Thai Airways, hatte angekündigt, dass vom 15. März 2025 an die Nutzung von Powerbanks während des Fluges vollständig verboten ist, berichtet die singapurische Zeitung „The Strait Times“. Passagierinnen und Passagiere dürften sie weiterhin im Handgepäck mitführen, sofern die von der thailändischen Zivilluftfahrtbehörde (CAAT) festgelegten Kapazitätsgrenzen eingehalten würden.

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Bei der taiwanesischen Fluggesellschaft Eva Air und bei China Airlines ist es ebenfalls untersagt, Powerbanks an Bord zu laden oder zum Aufladen zu verwenden, wie die „New York Times“ zusammenfasst. Sie dürften aber weiterhin in den Gepäckfächern über den Sitzen verstaut werden.

Zum 28. Mai 2025 hat auch die US-amerikanische Fluggesellschaft Southwest Airlines Powerbanks in Taschen oder Gepäckfächern verboten. Die Airline bezeichnet die Regel ebenfalls als Brandschutzmaßnahme, die die Sicherheit von Reisenden und der Crew erhöhen soll.

Bei Emirates dürfen seit dem 1. Oktober 2025 keine Powerbanks mehr im Flugzeug benutzt werden. Sie dürfen zwar weiterhin mitgenommen werden, die Kapazität muss allerdings unter 100 Wattstunden liegen. Sie dürfen auch nicht im aufgegebenen Gepäck oder im Gepäckfach gelagert werden, sondern müssen griffbereit im Fach am Sitz oder im Gepäck unter dem Vordersitz aufbewahrt werden.

E‑Zigaretten: Neue Regeln für Transport im Flugzeug

„Angesichts der zunehmenden Anzahl von Brandunfällen während des Fluges“ hat die südkoreanische Regierung auch die Regeln für die Mitnahme von E‑Zigaretten verschärft. Diese müssen ebenfalls künftig am Körper mitgeführt werden.

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Die neue Brandschutz-Regel setzen auch nicht südkoreanische Fluggesellschaften für Hin- und Rückflüge nach Südkorea um, so zum Beispiel die malaysische Billigfluggesellschaft AirAsia.

Sie informiert zudem darüber, dass sowohl Powerbanks als auch Ersatzbatterien und E‑Zigaretten einzeln verpackt werden müssen, entweder in einem versiegelten Plastik- oder Isolierbeutel oder in ihrer Originalverpackung, um Kurzschlüsse zu vermeiden.

Reisende, die aus Südkorea abfliegen, erhalten laut Airline-Angaben vom Check-in-Personal Freigabeaufkleber, die auf diese Gegenstände oder deren Beutel geklebt werden. Und noch mehr Airlines folgen dem Verbot und erhöhen ihre Sicherheit.

Was müssen Reisende aktuell wissen? Alle wichtigen News für den Urlaub findest du beim reisereporter.

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