Samstag, März 7, 2026
spot_imgspot_imgspot_imgspot_img

Top 5 der Woche

unsere letzten Posts

Nur 30 Minuten von Hamburg entfernt findest du dieses erstaunliche Naturwunder

Sie ist die letzte aktive Wanderdüne Hamburgs: Mitten im Stadtgebiet, zwischen Innenstadt und Bergedorf, findest du das Naturwunder Boberger Dünen. Sie sind Teil des Naturschutzgebiets Boberger Niederung und gehören zu den erstaunlichsten Ausflugszielen in Hamburg. Dort kannst du den Sand unter den Füßen spüren – und das, obwohl kein Meer in der Nähe ist.

Weiterlesen nach der AnzeigeWeiterlesen nach der Anzeige

Gleichzeitig beschert die Boberger Niederung neben ganz viel Sand eine abwechslungsreiche Landschaft aus Heide, Moor und Marschland. Wir zeigen dir, wie du zu den Boberger Dünen gelangst und auf welchen Pfaden du dort wandern kannst. Außerdem gibt es am Ende noch ein paar Tipps für entspannte – oder auch aufregende – Aktivitäten nahe der Dünenlandschaft.

Anfahrt ab Hamburg-City

Aus der Innenstadt brauchst du mit dem Auto gerade mal 25 bis 30 Minuten, um die Boberger Dünen zu erreichen. Du fährst in Richtung Bergedorf aus der City heraus. Von der Bergedorfer Straße biegst du in die Straße Am Langberg ab. Über die Straße Schulredder gelangst du zum Parkplatz Boberger Furt.

Weiterlesen nach der AnzeigeWeiterlesen nach der Anzeige

Auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln sind die Dünen gut zu erreichen: Du steigst in Hamburg in die U2 oder die U4 und fährst bis zur Haltestelle Mümmelmannsberg. Dort steigst du zum Beispiel in die Buslinie 609 oder in den Metrobus 12 um und fährst bis Schulredder oder Boberg. Von dort gelangst du zu Fuß zum Parkplatz Boberger Furt und zu den Dünen. Du bist 30 bis 50 Minuten unterwegs.

Eine weitere Möglichkeit ist, mit der S2 bis zum Mittleren Landweg zu fahren und in die Buslinie 221 umzusteigen. Dann steigst du am Billwerder Billdeich oder am Bojendamm aus. Alternativ: Du läufst die Strecke von der S‑Bahn-Haltestelle bis in die Dünen. Das dauert rund 30 Minuten.

Die Boberger Dünen in Hamburg von oben: Rundherum gibt es Wälder, Wiesen und Heidelandschaft, aber eben auch viel städtische Bebauung.Die Boberger Dünen in Hamburg von oben: Rundherum gibt es Wälder, Wiesen und Heidelandschaft, aber eben auch viel städtische Bebauung.Quelle: IMAGO/imagebrokerEine Frau liegt in einer Hängematte und hat ein Handy in der Hand.

Der reisereporter-Newsletter: Die Vorteile für dich

Du willst exklusive Reisetipps, ungewöhnliche Orte und günstige Reise-Deals immer bequem in dein Mail-Postfach bekommen? Dann hol dir unseren Newsletter und erhalte regelmäßig die faszinierendsten und beliebtesten Geschichten und die wichtigsten Infos aus aller Welt.

Hier abonnieren

Was ist so erstaunlich an den Boberger Dünen?

Eigentlich bist du mitten in der Großstadt – du fühlst dich aber wie an der Küste, nur dass es dort kein Meer gibt. Angrenzend an Hamburger Stadtviertel und normale Bebauung, sind die Boberger Dünen vor allem aufgrund ihrer Lage so erstaunlich. Denn wer erwartet schon ein großes Naturschutzgebiet in der City? Die Boberger Niederung setzt sich aus Heidelandschaft, Marschland, einem Moor und eben den Sanddünen zusammen und erscheint fast schon ein bisschen surreal.

Weiterlesen nach der AnzeigeWeiterlesen nach der Anzeige

Früher gab es zwischen Berliner Tor und Bergedorf noch viel mehr Dünen. Die meisten wurden aber im 19. und 20. Jahrhundert abgetragen, um neuen Gebäuden Platz zu machen. Die Boberger Dünen sind die letzte noch erhaltene Wanderdüne Hamburgs. Weil man sich 1927 nicht auf einen Sandpreis einigen konnte, blieb sie – zur Freude vieler Spaziergängerinnen und Spaziergänger.

Aber auch die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt blieb somit erhalten. Bekannt ist das Gebiet der Boberger Dünen vor allem für seltene Tierarten wie den Eisvogel, den Grünspecht und den Moorfrosch. Außerdem gedeihen in dieser einzigartigen Heide- und Dünenlandschaft mehrere Orchideenarten.

Eine „Wüste“ mitten in der Großstadt? Ja, das gibt es: Nur rund 30 Minuten von der Hamburger City entfernt kannst du durch ganz viel Sand wandern.Eine „Wüste“ mitten in der Großstadt? Ja, das gibt es: Nur rund 30 Minuten von der Hamburger City entfernt kannst du durch ganz viel Sand wandern.Quelle: IMAGO/BREUEL-BILD

Wann ist ein Ausflug in die Boberger Dünen besonders toll?

Ein Spaziergang durch die Boberger Dünen kann zu jeder Jahreszeit ein Erlebnis sein. Die besten Zeiten sind aber bei trockenem Wetter im Frühling, im Herbst oder im Sommer. Bei warmem Wetter im Sommer fühlst du dich dort wie in einer Mini-Wüste. Außerdem kannst du dann auch gleich einen Abstecher zum Badesee Boberger See machen und eine Runde schwimmen.

An sehr heißen Tagen empfiehlt es sich jedoch, die Boberger Dünen lieber frühmorgens oder abends zu besuchen, wenn es noch oder wieder kühler ist. Tipp für die Tierfans unter euch: Zwischen Mitte April und September weidet für gewöhnlich eine Schaf- und Ziegenherde in der Boberger Niederung.

Weiterlesen nach der AnzeigeWeiterlesen nach der Anzeige

Auch im Winter und bei Schnee kann ein Spaziergang in den Boberger Dünen erfrischend sein. Beachte aber, dass es kalt und windig werden kann und die Wege eventuell rutschig sind.

Auch typisch für die Boberger Dünen: Zwischen Frühling und Herbst grasen dort Schafe und Ziegen. Vielleicht triffst du sie bei deinem Ausflug.Auch typisch für die Boberger Dünen: Zwischen Frühling und Herbst grasen dort Schafe und Ziegen. Vielleicht triffst du sie bei deinem Ausflug.Quelle: IMAGO/BREUEL-BILD

Mehr zum Thema

 Hamburg, Germany - August 22, 2019: People on a beach and luxury houses in summer on the Elbe river in Hamburg, GermanyKurzurlaub

5 besonders schöne Orte für Ausflüge in Hamburg

Wandern in den Boberger Dünen

Vier Rundwege führen durch die Boberger Dünen. Sie sind mit Symbolen gekennzeichnet und zwischen drei und fünf Kilometern lang. Du bist also jeweils ein bis zwei Stunden unterwegs. Auf diesen Pfaden lernst du die charakteristischen Landschaften der Boberger Niederung kennen. Je nachdem, welche Landschaft dich am meisten reizt, folge dem Dünenweg, dem Moorweg, dem Terrassenweg oder dem Wiesenweg. Wichtig ist, dass du in der Boberger Niederung immer auf den angelegten Wegen bleibst – du bist schließlich in einem Naturschutzgebiet unterwegs.

Entscheidest du dich für den Terrassenweg, kannst du am Geesthang Orchideen entdecken. Außerdem ist der Aussichtspunkt Groten Heesen nicht weit. Von dort hast du einen tollen Ausblick über die Marsch bis zur Elbe. Mehr Informationen zu den vier Rundwegen gibt es auf der Homepage der Loki-Schmidt-Stiftung und beim Informationszentrum Boberger Dünenhaus.

Weiterlesen nach der AnzeigeWeiterlesen nach der AnzeigeOb Wald, Wiesen oder Sand: Auf verschiedenen Wanderstrecken lernst du die abwechslungsreiche Landschaft der Boberger Niederung kennen.Ob Wald, Wiesen oder Sand: Auf verschiedenen Wanderstrecken lernst du die abwechslungsreiche Landschaft der Boberger Niederung kennen.Quelle: imago/Westend61

Was du bei den Boberger Dünen noch unternehmen kannst

Boberger Dünenhaus und Führungen

Besuche das Boberger Dünenhaus an der Boberger Furt, wenn du mehr Informationen zum Naturschutzgebiet suchst. In der interaktiven Ausstellung des Informationszentrums erfährst du mehr über die Geschichte der Boberger Niederung. Du lernst ihre Tier- und Pflanzenwelt genauer kennen. Außerdem bekommst du dort Tipps für deinen Ausflug, Infos zu den Wanderstrecken und Angebote für Führungen.

Für Familien und Gruppen mit maximal zehn Kindern bietet das Boberger Dünenhaus eine Wanderung auf dem Eulenpfad an. Auf dieser Tour rund um den Waldkauz und die Waldohreule gibt es nicht nur landschaftlich viel zu entdecken, sondern auch einige Rätsel zu lösen. Auf Anfrage organisiert das Dünenhaus auch Themenführungen für spezielle Gruppen und zu Themen wie Wasser, Tiere, Naturschutz, Landwirtschaft oder „Mit allen Sinnen“.

Adresse: Boberger Dünenhaus, Boberger Furt 50, 21033 Hamburg

Weiterlesen nach der AnzeigeWeiterlesen nach der AnzeigeLebt im Naturschutzgebiet Boberger Niederung: die Waldohreule. Den Eulen in der Gegend ist eine ganze Themenwanderung gewidmet.Lebt im Naturschutzgebiet Boberger Niederung: die Waldohreule. Den Eulen in der Gegend ist eine ganze Themenwanderung gewidmet.Quelle: IMAGO/Zoonar

In die Luft gehen am Segelflugplatz

Du willst Hamburg und die Landschaft der Boberger Niederung einmal aus der Luft betrachten? Kein Problem. Direkt neben den Boberger Dünen gibt es einen Segelflugplatz. Zwischen April und September kannst du dort jeden Samstag und Sonntag sowie an Feiertagen mit erfahrenen Segelfliegerinnen und Segelfliegern in die Luft gehen. Beim Flug über die Stadt, die Vier- und Marschlande und die Elbe erfährst du, wie das Segelfliegen funktioniert – einfach mal vorbeifahren und fragen, ob gerade ein Flug möglich ist. Ob du in die Luft gehen kannst, hängt allerdings stark vom Wetter und vom Betrieb ab.

Reservieren kannst du vorher nicht. Auch solltest du etwas Wartezeit einplanen, wenn du fliegen willst. Während der Wartezeit kannst du die Schülerinnen und Schüler beim Fliegen beobachten und schon einmal einen Eindruck vom Segelfliegen bekommen. Ein Flug dauert in der Regel bis zu 20 Minuten und kostet 50 Euro.

An den Boberger Dünen steigt während der Flugsaison der ein oder andere Segelflieger in die Luft. Wer hoch hinaus will, kann mit an Bord kommen.An den Boberger Dünen steigt während der Flugsaison der ein oder andere Segelflieger in die Luft. Wer hoch hinaus will, kann mit an Bord kommen.Quelle: IMAGO/Dreamstime

Bummel durch Bergedorf

Der Hamburger Stadtteil Bergedorf ist nur rund zehn Autominuten von den Boberger Dünen entfernt. Du willst nach deinem Spaziergang noch einen Kaffee trinken gehen oder ein Eis essen? Dann fahre eben nach Bergedorf und steuere eines der Cafés in der süßen, kleinen Altstadt an, zum Beispiel das Popular Café, die Koffeinschmiede oder das Café Bistro Casareccio. Ein entspannter Bummel durch die Bergedorfer Altstadt mit ihren hübschen Gassen und kleinen Läden ist immer eine gute Idee.

Weiterlesen nach der AnzeigeWeiterlesen nach der Anzeige

Wenn du noch nie in Bergedorf warst, schau auch am Schloss vorbei. Es ist das einzige erhaltene Schloss in Hamburg und vor allem wegen seines schönen Schlossparks beliebt. Im Schloss kannst du dir die Dauerausstellung „stadtlandfluss“ zur Geschichte Bergedorfs und wechselnde Ausstellungen ansehen. Sehenswert ist in Bergedorf außerdem der Serrahn, der idyllische Bergedorfer Stadthafen. Dort findest du auch weitere Restaurants, Cafés und Läden.

Eine weitere Flanier- und Ausgehmöglichkeit neben der Altstadt: Der Serrahn, der historische Hafen in Bergedorf, lädt ebenfalls zum Verweilen ein.Eine weitere Flanier- und Ausgehmöglichkeit neben der Altstadt: Der Serrahn, der historische Hafen in Bergedorf, lädt ebenfalls zum Verweilen ein.Quelle: IMAGO/Christian Ohde

Mehr Inspiration gesucht? Tipps für alle Top-Reiseziele findest du beim reisereporter.

Reisereporter

Quelle: Quelle

Beliebte Beiträge