Schon mal was von Korčula, Jan Mayen oder Filicudi gehört? Nein? Dann klären wir dich mal auf: Hinter den Namen verstecken sich malerische Inseln in Europa, die nicht jeder auf dem Schirm hat.
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Auf manchen kannst du einen ungestörten und idyllischen Urlaub verbringen, andere im Rahmen eines Tagesausflugs erkunden und bei einer wird die Anreise besonders schwierig. Wir stellen dir zehn unbekannte Inseln in Europa mal genauer vor.
1. Terschelling, Niederlande
Wenn eine Insel auch als Fahrradinsel bezeichnet wird, ist es naheliegend, dass sie zu den Niederlanden gehört. Das ist bei Terschelling auch der Fall. Hierbei handelt es sich um eine bewohnte Insel im Wattenmeer. Über 70 Kilometer Radwegenetz warten hier auf dich, außerdem findest du im Naturgebiet „De Noordvaarder“ auch jede Menge Ruhe und Erholung.
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Die Insel besteht zu etwa 80 Prozent aus unberührter Natur. Dazu gehört auch das Reservat Boschplaat. Der Leuchtturm der Insel, De Brandaris, ist schon 400 Jahre alt und gilt als das Wahrzeichen der Insel. Ebenfalls ein sehr erholsamer Teil der Natur ist der Strand. Den findest du auf einer Länge von 30 Kilometern und teilweise ist er bis zu 500 Meter breit.

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2. Vrångö, Schweden
Inmitten des schwedischen Schärengartens vor Göteborg liegt die südlichste der dort bewohnten Inseln: Vrångö. Sie ist eine von insgesamt 20 Inseln, die Teil der zerklüfteten schwedischen Küste sind. Du kannst die Insel direkt von Göteborg aus mit dem Schiff erreichen, die Fähren fahren das ganze Jahr über und eine Fahrt dauert maximal eine Stunde.
Blick auf die idyllische schwedische Insel Vrångö.Quelle: imago images/PanthermediaWeiterlesen nach der AnzeigeWeiterlesen nach der Anzeige
Auf der Insel Vrångö kannst du im Sommer einen Tag am Strand verbringen oder einfach die Natur genießen. Es gibt Sandstrände, beispielsweise in Halland, aber auch felsige Bademöglichkeiten in Bohuslän. Der Aussichtspunkt, von dem aus die Lotsen früher nach Schiffen Ausschau hielten, ist bis heute erhalten. Von hier kannst du bis nach Göteborg schauen, den Leuchtturm von Vinga sowie die Öckeröinseln entdecken.
3. Islas Cíes, Galicien
Galicien ist ein autonomer Teil Nordspaniens und hier gibt es ebenfalls eine Insel, die nur wenige Menschen kennen: die Islas Cíes. Genau genommen ist es eine kleine Inselgruppe, welche aus drei unbewohnten Inseln besteht: Monteagudo, Do Faro und San Martiño. Alle drei Inseln stehen unter Naturschutz und sind Teil des Nationalparks Islas Atlánticas de Galicia. Du findest dort paradiesische Strände und azurblaues Wasser.
Die Römer nannten die Praia das Rodas auf den spanischen Cíes-Inseln „Strand der Götter“. Auch Gaius Julius Cäsar soll hier Urlaub gemacht haben.Quelle: IMAGO/Pond5 Images
Wenn du die Inseln besuchen möchtest, brauchst du dafür eine Genehmigung. Auf der Internetseite kannst du ein Formular ausfüllen, ein Datum für deinen Besuch auswählen und dir so die Genehmigung erteilen lassen. Im Anschluss bekommst du einen Authentifizierungscode, mit dem du dann die Fähren buchen kannst. Diese starten von Vigo, Baiona und Cangas.
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4. Gozo, Malta
Gozo gehört zum maltesischen Archipel und somit auch zur Republik Malta. Die Insel befindet sich nordwestlich von Malta, ist etwa 14 Kilometer lang und rund sieben Kilometer breit. Gozo beherbergt ein paar echt coole Sehenswürdigkeiten, beispielsweise ein sogenanntes Inlandmeer. Dabei handelt es sich um einen Salzwassersee, der durch einen Tunnel mit dem Meer verbunden ist.
Die Insel Gozo gehört zu dem recht unbekannten Teil des maltesischen Archipels.Quelle: imago images/Joana Kruse
Bis 2017 gab es hier auch noch das Azure Window, ein natürlich entstandenes Felsentor. Doch am 8. März 2017 stürzte es ein. Eine Alternative ist das Wied il-Mielah Window nördlich des Leuchtturms Giordan. Gozo ist auch bei Tauchfans sehr beliebt, denn die Unterwasserlandschaft ist mit etlichen Wracks und Höhlen recht abenteuerlich.
5. Filicudi, Italien
Italien ist ein wahnsinnig beliebtes Urlaubsland und unzählige Orte und Regionen kennen wir durch soziale Medien, Erzählungen von anderen Menschen oder weil sie schon lange auf der eigenen Reisewunschliste stehen. Doch auch in Italien gibt es noch Inseln, die kaum bekannt sind. Eine davon ist Filicudi im Tyrrhenischen Meer. Sie gehört zu den Liparischen Inseln und liegt vor der Nordküste Siziliens.
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Filicudi ist gerade einmal 9,5 Quadratkilometer groß und besteht aus drei Vulkankegeln, die nicht aktiv sind. Wenn du Fan von Vogelbeobachtungen oder Wanderungen in der Natur bist, solltest du Filicudi besuchen. Mit etwas Glück kannst du auf dem Weg dorthin auch Meeresschildkröten sowie Delfine sehen. Im Herbst eignet sich die Insel auch prima zum Windsurfen. Außerdem sehenswert sind die Überreste eines prähistorischen Dorfes auf dem Gapo Graziano sowie die Kirche San Stefano.
6. Fanø, Dänemark
Die kleine Insel Fanø vor der Westküste Dänemarks gehört zu den unbekannteren Inseln des kleinen Landes. Wenn du sie besuchen möchtest, solltest du das Auto auf dem Festland parken, mit der Fähre übersetzen und dir auf Fanø ein Fahrrad leihen. Damit lässt sich die herrliche Natur der Insel am besten erkunden. In den Dörfern Nordby und Sønderho kannst du dich mit Lebensmitteln ausstatten und diese bei einem Picknick an dem insgesamt rund 15 Kilometer langen Strand genießen.
Malerische kleine Häuschen zieren die Straßen im Dorf Nordby auf Fanø.Quelle: imago images/Zoonar
Mit etwas Glück kannst du auch Robben am Strand entdecken, die fühlen sich auf Fanø nämlich sehr wohl. Wer es gern abenteuerlich mag, kann sich beim Kitesurfen austoben oder die Insel mit den Inlineskates erkunden, die Wege eignen sich hervorragend dafür.
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7. Jan Mayen, Norwegen
Jan Mayen ist die nördlichste unbekannte Insel in unserer Aufzählung und befindet sich rund 550 Kilometer nordöstlich von Island und etwa 500 Kilometer östlich von Grönland. Die Insel wird von der norwegischen Provinz Nordland verwaltet, der zuständige Sitz befindet sich in Bodø, das auch schon mal Kulturhauptstadt Europas war.
Eine der nördlichsten unbekannten Inseln Europas: Jan Mayen.Quelle: imago images/Pond5 Images
Benannt ist diese raue Insel nach dem niederländischen Walfang-Kapitän Jan Jacoby May van Schellinkhout. Jan Mayen ist etwa 54 Kilometer lang und 15 Kilometer breit, es gibt jedoch keine Einheimischen. Lediglich ein paar Forscherinnen und Forscher verbringen hier einige Zeit im Jahr. Im Rahmen verschiedener Expeditionskreuzfahrten kannst du die Insel besuchen. Auch wenn es auf dem Programm steht, ist ein Besuch jedoch nicht garantiert, denn oft scheitern Landungen an den schlechten Wetterbedingungen.
8. Porquerolles, Frankreich
Die Insel Porquerolles gehört zur französischen Inselgruppe Îles d‘Hyères an der Côte d‘Azur. Somit ist sie auch Teil der beliebten Ferienregion Provence und gehört zu den eher unbekannten Inseln des Mittelmeers. Du kannst die Insel beispielsweise von der Halbinsel Giens mit der Fähre erreichen, die Überfahrt dauert nur ein paar Minuten.
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Die Insel Porquerolles ist autofrei und gilt als Naturparadies.Quelle: imago images/Valery Trillaud
Porquerolles ist mit rund 13 Quadratkilometern recht klein und dennoch sehenswert. Außerdem ist das Klima hier ganz eigen: Trotz der Nähe zum Festland ist es hier milder und wärmer, das Wasser dagegen deutlich kälter. Wenn du einen Besuch auf der Insel planst, solltest du unbedingt Wasser mitbringen, das ist auf Porquerolles nämlich meist recht knapp.
9. Korčula, Kroatien
In Kroatien gibt es viele Inseln, keine Frage. Viele davon sind bekannt und bei Urlauberinnen und Urlaubern sehr beliebt, andere weniger. Eine Insel, die nicht jeder im Sommer ansteuert, ist Korčula im Süden Kroatiens. Auch wenn die Insel nicht so bekannt ist, auf die Traumkulisse Kroatiens ist auch hier Verlass: malerische Strände, azurblaues Mittelmeer und tiefgrüne Wälder.
Blick auf die malerische Küste von Krapanj in Kroatien.Quelle: imago images/Panthermedia
Etwa 16.000 Menschen leben hier und du erreichst die Insel am einfachsten ab Dubrovnik mit der Fähre. Korčula ist etwa 20 Kilometer vom Festland entfernt und eignet sich auch wunderbar für einen Tagestrip. Der Hauptort der Insel trägt den gleichen Namen wie die Insel selbst und versprüht den typisch mediterranen und mittelalterlichen Charme, wie andere kroatische Städte auch.
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10. Hiiumaa, Estland
Zum Schluss schauen wir noch mal in Richtung Norden, und zwar nach Estland. Die Insel Hiiumaa ist ein echter Geheimtipp und befindet sich vor der Ostseeküste Estlands. Die zweitgrößte Insel des Landes bezaubert mit unberührter Natur, historischen Leuchttürmen und herrlichen Stränden.
Apropos Leuchttürme: Der Kõpu-Leuchtturm aus dem 16. Jahrhundert ist nicht nur eine beliebte Sehenswürdigkeit auf Hiiumaa, sondern auch einer der ältesten Leuchttürme der Welt. Die gesamte Insel ist ein von der Unesco ausgezeichnetes Biosphärengebiet. Das macht sich durch die klare Luft, die intakte Natur und die herrliche Stille bemerkbar. Du erreichst die Insel per Fähre vom Hafen Rohuküla. Die Überfahrt dauert etwa 70 Minuten.
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