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Der Lago del Turano gilt noch als Geheimtipp in Italien

Wer <a href="https://www.reisereporter.de/reiseziele/europa/italien/» target=»_self» rel=»» title=»https://www.reisereporter.de/reiseziele/europa/italien/» data-vars-event-category=»intext_link» data-vars-event-action=»click» data-vars-event-label=»https://www.reisereporter.de/reiseziele/europa/italien/»>Italien abseits der bekannten Hotspots entdecken möchte, findet am Lago del Turano eine seltene Mischung aus Ruhe, Natur und authentischem Dorfleben. Der See liegt rund 70 Kilometer nordöstlich von Rom in den Apenninen und bleibt selbst im Hochsommer erstaunlich entspannt.

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Auf über 500 Metern Höhe gelegen, umgeben von bewaldeten Bergen und mittelalterlichen Orten, gilt der Lago del Turano seit Jahrzehnten als Rückzugsort für Römerinnen und Römer. Internationalen Reisenden ist er bislang kaum bekannt.

Eine Frau liegt in einer Hängematte und hat ein Handy in der Hand.

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Lago del Turano: Ein Bergsee fernab des Trubels

Der Lago del Turano liegt abgeschieden in der Provinz Rieti, umgeben von Gebirgszügen. Trotz seiner atemberaubenden Schönheit und seiner Nähe zur Hauptstadt Rom ist er bis heute unter dem Radar der internationalen Tourismusströme geblieben. Statt großer Hotelanlagen finden Reisende hier bewaldete Hänge, klares Wasser, idyllische Ufer und kleine Ortschaften vor.

Weiterlesen nach der AnzeigeWeiterlesen nach der AnzeigeDer Lago del Turano verspricht Panoramablicke von allen Seiten.Der Lago del Turano verspricht Panoramablicke von allen Seiten.Quelle: IMAGO/Depositphotos

Gerade in den Sommermonaten dient der See vielen Menschen aus Rom als Rückzugsort vor der Hitze der Metropole. Durch seine Höhenlage bleibt das Klima vergleichsweise angenehm, das Wasser gilt als besonders sauber. Der Alltag ist hier von Müßiggang geprägt: baden, spazieren gehen oder einfach nur den Blick über die umliegenden Berge schweifen lassen – ohne Gedränge und Lärm.

Entspannt unterwegs auf dem Wasser des Lago del Turano

Eine besondere Perspektive auf den See bietet eine umweltfreundliche Fähre, die lautlos über das Wasser gleitet. Das Schiff wird mit Solarenergie betrieben, eine kleine Bar an Bord bietet erfrischende Getränke an.

Während der Fahrt über den See bekommen Teilnehmende nebenbei zahlreiche Informationen über die Region, die Dörfer und die Flora und Fauna des Gebiets per Audioguide in Englisch oder Italienisch aufs Ohr. Die Fahrten finden ganzjährig statt, in den Wintermonaten ist eine vorherige Reservierung allerdings erforderlich.

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Lago del Turano: Wandern und Geschichte erleben

Rund um den See laden mehrere Berge zu Wanderungen ein. Besonders markant ist der Monte Antuni, auf dem sich die Überreste eines mittelalterlichen Dorfes befinden. Die Anlage stammt aus dem elften Jahrhundert und wurde im Zweiten Weltkrieg, nach einem Angriff im Jahr 1944, verlassen. Heute können Reisende die Anlage nur im Rahmen geführter Touren besichtigen.

Auf dem Monte Antuni finden Reisende eine historische Festung.Auf dem Monte Antuni finden Reisende eine historische Festung.Quelle: IMAGO/Depositphotos

In der Region rund um den Lago del Turano gibt es noch etliche weitere Wandergebiete. Der Monte Navegna oder der Monte Cervia beeindrucken beispielsweise mit weiten Ausblicken über den See und die Berge der Apenninen.

Baden, angeln und die Natur des Lago del Turano genießen

An mehreren Stellen rund um den See gibt es kleine Strände und Badestellen. Besonders beliebt ist der Abschnitt bei Colle di Tora, wo Einheimische sowie Urlauberinnen und Urlauber im Sommer die ruhige Atmosphäre schätzen. Das Wasser dort ist klar, die Ufer sind größtenteils naturbelassen.

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Auch Anglerinnen und Angler kommen auf ihre Kosten: Der Lago del Turano ist für seinen Fischreichtum bekannt, darunter auch wahre Monster. Aufgrund seiner Tiefe von bis zu 70 Metern fühlen sich riesige Karpfen, die länger als einen Meter werden, hier besonders wohl und sorgen immer wieder für Mythen unter den Angelfans. Für das Fischen ist eine Genehmigung erforderlich, die in der Stadt Rieti erhältlich ist.

Süße Dörfer rund um den Lago del Turano

Rund um den See verteilen sich mehrere historische Orte, die den Reiz der Region ausmachen. Colle di Tora liegt auf einer schmalen Landzunge und bietet weite Blicke über das Wasser. Enge Gassen und ruhige Plätze laden zum Schlendern ein.

Eines der schönsten Dörfer Italien: Castel di Tora.Eines der schönsten Dörfer Italiens: Castel di Tora.Quelle: IMAGO/Depositphotos

Weitere sehenswerte Orte sind Posticciola mit autofreien Bereichen und Wandmalereien, Ascrea in erhöhter Lage mit weitem Panoramablick sowie das Juwel der Region, Castel di Tora, das mit seinen mittelalterlichen Kopfsteinpflasterstraßen zu den schönsten Dörfern Italiens zählt.

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Unaufgeregt und wunderschön: Der Lago del Turano

Foodies kommen in den kleinen Dörfern rund um den See selbstverständlich auch voll auf ihre Kosten. Kulinarisch setzt die Region auf einfache, lokale Küche, die in Italien bekanntermaßen herausragend ist. In kleinen Restaurants und Trattorien stehen Fisch aus dem See, Produkte aus den umliegenden Bergen und traditionelle Rezepte im Mittelpunkt. Große Speisekarten oder internationale Trends sucht man vergeblich.

Gerade diese Unaufgeregtheit macht den Lago del Turano für viele so attraktiv. Wer Italien ruhig und authentisch erleben möchte, ist hier genau richtig. Die Nähe zu Rom, die unberührte Natur, etliche kleine Dörfer und keinerlei Massentourismus machen den See zu einem echten Geheimtipp.

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