Reisen um die Welt Olympia 2026 in Italien: Auswärtiges Amt warnt vor Verkehrschaos und Taschendieben

Olympia 2026 in Italien: Auswärtiges Amt warnt vor Verkehrschaos und Taschendieben

Italien steht in den Startlöchern für die Olympischen Winterspiele 2026 und bereitet sich auf einen enormen Besucheransturm vor. Austragungsorte wie Mailand und Cortina d’Ampezzo werden in den kommenden Wochen zum Zentrum des internationalen Wintersports.

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Für Urlauberinnen und Urlauber bedeutet das nicht nur volle Straßen und steigende Preise, sondern auch neue Reisehinweise. Das Auswärtige Amt hat seine Empfehlungen aktualisiert und weist auf besondere Sicherheits- und Verkehrsregeln während der Großveranstaltung hin.

Winterspiele bringen Millionenpublikum nach Norditalien

Die Olympischen Winterspiele finden vom 6. bis 22. Februar 2026 statt, erste Wettkämpfe begannen bereits am 4. Februar. Mehr als 3500 Sportlerinnen und Sportler aus 93 Nationen treten in 16 olympischen Disziplinen an und kämpfen um die Medaillen.

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Direkt im Anschluss folgen vom 6. bis 15. März die Paralympischen Winterspiele. Besonders gefragt sind laut dem Europäischen Verbraucherzentrum die Eröffnungs- und Schlussfeiern in Mailand beziehungsweise in Verona. Reisende müssen sich daher auf stark ausgelastete Städte und eine hohe Nachfrage nach Unterkünften einstellen.

Aktualisierte Hinweise des Auswärtigen Amts zu Italien

Das Auswärtige Amt hat auch deshalb kurz vor dem Start der Winterspiele seine Reisehinweise für Italien überarbeitet. Auf der Italien-Seite leitete das Auswärtige Amt jetzt für Informationen rund um Olympia auf die Homepage des Deutschen Generalkonsulats in Mailand weiter.

Die Olympische Fackel ist in Italien angekommen.Quelle: IMAGO/IPA Sport

Dort heißt es, dass für deutsche Staatsbürgerinnen und Staatsbürger die Einreise ins Austragungsland unkompliziert bleibt: Ein Personalausweis oder Reisepass genügt, ein Visum ist nicht notwendig. Besonders strenge Grenzkontrollen sind nicht zu erwarten.

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Ein besonderer Hinweis gilt der Kriminalität. Taschendiebstähle und Einbrüche in Autos könnten während der Winterspiele vermehrt vorkommen. Besonders in Stadtzentren, an beliebten touristischen Orten und an Metrostationen sei erhöhte Vorsicht geboten. Wertgegenstände sollten nicht offen getragen werden.

Rund um Olympia in Italien: Verkehrschaos befürchtet

Allerdings werde laut dem Generalkonsulat insbesondere an den italienischen Flughäfen während der Winterspiele stärker kontrolliert. Reisende sollten deshalb mehr Zeit für die An- und Abreise einplanen.

Das gelte auch für die Autobahnen, Tunnel und die Regionen rund um die Austragungsorte, weiß der ADAC. Wer mit dem Auto kommt, muss sich auf Stau und Wartezeiten einstellen. Besonders auf dem Weg nach Livigno über den einspurigen Munt-la-Schera-Straßentunnel wird ein Verkehrschaos erwartet. Auch in und um Mailand ist das Verkehrsaufkommen stark.

Anreise zu Austragungsorten der Winterspiele nur mit „Car Pass“

Eine besondere Olympia-Regel gilt zudem für alle Autofahrerinnen und Autofahrer, die mit dem eigenen Fahrzeug direkt zu den Austragungsorten fahren wollen. Das ist nämlich nur mit einem sogenannten „Car Pass“ möglich, der vorab auf einer eigens eingerichteten Webseite beantragt werden kann. Die Austragungsorte sind Mailand, Cortina d’Ampezzo, Bormio, Anterselva, Livigno, Predazzo, Tesero und Verona.

Weiterlesen nach der AnzeigeWeiterlesen nach der AnzeigeMailand ist im Olympia-Fieber.Quelle: IMAGO/Independent Photo Agency Int.

Klar ist: Olympia 2026 wird Italien in einen Ausnahmezustand versetzen und neben einem einzigartigen Sporterlebnis auch Einschränkungen für Reisende bereithalten. Wer die Spiele besucht, sollte Dokumente und Wertgegenstände sicher verwahren, mehr Zeit für An- und Abreise einplanen und sich über lokale Regeln wie den „Car Pass“ informieren. Dann steht einem italienischen Wintermärchen nichts mehr im Wege.

Was müssen Reisende aktuell wissen? Alle wichtigen News für den Urlaub findest du beim reisereporter.

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