Historische Stadtkerne, Gassen mit Kopfsteinpflaster, jahrhundertealte Fachwerkhäuser und geschäftige Marktplätze: Altstädte verströmen ein besonderes Flair.
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Bamberg, Rothenburg ob der Tauber, Heidelberg oder Lübeck kennen viele Deutsche. Wir verraten dir, welche Städtchen du außerdem sehen musst. Da sind auch echte Geheimtipps dabei! Klick dich durch unsere Favoriten für einen Ausflug:
Karte: Schöne Altstädte in deiner Nähe in Deutschland
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1. Schwäbisch Hall
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Die alte Salzsiederstadt Schwäbisch Hall bildet ein eindrucksvolles Stadtbild – dafür sorgen die teils erhaltene Stadtmauer, die vielen Türme, überdachte Holzbrücken, Treppenanlagen und die fast unveränderten mittelalterlichen Gassen. Damit gehört der Ort im Nordosten Baden-Württembergs mit rund 41.000 Einwohnerinnen und Einwohnern zu den schönsten historischen Altstädten Deutschlands.
Auf dem historischen Marktplatz wechseln sich imposante Barock- und Renaissance-Gebäude mit restaurierten schnuckeligen Fachwerkhäusern ab. Besondere Hingucker sind das Rathaus im Stil eines barocken Adelspalais aus dem Jahr 1735, der Münstermeisterturm und die Stadtpfarrkirche St. Michael mit einer großen Freitreppe.

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Tipp: Bewege dich nicht nur in den Gassen. Denn entlang der Altstadt fließt der Kocher, und vom anderen Flussufer aus hast du mitunter die schönsten Ausblicke auf die Altstadt.
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Du willst die Altstadt auf eigene Faust erkunden? Dann kannst du dir bei der Tourist Information (Hafenmarkt 3) Informationen besorgen. Es gibt aber auch mehrmals pro Woche geführte Touren – Anmeldungen dazu ebenfalls bei der Tourist Info.
2. Bernkastel-Kues
Die Altstadt von Bernkastel-Kues gehört zu den schönsten in Deutschland.Quelle: Getty Images/iStockphoto
Eine historische Altstadt mitten in den Weinbergen an der Mosel: Kann es noch viel idyllischer sein? Bernkastel-Kues zeichnet sich durch romantische Gassen und Fachwerkhäuser aus – in denen sich oftmals Weinstuben und urige Weinkeller befinden.
Der beste Ausgangspunkt für einen Stadtrundgang ist der historische Marktplatz mit einem Brunnen, dem Renaissance-Rathaus und einem Ensemble aus jahrhundertealten Fachwerkhäusern sowie dem Spitzenhäuschen. Dieses Gebäude aus dem Jahr 1416 ist tatsächlich ein Highlight von Bernkastel-Kues: Es hängt nach drei Seiten über, und das Fachwerk wurde erst im Jahr 1914 freigelegt. Davor war es wegen Brandgefahr überputzt.
Die Stadt ist außerdem ein toller Ausgangspunkt für Wanderungen oder Radtouren in den Weinbergen. Mögliche Etappenziele sind die Burg Landshut und der Aussichtspunkt Bresgenruh.
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3. Kronach
Stadtansicht von Kronach – die Häuser der Altstadt reihen sich entlang des Flusses Haßlach auf.Quelle: imago images/Val Thoermer
Kronach ist ein Highlight zu Füßen des Frankenwaldes in Bayern. Hier fließen nicht nur die Flüsse Haßlach, Kronach und Rodach zusammen, sondern Besucherinnen und Besucher erleben auch jede Menge Geschichte. Besonders sehenswert ist die Festung Rosenberg, die sich steil über der Altstadt erhebt.
Es handelt sich um eine der schönsten und größten Festungsanlagen Europas. Die ehemalige Bambergische Bischofsburg und spätere Landesfestung auf dem Rosenberg wurde erstmals 1249 erwähnt.
In der Oberen Stadt wird es dann richtig idyllisch. Türme, Plätze, Gässchen und Fachwerk dominieren das Viertel zwischen Festung und Unterer Stadt auf einem Bergsporn. Die Altstadt ist ein Ensemble-Denkmal, das von einer noch vollständig erhaltenen Stadtmauer umgeben ist, und sie bezaubert mit ihrem spätmittelalterlichen Charakter. Das historische Rathaus, das 1583 erbaut wurde, ist mit seinem Festsaal und der ehemaligen Markthalle sowohl Anziehungspunkt für architekturhistorisch Interessierte als auch für kulturell Begeisterte wegen der hier stattfindenden Veranstaltungen.
4. Duderstadt
Fachwerkhäuser in Duderstadt, einem niedersächsischen Ort mit überwiegend mittelalterlichem Stadtbild.Quelle: imago images/Peter SchickertWeiterlesen nach der AnzeigeWeiterlesen nach der Anzeige
Wenn du durch Duderstadt schlenderst, wähnst du dich fast im Mittelalter: Das Stadtbild des Ortes ist geprägt durch 600 bunte Fachwerkhäuser aus verschiedenen Stilepochen.
Ein besonderer Hingucker ist das Rathaus mit Arkaden, spitz zulaufenden Türmen und rot-weiß gestrichenem Fachwerk. Es ist eines der ältesten Gebäude der Stadt, die Baugeschichte geht bis 1302 zurück. Einst wurde das Rathaus als „Kophus“ (Kaufhaus) erbaut – wie so viele Rathäuser der Hanse. Es diente den Händlern als Marktplatz, heute beherbergt es ein Museum samt Kerker und Weinkeller.
Ein weiteres Wahrzeichen der Kleinstadt im Südosten Niedersachsens ist der Westerturm mit einer schraubenartig verdrehten Spitze. Hatte der Teufel hier seine Hand im Spiel? So erzählt es zumindest eine Eichsfelder Sage. Wahrscheinlicher ist jedoch ein Fehler der mittelalterlichen Bauherren.
Der Turm war Teil der Befestigungsanlage der Stadt aus dem 13. Jahrhundert, zu der auch eine 1,7 Kilometer lange Stadtmauer und ein Wall gehörten. Bei einem Gang über die Anlage hast du einen schönen Blick auf die Häuser der Altstadt. Zu Füßen der Anlagen können Einheimische sowie Touristinnen und Touristen entspannen. Denn direkt vor der Stadtmauer liegt der Stadtpark mit bis zu 300 Jahre alten Linden und Kastanien. Auf dem Gelände fand 1994 sogar eine Landesgartenschau statt.
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5. Biberach an der Riß
Biberach an der Riß – hier der Marktplatz mit Stadtansicht – ist ein echter Hingucker.Quelle: imago images/Arnulf Hettrich
Etwa 40 Kilometer südlich von Ulm befindet sich Biberach an der Riß. Die über 800 Jahre alte Stadt hat einen der wohl schönsten Marktplätze Süddeutschlands – und ist Station der Oberschwäbischen Barockstraße, der Deutschen Fachwerkstraße sowie der Oberschwäbischen Mühlenstraße.
Im überschaubaren Zentrum stehen kleine Boutiquen, Cafés, Restaurants und Kneipen. Historische Besonderheiten sind die innen barockisierte Simultankirche St. Martin, die Zunftsiedlung Weberberg und die Weißgerberwalk aus dem 17. Jahrhundert. Sie ist die letzte Altsämisch-Gerberei Deutschlands.
6. Alsfeld
Gasse in der historischen Altstadt von Alsfeld.Quelle: imago images/CHROMORANGEWeiterlesen nach der AnzeigeWeiterlesen nach der Anzeige
Im Herzen von Hessen liegt das beschauliche Alsfeld. Berühmt ist die Stadt vor allem für die Altstadt mit geschlossener historischer Bebauung. Besonderes Wahrzeichen: das Fachwerk-Rathaus aus dem 16. Jahrhundert. Direkt daneben liegen die Walpurgiskirche und das älteste Fachwerkhaus der Stadt von 1350.
Wer’s märchenhaft mag, kann in Alsfeld in die Welt der Brüder Grimm eintauchen. Dafür sorgen das Märchenhaus, „Rotkäppchen“-Aufführungen und Erlebnisführungen durch die Altstadt.
7. Lauenburg
Die Altstadt von Lauenburg erstreckt sich entlang der Elbe.Quelle: imago images/Shotshop
Ab in die südlichste Stadt Schleswig-Holsteins: Bunte Fachwerkhäuser, historische Dampfschiffe und ein weiter Blick über die Elbe erwarten Reisende in der Schifferstadt Lauenburg. Die historischen Fachwerkhäuser schmiegen sich direkt ans Flussufer und an die Hänge der Elbe, die Altstadt von Lauenburg ist das größte Denkmalensemble in dem Bundesland.
Bei einem Spaziergang über das alte Kopfsteinpflaster wird Geschichte lebendig: Das dort gelegene Schloss mit Schlossturm und Fürstengarten erinnert an die Zeit der askanischen Herzöge. Viele kleine Gassen und Treppen verbinden die Altstadt mit der Oberstadt.
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Die Schifffahrt lässt sich in Lauenburg noch erleben bei Rundfahrten auf historischen Dampfschiffen auf der Elbe, dem Elbe-Lübeck-Kanal oder dem Elbe-Seitenkanal. Du bist lieber an Land unterwegs? Auch hier gibt’s viel Auswahl: Nahe den Wasserstraßen kreuzen sich in Lauenburg auch die Radfernwege Elberadweg, Alte Salzstraße, Hamburg–Rügen und der Iron Curtain Trail.
8. Rheda-Wiedenbrück
Fachwerkhäuser in der historischen Altstadt von Wiedenbrück in Nordrhein-Westfalen.Quelle: imago images / imagebroker
Rheda-Wieden-was? Das werden sich alle, die nicht gerade aus NRW kommen oder oft auf der A2 zwischen Hannover und dem Ruhrgebiet unterwegs sind, fragen. Rheda-Wiedenbrück ist eine Stadt in Nordrhein-Westfalen. Rund 47.300 Menschen leben dort. Und weil die Stadt ein Zusammenschluss der beiden Orte Rheda und Wiedenbrück ist, kannst du dort sogar durch zwei Altstädte schlendern. Erst 1970 wurden beide Orte zusammengeschlossen.
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Das Schloss Rheda, dessen Turm um 1180 erbaut wurde, und die Aegidiuskirche mit einem Querschiff von 1260 sind nur zwei Beweise dafür, dass du dort trotzdem jahrhundertealte Geschichte entdecken kannst. Mehr als 200 denkmalgeschützte Gebäude stehen in Rheda-Wiedenbrück, darunter mehrere Fachwerkhäuser. Das älteste ist mehr als 450 Jahre alt.
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Die malerische Doppelaltstadt ist noch ein kleiner Geheimtipp: Nur knapp 73.000 Übernachtungen zählte der Ort 2015. Dadurch kommen auf einen Einwohner nur 1,5 Übernachtungen pro Jahr.
9. Mühlhausen
Die mittelalterliche Stadt Mühlhausen in Thüringen ist definitiv eine Reise wert.Quelle: imago images/UIG
Mühlhausen ist schon von Weitem zu erkennen: Elf gotische Kirchen prägen die Silhouette der mittelalterlichen Reichsstadt in Thüringen zwischen den Höhen des Nationalparks Hainich und dem Eichsfeld. Einst verlieh dieser imposante Anblick der Stadt den Namen „mulhousia turrita“ – das turmreiche Mühlhausen. Sehenswert sind außerdem das Rathaus, die nahezu vollständig erhaltene Stadtmauer und die Bürgerhäuser.
Eine weitere Besonderheit: Mühlhausen liegt am geografischen Mittelpunkt Deutschlands, der sich im Nordwesten des Thüringer Beckens befindet. Bereits im achten Jahrhundert brachten die Franken mit der Wassermühle auch den Ortsnamen Mühlhausen.
10. Einbeck
Der Marktplatz in Einbeck in Niedersachsen.Quelle: imago images/Peter SchickertWeiterlesen nach der AnzeigeWeiterlesen nach der Anzeige
Wer nach Einbeck will, muss in das Drei-Regionen-Eck von Weserbergland, Harz und Solling fahren. In der flächenmäßig gesehen größten Stadt Südniedersachsens sind Fachwerkhäuser und malerische Schnitzkunst und schmücken teils ganze Straßenzüge.
Ein besonderer Hingucker ist die Tiedexer Straße, in der Besucherinnen und Besucher eines der längsten zusammenhängenden Fachwerkensembles Deutschlands bestaunen können. Die verzierten Fachwerkbauten wurden in der Zeit nach dem großen Stadtbrand im Jahr 1540 gebaut – und zeugen vom damaligen Reichtum und Wohlstand der Stadt.
Sehenswert ist außerdem der Kunsthändler Einbecker Blaudruck. Dort werden in traditioneller Handarbeit im Reservedruckverfahren die typischen Muster und bebilderten Stadtgeschichten auf Stoffe gebracht. Das 380 Jahre alte Traditionshandwerk gehört zum Immateriellen Kulturerbe der Unesco.
Auch Bierfans kommen auf ihre Kosten: In Einbeck erfanden Brauer im 13. Jahrhundert eine Methode, das Getränk durch Hopfung geschmacklich anzureichern und haltbarer zu machen. Das Ergebnis war das „Ainpökisch Bier“. Das Bockbier sorgte für wirtschaftlichen Aufstieg: Um 1616 gab es ganze 742 brauberechtigte Häuser in Einbeck! Noch heute ist die Braukultur mit der Einbecker Brauhaus AG fest in der Stadt verankert.
11. Meersburg am Bodensee
Altstadtgasse mit Fachwerkhäusern in Meersburg am Bodensee – an der Oberschwäbischen Barockstraße.Quelle: imago images/imagebrokerWeiterlesen nach der AnzeigeWeiterlesen nach der Anzeige
Meersburg könnte den Titel „idyllischste Lage“ gewinnen: Der Ort liegt nämlich direkt am Ufer des Bodensees, umgeben von Weinbergen. Rund 6000 Einwohnerinnen und Einwohner leben dort, hinzu kommen rund 315.000 touristische Übernachtungen pro Jahr.
Für Besucherinnen und Besucher lohnt sich beispielsweise eine Radtour am See oder eine Wanderung in den Bergen mit einer anschließenden Weinverkostung und einem Stadtbummel durch die verwinkelten Gassen.
Dort lässt sich einiges entdecken, denn in der Altstadt reihen sich manche Kulturdenkmäler aneinander – darunter das Rote Haus, das Erkerhaus Zum Bären, das Obertor oder die Burgweganlagen. Das Wahrzeichen des Ortes ist die Burg Meersburg – sie gilt als älteste bewohnte Burg Deutschlands. Wer auf den Südhang hinaufsteigt, wird sich zurück ins Mittelalter versetzt fühlen.
12. Lüneburg
Der Alte Hafen in Lüneburg ist ein beliebter Anlaufpunkt für Touristinnen und Touristen.Quelle: imago images/Volker PreußerWeiterlesen nach der AnzeigeWeiterlesen nach der Anzeige
Lüneburg trägt auch den Spitznamen „Rothenburg des Nordens“. Die historische Altstadt hat den Zweiten Weltkrieg fast unbeschadet überstanden – als eine von nur wenigen Altstädten in Norddeutschland. Giebel- und Fachwerkhäuser zeichnen ein authentisches Bild davon, wie Menschen hier schon vor mehreren Hundert Jahren lebten.
Außerdem profitiert die Stadt von ihrer Lage an der Ilmenau und am Rande der Lüneburger Heide. Dadurch kannst du deinen Städtetrip perfekt mit Ausflügen in die Natur verbinden. Für Entspannung in der Stadt sorgen unter anderem der Kurpark und die Lüneburger Sole.
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13. Soest
Luftbild von der Stadt Soest – mit der Altstadt.Quelle: imago images/Hans Blossey
Die weit über 1000 Jahre alte Stadt Soest war im Mittelalter eine der bedeutendsten Hansestädte. Kaum zu glauben, oder? Heute ist die beschauliche 40.000-Einwohner-Stadt zwischen Dortmund und Paderborn bei Städtereisenden eher unbekannt.
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Dabei lassen sich in der Altstadt – die nahezu komplett geschützt ist – in den romantischen engen Gassen mehr als 600 Kulturdenkmäler besichtigen: Neben den Kirchen prägen der mittelalterliche Stadtwall, Fachwerkzeilen sowie die vielen Häuser aus dem für Soest typischen Grünsandstein die Stadt. Der Wall samt den Gräben ist zu zwei Dritteln erhalten und lädt vor allem im April und Mai, zur Zeit der Baumblüte, zu reizvollen Spaziergängen rund um die Stadt ein. Übrigens: Deren Name wird Soost ausgesprochen, nicht Söst.
14. Lemgo
Der Marktplatz von Lemgo besticht mit Rathaus und Kirche St. Nikolai.Quelle: imago images/blickwinkel
Die 825 Jahre alte Hansestadt Lemgo findest du im Herzen des Lipperlandes zwischen Teutoburger Wald und Weserbergland. Die Innenstadt ist ein architektonisches und kulturhistorisches Juwel: Innerhalb der Wallanlagen stehen 400 Denkmäler aus der Zeit der Gotik und Renaissance. Highlights sind das Hexenbürgermeisterhaus, das Museum Junkerhaus und das Schloss Brake.
Bereits 1324 wurde Lemgo wegen seiner guten Handelsbeziehungen und der Lage an zwei großen Handelswegen in den historischen Hansebund aufgenommen. Im Jahr 1983 war die Stadt an der Bega dann sogar Gründungsmitglied der Westfälischen Hanse.
15. Celle
Fachwerkhäuser entlang der Schuhstraße in Celle.Quelle: imago images/McPHOTO/F.ScholzWeiterlesen nach der AnzeigeWeiterlesen nach der Anzeige
Du liebst Fachwerkhäuser? Dann solltest du bald einen Städtetrip nach Celle planen. Rund 40 Kilometer nordöstlich von Hannover findest du das größte geschlossene Ensemble aus Fachwerkhäusern in Europa. Als das schönste Gebäude gilt das Hoppener Haus an der Poststraße/Rundestraße: Aufwendige Schnitzereien sowie sechs Geschosse mit Figuren, diabolischen und närrischen Gestalten machen das Fachwerkhaus so besonders.
In der Altstadt stehen außerdem das Celler Schloss, das Alte Rathaus und das Hoppener Haus als eines der prächtigsten Fachwerkhäuser. In vielen Wänden lassen sich Inschriften und Schnitzereien finden, die Aufschluss über Beruf und Stand der früheren Bewohnerinnen und Bewohner geben.
Ein lauschiges Plätzchen zur anschließenden Erholung finden Reisende im sehr französischen Garten im Süden der Altstadt. Besonders romantisch wird es im Sommer bei Sonnenuntergang – wenn es sich viele Einheimische, Touristinnen und Touristen in einem der vielen Lokale im Ortskern draußen bei einem Glas Wein gemütlich machen.
16. Wernigerode
Das Café Wien zählt zu den ältesten Fachwerkhäusern in Wernigerode, errichtet wurde es 1583.Quelle: imago images/imagebrokerWeiterlesen nach der AnzeigeWeiterlesen nach der Anzeige
Die historische Altstadt Wernigerode im Harz wird geprägt durch das nationale Kulturdenkmal Schloss Wernigerode und dessen Gärten – von dort bietet sich auch eine schöne Aussicht über die ganze Stadt.
Ein weiteres Wahrzeichen ist das aus dem zwölften bis 13. Jahrhundert stammende mittelalterliche Rathaus am Marktplatz mit seinen bemerkenswerten Fachwerkkonstruktionen. Einen Besuch wert ist auch das Café Wien, das 1583 errichtet wurde und zu den ältesten Fachwerkhäusern in Wernigerode zählt.
17. Dinkelsbühl
Die ehemalige Reichsstadt Dinkelsbühl an der Romantischen Straße besitzt eine wunderschöne spätmittelalterliche Altstadt.Quelle: imago images/Alexander Rochau
Dinkelsbühl ist ein Ort in Mittelfranken – und bekannt für sein gut erhaltenes spätmittelalterliches Stadtbild, das von alten Patrizierhäusern geprägt ist. Die imposanten und bunten Fachwerkhäuser besitzen hohe Giebel und sind prachtvoll verziert. Mehr als die Hälfte der Gebäude, die aus der Zeit um 1600 stammen, sind vollständig erhalten und wurden aufwendig saniert.
Nach dem Stadtbummel genießen Touristinnen und Touristen in einem der Restaurants selbst gebrautes Bier und traditionelle deftige Gerichte. Im Sommer lohnt eine Abkühlung in einem der letzten Flussbäder Bayerns: dem Wörnitzstrandbad.
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18. Schwerin
Die Altstadt von Schwerin – von der Kathedrale aus zum Marktplatz. Quelle: imago images/Westend61
Kleinste deutsche Landeshauptstadt, umgeben von einem Dutzend Seen und mit einem Schloss als Wahrzeichen – Schwerin ist facettenreicher, als du vermutlich denkst. Trotzdem ist dort der Tourismus verglichen mit dem restlichen Bundesland noch relativ unbedeutend. Zu Unrecht!
2023 zählte die Stadt rund 360.000 Übernachtungen. Bei mehreren Feuern im 16. und 17. Jahrhundert wurde die Schweriner Altstadt fast vollständig zerstört, der Großteil entstand deshalb im 19. Jahrhundert. Ein Überbleibsel aus dem Mittelalter ist das kleine Kommodenhäuschen. Als Foto-Spot darf es auf deiner Tour durch die Altstadt nicht fehlen!
19. Quedlinburg
Majestetisch thront die Quedlinburg auf dem Schlossberg in der gleichnamigen Stadt im Harz.Quelle: pixabay.com/HansWeiterlesen nach der AnzeigeWeiterlesen nach der Anzeige
In Quedlinburg gibt es etwa 1200 Fachwerkhäuser – die kleine Stadt im sachsen-anhaltischen Teil des Harzes wird seit dem Jahr 1994 von der Unesco als Weltkulturerbe gelistet und ist damit eines der größten Flächendenkmäler Deutschlands.
Besonders sehenswerte Gebäude sind unter anderem das Gildehaus Zur Rose, die alte Börse, die romanische Klosterkirche St. Marien und die imposante Schlossmühle Quedlinburg.
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20. Nördlingen
Die Altstadt Nördlingens ist von einer gut erhaltenen mittelalterlichen Stadtmauer umgeben.Quelle: imago images/Alexander Rochau
Von der bayerischen Kleinstadt Nördlingen hast du vielleicht noch nie gehört. Warum sich das ändern sollte? Dafür spricht zum Beispiel die malerische Lage an der Romantischen Straße, einer der ältesten Ferienstraßen in Deutschland. Nördlingen ist ein perfekter Ausgangspunkt für Wanderungen und Radtouren.
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Außerdem kannst du in dem bayerischen Ort noch immer jeden Abend den Wächterruf „So, G’sell, so“ durch die Gassen schallen hören. Die Stadtmauer ist komplett begehbar. In der von ihr umschlossenen Altstadt kannst du zahlreiche Türme, Tore und mittelalterliche Bauwerke entdecken.
21. Görlitz
Blick über die sehr gut erhaltene Altstadt von Görlitz.Quelle: Getty Images/iStockphoto
„Görliwood“ – so wird diese Stadt an der polnischen Grenze auch genannt. Im sächsischen Görlitz wurden bis heute mehr als 100 Filmszenen gedreht, unter anderem für „Inglourious Basterds“, „Der Vorleser“ oder auch „The Grand Budapest Hotel“. Grund dafür ist vor allem die sehr gut erhaltene Bausubstanz mit Schätzen von Gotik bis Jugendstil, da es kaum Kriegsschäden gab.
Eines der bekanntesten Bürgerhäuser der historischen Altstadt ist die Ratsapotheke mit zwei Sonnenuhren sowie vielen Inschriften an der Fassade. Auch das Alte Rathaus bietet mit seinem aufgestockten Rathausturm und der Uhr aus dem Jahr 1524 einen spannenden Anblick. Über die Altstadtbrücke, die symbolisch für das Zusammenwachsen zweier Städte steht, können Besucherinnen und Besucher einen Abstecher ins polnische Zgorzelec machen.
Das Stadtbild von Görlitz prägen außerdem noch vorhandene Wehranlagen, Tortürme, Basteien und Zwinger. Viele Türme können bestiegen werden und bieten einen tollen Blick über die Altstadt.
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22. Bad Wimpfen
Bad Wimpfen mit dem blauen Turm erhebt sich oberhalb des Neckars.Quelle: IMAGO/imagebroker
Auf einem Hügel am Ufer des Neckars, zwischen Heidelberg und Heilbronn, erhebt sich die romantische Silhouette der Altstadt von Bad Wimpfen. Weithin sichtbar ist der Blaue Turm, das Wahrzeichen der Stadt. Er wurde im Jahr 1170 errichtet, als westlicher Bergfried der Königspfalz von Bad Wimpfen. Von oben haben Besucherinnen und Besucher einen tollen Blick über den Ort und die Landschaft des Neckars.
Bei dem früheren Herrschaftssitz handelt es sich übrigens um die größte staufische Kaiserpfalz nördlich der Alpen. Zu sehen gibt es im Ort vieles: Neben den mittelalterlichen Burganlagen, Türmen und Toren säumen auch romantische Fachwerkhäuser die Gassen des Ortes mit gut 7.600 Einwohnerinnen und Einwohnern.
Weitere wichtige Sehenswürdigkeiten in der unter Denkmalschutz stehenden Talstadt sind das Steinhaus, das größte romanische Wohnhaus in Deutschland, und die Ritterstiftskirche mit dem Kloster Bad Wimpfen.
Wer Wellness genießen will, kann das unter anderem im Solebad. Übrigens liegt Bad Wimpfen an gleich drei touristischen Straßen: der Burgenstraße, dem Neckarsteig und dem Neckartal-Radweg.
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23. Bautzen
Zu Füßen der Spree begrüßt der Turm der Alten Wasserkunst die Bautzen-Besucher.Quelle: IMAGO/Steffen Unger
50 Kilometer östlich von Dresden entfernt, findest du an der Spree einen echten Hingucker: Bautzen. Ja, das ist die Stadt mit dem berühmten Senf. Aber sie punktet auch mit einer historischen und gut erhaltenen Altstadt und deren zahlreichen Türmen. Der bekannteste von ihnen ist die Alte Wasserkunst, der einst der Wasserversorgung Bautzens diente. Er steht am Rand der Altstadt und ragt über der Spree auf. Definitiv ein fotogener Ort, in dem gut 38.000 Menschen wohnen.
Ein weiteres Highlight ist das Museum Bautzen: Mit seiner 2400 Quadratmeter großen Ausstellungsfläche mit über 400.000 Exponaten zur Region, Stadt und regionalen Kunst zählt es zu den größten Museen Sachsens.
Auch ein wichtiges Stück Geschichte kannst du in Bautzen erleben: Einen düsteren Ruf haben der Stadt ab dem Jahr 1950 die DDR-Gefängnisse Bautzen I und Bautzen II eingebracht. Die Haftanstalt Bautzen II war von 1956 bis 1989 unter der Kontrolle des Ministeriums für Staatssicherheit und inhaftierte vor allem politische Häftlinge. Heute ist im einstigen „Stasi-Knast“ eine Gedenkstätte untergebracht.
24. Hann. Münden
Das Stadtbild von Hannoversch Münden ist geprägt von der waldreichen Umgebung und Wasser.Quelle: imago images/Peter SchickertWeiterlesen nach der AnzeigeWeiterlesen nach der Anzeige
In Hann. Münden im südlichsten Zipfel Niedersachsens wohnen 24.000 Menschen. Das malerische Stadtbild wird vor allem vom Wasser geprägt: Weil dort aus dem Zusammenfluss von Werra und Fulda die Weser entspringt, wird Hann. Münden auch als Drei-Flüsse-Stadt bezeichnet.
Das Herzstück ins Hann. Mündens Altstadt: Dort lassen sich 700 Fachwerkhäuser mit historischen Verzierungen und Inschriften aus sechs Jahrhunderten besichtigen. Als eines der schönsten Gebäude aus der Weser-Renaissance gilt das Rathaus aus dem Jahr 1608, auch das Welfenschloss am Werra-Ufer und die gotische Kirche sind sehenswert.
Sportbegeisterte können die Stadt im Kanu oder auf dem Rad erkunden. Gut ausgebaute Wege führen durch das Weserbergland bis nach Bremen.
25. Landshut
Die Flaniermeile von Landshut. Die Stadt wurde 1150 erstmals urkundlich erwähnt.Quelle: Alen AjanWeiterlesen nach der AnzeigeWeiterlesen nach der Anzeige
Eine Reihe pastellfarbener historischer Häuser schmiegen sich an die Ufer der Isar: So kitschig-schön kommt Landshut nicht nur auf diesem Postkartenmotiv daher.
Die Stadt wurde 1150 erstmals urkundlich erwähnt – kurz darauf wurde die Burg Trausnitz, die über Landshut thront, gegründet. Damals war Landshut eine der Hauptstädte der bayerischen Teilherzogtümer – und das lässt sich bis heute an der historischen Architektur sehen. Die Altstadt von Landshut gilt als einer der besterhaltenen historischen Stadtkerne Deutschlands. 700 Meter lang ist die Flaniermeile im Zentrum, viele Geschäfte und Lokale locken für eine Einkehr.
Bekannt ist die Stadt für die alle vier Jahre gefeierte Landshuter Hochzeit. Die Veranstaltung geht auf die tatsächliche Heirat des bayerischen Herzogs Georg des Reichen und der polnischen Königstochter Hedwig von Burghausen im Jahr 1475 zurück. Seit dem Jahr 1903 spielen die Landshuter die Hochzeit nach.
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Quelle: Quelle



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