Wenn Nebelschwaden ein Bad umgeben, in dem eher relaxt und dem Nichtstun gefrönt wird, anstatt geschwommen, dann sitzt man ziemlich sicher in einem Thermalbad.
📑 Inhaltsverzeichnis▼
- 1.Grutas Tolantongo, Mexiko
- 2.Széchenyi-Heilbad, Budapest, Ungarn
- 3.Camino Real: Eine extreme Wanderung vom Pazifik zum Atlantik
- 4.15 schöne Orte in Europa ohne Massentourismus
- 5.Dieser Wanderweg gilt als einer der Schönsten auf der Welt
- 6.Cascate del Mulino, Toskana, Italien
- 7.Takinogawa Inari-yu, Tokio
- 8.Nationalpark Sajama, Bolivien
- 9.Termas Geometricas, Chile
- 10.Das sind die besten FKK-Strände der Welt
- 11.Die EuroVelo-Radwege führen dich quer durch Europa
- 12.Diese schönen Seen in Deutschland sind besonders sehenswert
- 13.Poca da Dona Beija, São Miguel, Azoren
- 14.Blaue Lagune, Island
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Schon die alten Römer taten das, denn dem Thermalwasser wird eine gesundheitsfördernde Wirkung nachgesagt. Der reisereporter verrät dir, wo du in den schönsten Thermalbädern der Welt entspannst.
Grutas Tolantongo, Mexiko
Gut 200 Kilometer von Mexiko-Stadt entfernt, befinden sich die spektakulären Grutas Tolantongo. Die am Hang gelegenen natürlichen Thermalquellen gehören zu den Highlights des gleichnamigen umliegenden Nationalparks und werden von einem Fluss gespeist, der durch vulkanische Aktivität konstant eine Temperatur von 35 bis 38 Grad Celsius erreicht.
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Beim Bad in den Becken mit dem mineralreichen Wasser fällt der Blick in das umliegende Grün und auf den spektakulären Mezquital-Canyon des Bundesstaats Hidalgo. Ein Badebesuch zur Zeit der aufgehenden Sonne lohnt sich besonders. In dem Nationalpark sind außerdem Wasserfälle, Grotten und Tunnel und ein Fluss, in dem ebenfalls gebadet werden kann, zu bestaunen.
Széchenyi-Heilbad, Budapest, Ungarn
Dampf breitet sich über den Becken aus, hier und da wird auf ins Wasser ragenden Tischen Schach gespielt. Das Széchenyi-Heilbad in Budapest ist eines der größten Thermalbäder Europas und bietet eine Vielzahl an Becken im Außen- und im Innenbereich. Ergänzend wird im Untergeschoss des Bades eine Saunalandschaft mit Dampf- und Saunaräumen geboten.
Das Heilbad steht im sogenannten Stadtwäldchen, einem Park in Budapest, und ist auch architektonisch interessant. Der Bau im Stil des Neobarock und der Neorenaissance ist reichlich mit Wasserelementen bestückt. Zu entdecken gibt es etwa detaillierte Kuppelmosaike, Delfin-Statuen und sogar kunstvoll gestaltete Heizkörperverkleidungen.
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Camino Real: Eine extreme Wanderung vom Pazifik zum Atlantik
15 schöne Orte in Europa ohne Massentourismus
Dieser Wanderweg gilt als einer der Schönsten auf der Welt
Cascate del Mulino, Toskana, Italien
Die Toskana weiß nicht nur durch sanfte Hügellandschaften mit Pinien, Zypressen, Olivenhainen und Weinreben zu beeindrucken. Im kleinen Örtchen Saturnia in der Toskana kannst du dich auch in einem der schönsten Thermalbäder der Welt aalen.
Die natürlichen heißen Quellen der Cascate del Mulino (Wasserfälle der Mühle) liegen romantisch in den Hügeln der Region Maremma im Süden der Toskana, und das 37,5 Grad warme, schwefelhaltige Wasser ergießt sich über geschwungene Sinterterrassen. Komplettiert wird das Idyll durch das alte Mühlengebäude am Ufer.
Takinogawa Inari-yu, Tokio
Das öffentliche Badehaus (japanisch: Sento) Takinogawa Inari-yu im Norden Tokios ist ein Ort der Entspannung und der Erholung. Hier wird die japanische Badekultur hautnah erlebt, und das städtische Badehaus steht sowohl Einheimischen als auch Touristinnen und Touristen offen.
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Das Bad wurde im Stil japanischer Tempel erbaut und zeigt an einer seiner Innenwände ein Wandgemälde des Fuji, das von einem der letzten japanischen Sento-Künstler stammt. Das Badehaus gehört zum nationalen Kulturgut, und in der angrenzenden Café-Lounge des Baus kann vor oder nach dem Bad entspannt werden.
Nationalpark Sajama, Bolivien
Der Vulkan Sajama nahe der Grenze zu Chile gehört zu den höchsten Vulkanen der Welt und ist mit seinen 6542 Metern Höhe zugleich der größte Berg Boliviens. In dem Gebiet um den Vulkan befinden sich mehrere heiße Quellen, die ein Bad inmitten der Natur ermöglichen.
Zu den bekanntesten zählen die Termas de Sajama, in denen Wandernde ein heißes Bad genießen können, und die weiter südlich gelegenen Termas de Lipez, die auch eine Landschaft aus Geysiren und heißen Tümpeln bieten. Alle haben eines gemeinsam: Hier kannst du die Vorteile der heißen Quellen mit einem atemberaubenden Blick auf die Andenlandschaft kombinieren.
Termas Geometricas, Chile
Inmitten der chilenischen Wildnis im Villarrica-Nationalpark führen rot gestrichene Holzstege zu kleinen Holzhütten, die als Umkleidekabinen genutzt werden, und zu zahlreichen Thermalbecken. Inspiriert von japanischen Vorbildern erschuf der Architekt Germán del Sol hier die Termas Geometricas, ein Spa mit 17 heißen Becken.
Die Outdoor-Badewannen fügen sich perfekt in die Natur der grünen Schlucht ein. An den dampfenden Becken gedeihen riesige Farne und Bäume, deren Stämme wegen der Feuchtigkeit von Moos überzogen sind. Am Ende des über einen Kilometer langen Stegs bietet ein kalter Wasserfall Abkühlung nach dem Aufenthalt in den heißen Pools.
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Poca da Dona Beija, São Miguel, Azoren
Tag und Nacht kann im Thermalbad Poça da Dona Beija in Furnas auf São Miguel gebadet werden. Das Wasser ist reich an Mineralien, denen eine wohltuende Wirkung nachgesagt wird, und eine Legende besagt, dass einst die Einheimische Dona Beija die heilsame Kraft des Wassers entdeckte und dadurch ihre schwere Krankheit besiegte.
Die Badebecken liegen entlang eines Bachbetts und sind unauffällig in die vegetationsreiche Landschaft integriert. Jedes Bassin bietet andere Annehmlichkeiten, vom Wasserfall über Wasserwände bis zu Bänken. Außerdem sind Umkleiden, Duschen und Liegeflächen vorhanden. Das Thermalbad ist bis 23 Uhr geöffnet, und am Abend verbreitet sich in der Anlage durch die beleuchteten Becken eine besondere Atmosphäre.
Blaue Lagune, Island
Die Blaue Lagune in Island gehört zu den bekanntesten heißen Quellen der Welt. Das Thermalbad in der Nähe von Reykjavík ist eine der meistbesuchten Attraktionen des Landes, und allein der Anblick des schwarzen Lavagesteins, das auf milchig-blaues Wasser trifft, hat etwas Mystisches.
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Das zwischen 37 und 42 Grad warme Wasser der Lagune enthält verschiedene Algenarten, Salze und viele Mineralien wie Kieselerde. Letztere verleiht dem Wasser der Blauen Lagune seine einzigartige Farbe. Wenn die Blaue Lagune mal wieder wegen Vulkanausbrüchen geschlossen oder sie schlicht einfach zu gut besucht ist, finden sich hier gute Alternativen in Island.
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