Stillstand auf der Autobahn bleibt für viele Autofahrerinnen und Autofahrer Alltag: Laut <a href="https://www.<a href="https://sky-flight.de/das-sind-deutschlands-stau-hotspots-und-wie-sich-stau-vermeiden-laesst/» title=»Das sind Deutschlands Stau-Hotspots und wie sich Stau vermeiden lässt»>adac.de/news/staubilanz-2025/» target=»_blank» rel=»nofollow» title=»https://www.adac.de/news/staubilanz-2025/» data-vars-event-category=»intext_link» data-vars-event-action=»click» data-vars-event-label=»https://www.adac.de/news/staubilanz-2025/»>ADAC haben sich 2025 rund 496.000 Staus auf Deutschlands Autobahnen gebildet. Die Bilanz zeigt, dass die Lage trotz moderner Mobilitätsangebote weiterhin angespannt ist.
📑 Inhaltsverzeichnis▼
- 1.Übersicht
- 2.Staubilanz 2025: Weniger Staus, aber mehr Stillstand
- 3.Bis zu 55 Kilometer: Das waren 2025 die längsten Staus in Deutschland
- 4.Der reisereporter-Newsletter: Die Vorteile für dich
- 5.Stau-Spitzentage: Feiertage und extremes Wetter
- 6.Wann Stau in Deutschland am wahrscheinlichsten ist
- 7.Die größten Stau-Hotspots in Deutschland
- 8.Ausblick 2026: Keine Entspannung in Sicht
- 9.ADAC-Tipps: So lassen sich Staus vermeiden
- 10.Stau: Vorsicht bei Ausweichrouten und Abfahrten
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Besonders problematisch: Die Staus werden zwar etwas seltener als im Vorjahr, dauern dafür aber länger. Für 2026 rechnet der ADAC sogar mit einem steigenden Verkehrsaufkommen – und mit noch mehr Geduldsproben auf den wichtigsten Reiserouten.
Übersicht
- Staubilanz 2025: Weniger Staus, aber mehr Stillstand
- Bis zu 55 Kilometer: Das waren 2025 die längsten Staus in Deutschland
- Stau-Spitzentage: Feiertage und extremes Wetter
- Wann Stau in Deutschland am wahrscheinlichsten ist
- Die größten Stau-Hotspots in Deutschland
- Ausblick 2026: Keine Entspannung in Sicht
- ADAC-Tipps: So lassen sich Staus vermeiden
- Stau: Vorsicht bei Ausweichrouten und Abfahrten
Staubilanz 2025: Weniger Staus, aber mehr Stillstand
Die ADAC-Auswertung für 2025 macht deutlich, dass Deutschlands Straßen weiterhin stark belastet sind. Insgesamt wurden 478.000 Staustunden registriert, was einem Anstieg von etwa sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Auch die Gesamtstaulänge lag mit 866.000 Kilometern leicht über dem Wert von 2024.
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Zwar sank die Zahl der Staus von 516.000 im Jahr 2024 auf rund 496.000 im vergangenen Jahr, doch die längere Dauer zeigt: Wenn es stockt, dann oft über viele Stunden hinweg. Ein Grund dafür ist, dass das Verkehrsaufkommen laut Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen (BAST) etwa auf Vorjahresniveau blieb, die Belastung durch Baustellen jedoch weiterhin stark ist. Bundesweit gab es 2025 zwischen 650 und 1300 Baustellen gleichzeitig.
Für Autofahrerinnen und Autofahrer bedeutet das: Selbst ohne außergewöhnliche Ereignisse wie Unfälle oder Glatteis kann es auf beliebten Strecken jederzeit zu Verzögerungen kommen. Gerade auf viel befahrenen Transitachsen führen Fahrbahnverengungen und Sanierungen schnell zu Rückstaus, die sich über viele Kilometer ziehen können.
Bis zu 55 Kilometer: Das waren 2025 die längsten Staus in Deutschland
Besonders drastisch sind die Spitzenwerte bei den längsten Staus. Der ADAC registrierte 2025 insgesamt 610 Staus mit mindestens 20 Kilometern Länge. Der Rekord lag bei bis zu 55 Kilometern auf der A7 zwischen Wörnitz und dem Kreuz Memmingen am Samstag nach den Weihnachtsfeiertagen.
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Auch auf der A9 zwischen Hilpoltstein und Kreuz Neufahrn kam es am selben Tag zu einem Stau von bis zu 44 Kilometern. Weitere Extremwerte wurden unter anderem am Sonntag nach Christi Himmelfahrt auf der A24 zwischen Pritzwalk und Kremmen, der verschneiten A7 bei Hannover sowie auf der A4 zwischen Berbersdorf und Pulsnitz kurz vor Ostern gemessen. Diese Zahlen zeigen, wie schnell Feiertage, Wetter oder Reiseverkehr die Autobahnen an ihre Grenzen bringen.
Stau-Spitzentage: Feiertage und extremes Wetter
Die Staubilanz verdeutlicht, dass sich Staus häufig an bestimmten Tagen ballen. Ein besonders extremes Beispiel war der Donnerstag, 9. Januar, als ein Wintereinbruch zu insgesamt rund 6300 Kilometern Stau in Deutschland führte. Auch der Tag vor dem 1. Mai oder der Mittwoch vor Christi Himmelfahrt gehörten zu den stauintensivsten Tagen des Jahres.
Auffällig ist, dass sich diese Muster jedes Jahr wiederholen: Die Tage vor langen Wochenenden, Brückentagen oder Ferienbeginn zählen fast immer zu den staureichsten Zeiten auf deutschen Autobahnen. Wer dann unterwegs ist, muss mit langen Verzögerungen rechnen.
Wann Stau in Deutschland am wahrscheinlichsten ist
Im Jahresverlauf stiegen die Staustunden von Februar bis Juli deutlich an. Die Spitzenmonate waren Juli, Oktober und September, bevor sich die Lage ab Oktober wieder etwas entspannte. Eine echte Stau-Flaute gibt es laut ADAC vor allem im Winter, wenn weniger Reiseverkehr unterwegs ist. Starker Schneefall und vereiste Fahrbahnen können in der kalten Jahreszeit aber trotzdem für lange Verzögerungen sorgen.
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Auch innerhalb der Woche zeigen sich klare Muster: Am schlimmsten war es mittwochs und donnerstags mit rund 1650 Staustunden. Montage und Freitage waren dagegen etwas weniger belastet, was laut ADAC möglicherweise mit Homeoffice-Regelungen zusammenhängt. Typisch bleiben die Stoßzeiten morgens zwischen 6 und 9 Uhr sowie nachmittags zwischen 14 und 19 Uhr.
Die größten Stau-Hotspots in Deutschland
Regional besonders betroffen ist Nordrhein-Westfalen, auf das 35,1 Prozent der gesamten Staustunden 2025 entfallen. Dahinter folgen Bayern mit 13,3 Prozent und Baden-Württemberg mit 10,1 Prozent. Diese Bundesländer gehören damit weiterhin zu den zentralen Stau-Schwerpunkten des Landes.
Bei den Autobahnen selbst verzeichnete der ADAC im Verhältnis zur Streckenlänge den meisten Stillstand auf der A1, A3, A5 und A8. Besonders häufig staute es sich unter anderem auf den Abschnitten Hamburg–Lübeck, Münster–Köln, Dortmund–Oberhausen oder auf der A8 zwischen München und Salzburg.
Ausblick 2026: Keine Entspannung in Sicht
Für 2026 rechnet der ADAC mit einem leicht steigenden Verkehrsaufkommen. Gleichzeitig stehen umfangreiche Sanierungen bevor: Tausende Brücken sind baufällig und auch Tunnel und Fahrbahnen sind vielerorts marode.
Das bedeutet, dass Baustellen und Sperrungen 2026 eher zunehmen werden. Für Reisende dürfte die Staugefahr damit weiterhin hoch bleiben, insbesondere auf den großen Nord-Süd- und Ost-West-Verbindungen, die sowohl vom Berufsverkehr als auch vom Urlaubsverkehr genutzt werden.
ADAC-Tipps: So lassen sich Staus vermeiden
Ganz verhindern lassen sich Staus nicht, doch mit guter Planung können Autofahrerinnen und Autofahrer das Risiko deutlich senken. Der ADAC empfiehlt, am Samstag oder Sonntag zu reisen, da dann der Berufsverkehr entfällt. In den Sommerferien ist das jedoch keine gute Taktik. Hier sollte auf den Samstag als Reisetag verzichtet werden, weil viele Urlauberinnen und Urlauber gleichzeitig starten.
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Wer unter der Woche unterwegs ist, sollte Mittwoch und Donnerstag meiden. Montags – außerhalb der Stoßzeiten – kommt man oft besser voran. Besonders wichtig ist es, die morgendlichen und abendlichen Berufsverkehrszeiten zu umgehen und freitags möglichst früh aufzubrechen, bevor die Staugefahr ab Mittag stark ansteigt.
Stau: Vorsicht bei Ausweichrouten und Abfahrten
Wer einen Stau umgehen möchte, ist schnell geneigt, von der Autobahn abzufahren und eine alternative Route zu suchen. Das sei bei kleineren Staus aber meist nicht lohnenswert, weiß der ADAC, denn die Ausweichstrecken sind dann meist bereits ebenfalls überlastet.
Wer auf eine Vollsperrung auf der Autobahn zufährt und rechtzeitig informiert ist, sollte aber besser frühzeitig abfahren und somit stundenlanges Stehen vermeiden. Das ist allerdings nicht mehr überall erlaubt. Besonders in Bayern haben einige Gemeinden Durchfahrtsverbote für den Ausweichverkehr verhängt. Das führt dazu, dass nicht jede Route, die das Navi vorschlägt, tatsächlich problemlos befahrbar ist. Wer auf Alternativen setzt, sollte sich deshalb vorher zuverlässig informieren.
Wer 2026 Staus vermeiden will, braucht vor allem Flexibilität bei den Reisetagen und Abfahrtszeiten – und sollte sich vor und während jeder Fahrt über aktuelle Verkehrsmeldungen informieren.
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