Auch im Jahr 2026 gilt: Nicht alle Großstädte weltweit sind gleich „sicher“. Eine aktuelle Auswertung von „Numbeo“, einem globalen Index auf Basis von Nutzerbefragungen, hat 30 Metropolen mit extrem hohen Kriminalitätswerten und niedrigen Sicherheitsindizes identifiziert.
📑 Inhaltsverzeichnis▼
- 1.Der reisereporter-Newsletter: Die Vorteile für dich
- 2.Die 30 unsichersten Städte der Welt
- 3.Platz 1: Pietermaritzburg, Südafrika
- 4.Platz 2: Pretoria, Südafrika
- 5.Platz 3: Caracas, Venezuela
- 6.Platz 4: Port Moresby, Papua-Neuguinea
- 7.Platz 5: Johannesburg, Südafrika
- 8.Die Plätze 6 bis 30 der gefährlichsten Städte der Welt
- 9.Die 5 unsichersten Städte Europas
- 10.Platz 1: Marseille, Frankreich
- 11.Platz 2: Birmingham, England
- 12.Platz 3: Coventry, England
- 13.Platz 4: Grenoble, Frankreich
- 14.Platz 5: Neapel, Italien
- 15.Was bedeutet das Ranking für Reisende?
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Die Liste spiegelt Wahrnehmungen zu Diebstählen, Gewalt- und Eigentumsdelikten wider, wobei Werte über 80 im Kriminalitäts-Index als „sehr hoch“ gelten.
Gerade in Regionen mit sozialen Herausforderungen, schwachen staatlichen Strukturen oder gravierenden wirtschaftlichen Problemen ist die Sicherheit oft beeinträchtigt. Das spiegeln die vorderen Plätze deutlich wider.
Der reisereporter gibt einen Überblick über die 30 gefährlichsten Städte und erklärt die Gründe hinter den Spitzenplätzen.
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Die 30 unsichersten Städte der Welt
Hier ist besondere Aufmerksamkeit gefragt: In diesen Städten sollten Reisende nicht unvorsichtig unterwegs sein.
Platz 1: Pietermaritzburg, Südafrika
Pietermaritzburg in Südafrika belegt im Ranking den ersten Preis mit einem Kriminalitätsindex von 82,81. Die Stadt gehört zur Provinz KwaZulu-Natal und gilt als wirtschaftlich strukturschwach mit hoher Arbeitslosigkeit. Hier dominieren Gewalt- und Eigentumsdelikte, darunter Raubüberfälle, Einbrüche und Autodiebstähle.
Trotz touristischer Attraktionen wie kolonialer Architektur ist Pietermaritzburg bereits seit Jahren für hohe Gewalt- und Diebstahlraten bekannt. Armutsbedingte Kriminalität und organisierte Banden tragen zu einem der niedrigsten Sicherheitswerte (17,19) weltweit bei.
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Platz 2: Pretoria, Südafrika
Pretoria, eine der drei Hauptstädte Südafrikas, leidet unter großflächiger Kriminalität, die von Eigentumsdelikten bis zu schweren gewaltsamen Straftaten reicht. Wie in manchen anderen südafrikanischen Städten spielen soziale Ungleichheit, Arbeitslosigkeit und ungleiche Ressourcenverteilung eine entscheidende Rolle bei der hohen Zahl von Überfällen und Autodiebstählen.
Sicherheitsmaßnahmen sind zwar vorhanden, doch Bewohnerinnen und Bewohner sowie Reisende nehmen die Stadt trotzdem als äußerst unsicher wahr. Insbesondere nachts, in weniger überwachten Vierteln, und in öffentlichen Verkehrsmitteln sei die Gefahr, Opfer von Gewalt oder Überfällen zu werden, besonders hoch.
Platz 3: Caracas, Venezuela
In Caracas zählt schwere Gewalt zum Alltag. Die Stadt hat eine der höchsten Mord- und Entführungsraten weltweit, geprägt von politischen und wirtschaftlichen Krisen, hoher Inflation und staatlicher Instabilität.
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„Entführungen zur Erpressung von Geldzahlungen und Überfälle mit Waffengewalt erfolgen regelmäßig. Auch Deutsche waren schon davon betroffen. Die Straßenkriminalität in venezolanischen Großstädten, besonders in Caracas und Maracaibo, ist unvermindert hoch“, warnt das Auswärtige Amt offiziell.
Reisenden in Venezuela wird dringend dazu geraten, Sicherheitsvorkehrungen zu treffen: Wertgegenstände sollten beim Stadtbummel nicht sichtbar sein. Zudem sollten nur vorab gebuchte, vertrauenswürdige Taxis genutzt werden. Auf nächtliches Reisen sollte verzichtet werden.
Platz 4: Port Moresby, Papua-Neuguinea
Port Moresby ist die Hauptstadt Papua-Neuguineas und gilt als eine der gefährlichsten Städte weltweit – unter anderem wegen weitverbreiteter Gewaltdelikte. Überfälle, Autodiebstähle und Raubüberfälle mit Messern oder Schusswaffen kommen regelmäßig vor, insbesondere in den Randbezirken der Stadt.
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Die Polizistinnen und Polizisten von Port Moresby sind oft unterbesetzt, die Reaktionszeit auf einen Alarm kann lang sein, berichtet die australische Regierung in einem Reisehinweis. Urlauberinnen und Urlaubern wird geraten, öffentliche Verkehrsmittel zu meiden, nachts nicht allein unterwegs zu sein und Wertgegenstände nicht offen zu zeigen.
Platz 5: Johannesburg, Südafrika
Die dritte südafrikanische Stadt in den Top 5 der gefährlichsten Städte der Welt ist Johannesburg. Sie ist das wirtschaftliche Zentrum des Landes, aber auch ein Hotspot für hohe Kriminalitätsraten. Gewaltverbrechen, Autodiebstähle, Wohnungsüberfälle und Bandenaktivitäten sind verbreitet, speziell in sozialen Brennpunkten und bekannten Problembezirken der Stadt.
Sicherheitsmaßnahmen wie private Wachen, vergitterte Fenster und abgeriegelte Wohnanlagen gehören mittlerweile zum Erscheinungsbild der Stadt. Reisende sollten besonders in Randbezirken große Vorsicht walten lassen. Hohe Arbeitslosenraten, soziale Spannungen und ein hohes Maß an Korruption gelten als treibende Faktoren hinter vielen Delikten.
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Die Plätze 6 bis 30 der gefährlichsten Städte der Welt
Die unsichersten Städte auf den Plätzen sechs bis 30 zeigen unterschiedliche Muster an Gewalt-, Eigentums- und Straßenkriminalität, oft beeinflusst durch lokale soziale und wirtschaftliche Bedingungen. Auffällig ist, dass unter den Top 30 keine einzige europäische Stadt ist.
6. Durban, Südafrika
7. San Pedro Sula, Honduras
8. Port Elizabeth, Südafrika
9. Memphis, USA
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10. Salvador, Brasilien
11. Port of Spain, Trinidad & Tobago
12. Fortaleza, Brasilien
13. Rio de Janeiro, Brasilien
14. Recife, Brasilien
15. Guayaquil, Ecuador
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16. Kapstadt, Südafrika
17. Detroit, USA
18. Cali, Kolumbien
19. Baltimore, USA
20. Tijuana, Mexiko
21. Albuquerque, USA
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22. Porto Alegre, Brasilien
23. Lima, Peru
24. Saint Louis, USA
25. São Paulo, Brasilien
26. Kingston, Jamaika
27. Oakland, USA
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28. Lagos, Nigeria
29. Damaskus, Syrien
30. Windhoek, Namibia
Die 5 unsichersten Städte Europas
Auch in Europa gibt es Städte mit vergleichsweise hohen Kriminalitätsraten und niedrigen Sicherheitswerten.
Platz 1: Marseille, Frankreich
Die Hafenmetropole im Süden Frankreichs ist bekannt für Drogenhandel, Bandenaktivitäten und Diebstähle. Touristinnen und Touristen werden hier besonders häufig Ziel von Taschendiebstählen. Marseille weist in Frankreich besonders hohe Gewaltdeliktraten auf, nicht zuletzt durch organisierte Kriminalität in bestimmten Quartieren. Laut aktuellen Berichten wächst außerdem der Einfluss von Drogenbanden, was zu erhöhter Gewalt und teils bewaffneten Auseinandersetzungen führt.
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Platz 2: Birmingham, England
Birmingham ist eine der größten Städte des Vereinigten Königreichs und weist eine beträchtliche Anzahl an Eigentumsdelikten, Diebstählen und gewaltsamen Zwischenfällen auf. Probleme mit Jugendkriminalität, Taschendiebstählen und Gewalt in bestimmten Stadtteilen tragen zur schlechten Positionierung im Ranking bei.
Platz 3: Coventry, England
In Coventry wird vor allem von Diebstählen und gewaltsamen Vorfällen im Zentrum berichtet. Die Polizei berichtet über Diebstähle, Überfälle und Verstöße gegen das Eigentum. Einwohnerinnen und Einwohner würden sich insbesondere abends und in weniger belebten Gebieten weniger sicher fühlen.
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Eine Straße sticht in der aktuellen Kriminalitätsstatistik besonders hervor: die Lansdowne Street, unweit des Stadtkerns. Dort rückte die Polizei im Jahr 2025 fast täglich zu gewalttätigen Auseinandersetzungen, Sexualstraftaten oder wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses aus.
Platz 4: Grenoble, Frankreich
Grenoble ist eine französische Stadt im Alpenraum, die in den vergangenen Jahren vermehrt durch Drogenkriminalität, Gewaltdelikte und spektakuläre Ereignisse wie Explosionen oder schwere Übergriffe in den Nachrichten war. Mittlerweile haben die Drogenbanden ganze Stadtteile unter Kontrolle und liefern sich immer wieder blutige Kämpfe, wie unter anderem die „Tagesschau“ berichtete.
Platz 5: Neapel, Italien
Neapel zählt zu den größten Städten Italiens und hat seit Jahrzehnten einen schlechten Ruf wegen organisierter Kriminalität, Banden, Gewaltverbrechen und Eigentumsdelikten. In manchen Vierteln, die auch bei Reisenden beliebt sind, sind Straßenkriminalität und Auseinandersetzungen fast schon an der Tagesordnung. Urlauberinnen und Urlauber sollten besonders im dichten Gedränge der Gassen auf ihre Wertsachen aufpassen.
Was bedeutet das Ranking für Reisende?
Die präsentierten Indizes basieren auf Aussagen von „Numbeo“-Usern und spiegeln deren Wahrnehmungen wider. Dennoch geben sie einen guten Hinweis auf das Risiko-Level der jeweiligen Städte. Hohe Werte im Kriminalitäts-Index bedeuten allerdings nicht automatisch, dass dort niemand sicher reisen kann – vielmehr zeigen sie, wo erhöhte Vorsicht, Sicherheitsplanung und lokale Kenntnisse besonders wichtig sein könnten.
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Reisende sollten stets aktuelle Sicherheitshinweise aus offiziellen Quellen wie dem Auswärtigen Amt prüfen, insbesondere bei Destinationen mit sehr niedrigen Sicherheitsindizes.
Was müssen Reisende aktuell wissen? Alle wichtigen News für den Urlaub findest du beim reisereporter.
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