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Diese schöne Kleinstadt in Sachsen gilt als großer Geheimtipp

<a href="https://www.reisereporter.de/reiseziele/europa/deutschland/sachsen/dresden/» target=»_self» rel=»» title=»https://www.reisereporter.de/reiseziele/europa/deutschland/sachsen/dresden/» data-vars-event-category=»intext_link» data-vars-event-action=»click» data-vars-event-label=»https://www.reisereporter.de/reiseziele/europa/deutschland/sachsen/dresden/»>Dresden gehört wohl zu den bekanntesten Städten an der Elbe. Allerdings ist es nicht die einzige Schönheit in dieser Region. Der sächsische Abschnitt der Elbe hat etliche weitere Highlights zu bieten und dazu gehört auch die deutlich kleinere, aber nicht weniger prächtige Stadt Pirna.

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So erreichst du Pirna

Du erreichst Pirna mit dem Auto oder den öffentlichen Verkehrsmitteln von Dresden aus in einer guten halben Stunde. Es bietet sich sogar an, das Fahrrad zu nehmen und auf dem Elberadweg nach Pirna zu radeln. Wer über die Autobahn anreist, wird in der Ferne schon erste Gipfel erkennen. Pirna kann nämlich auch als Tor zur Sächsischen Schweiz verstanden werden.

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Doch widmen wir uns erst mal der Stadt an der Elbe: Mit rund 40.000 Einheimischen hat Pirna eine entspannte Größe und es sind deutlich weniger Touristinnen und Touristen unterwegs als in Dresden. Die Altstadt gehört zu den am besten erhaltenen Altstädten in Sachsen und hat schon damals einen berühmten Maler begeistert: Canaletto.

Die (im wörtlichen Sinne) malerische Altstadt Pirnas

Der berühmte Canaletto-Blick ist eigentlich in Dresden zu finden, doch der Maler, der mit echtem Namen Bernardo Bellotto hieß, hat auch zu Pirna einen besonderen Bezug. Er war bekannt für seine äußerst präzisen Stadtansichten, die teils so wirken, als hätte er sie fotografiert und nicht gemalt. Ab 1747 arbeitete Canaletto als Hofmaler am sächsischen Hof in Dresden und war zu dieser Zeit auch viel in Pirna unterwegs. Zwischen 1753 und 1755 schuf er mehrere Stadtansichten, darunter „Der Marktplatz von Pirna“, „Pirna vom linken Elbufer“ oder auch „Pirna vom Sonnenstein gesehen“.

Blick auf einen historischen Marktplatz.Der Marktplatz von Pirna inspirierte den Maler Canaletto im 18. Jahrhundert.Quelle: imago images/imagebroker

Heute kannst du einige Originale in der Gemäldegalerie Alte Meister in Dresden bewundern. Vor Ort in Pirna findest du an den originalen Standorten Reproduktionen der Bilder, die sogenannten „Canaletto-Blicke“. Übrigens: Jedes Jahr im April wird das berühmteste Werk, „Der Marktplatz von Pirna“, von Laiendarstellerinnen und Laiendarstellern als „Lebendiges Canalettobild“ nachgestellt.

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Wenn du durch die Altstadt Pirnas schlenderst, wirst du verstehen, was den Maler schon damals so begeistert hat. Die barocken Gebäude und Bauten aus der Zeit der Renaissance schmiegen sich eng um den Marktplatz. Ein Highlight ist die Kirche St. Marien, eine spätgotische dreischiffige Hallenkirche, die zwischen 1502 und 1546 errichtet worden ist.

<h2 id="pirna-und-der-sandstein» class=»Headlinestyled__Headline-sc-mamptc-0 ceLWQu» data-testid=»headline»>Pirna und der Sandstein

Bei einem Spaziergang durch Pirna wird dir auffallen, dass viele Häuser mit Sandstein verziert sind. Kein Wunder, der Sandstein spielt in der Geschichte und Identität Pirnas eine wichtige Rolle. Bereits seit dem Mittelalter wurde der Pirnaer Sandstein im nahe gelegenen Elbsandsteingebirge abgebaut, da das feinkörnige Material sich sehr gut zum Bauen eignete. Über die Elbe konnte der Sandstein aus den Abbaugebieten bei Posta oder Wehlen gut abtransportiert werden. Sogar für die berühmtesten Dresdner Bauwerke wie die Frauenkirche oder den Zwinger wurde der Sandstein verwendet.

Blick auf ein Sandsteingebirge mit einer Brücke zwischen den Felsen.Der Sandstein war jahrhundertelang ein wichtiger Rohstoff für die Region. Heute zieht die Heimat des Sandsteins jährlich Hunderttausende Reisende an.Quelle: imago images/Dreamstime

Das Elbsandsteingebirge, zu dem auch die Sächsische sowie die Böhmische Schweiz gehören, kannst du wunderbar von Pirna aus erreichen. Die berühmte Basteiaussicht ist nur 15 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Welche Highlights dich noch in der Sächsischen Schweiz erwarten, haben wir dir hier ausführlich aufgeschrieben.

Ein dunkles Kapitel in der Pirnaer Stadtgeschichte

Pirna hat auch dunkle Zeiten in der Geschichte erlebt. Davon zeugt die heutige Gedenkstätte Pirna Sonnenstein. In der damaligen Heil- und Pflegeanstalt ermordeten die Nationalsozialisten 1940 und 1941 vor allem psychisch kranke und geistig behinderte Menschen. Die grausamen Taten waren Teil der nationalsozialistischen Krankenmorde, der sogenannten „Aktion T4“. Im Sommer 1941 starben hier außerdem über tausend Häftlinge aus nationalsozialistischen Konzentrationslagern im Rahmen der „Sonderbehandlung 14f13“.

Weiterlesen nach der AnzeigeWeiterlesen nach der AnzeigeBlick auf ein Schloss auf einem BergAuf dem Sonnenstein in Pirna hat ein äußerst dunkles Kapitel der Stadtgeschichte stattgefunden.Quelle: imago images/Panthermedia

Heute erinnert die Gedenkstätte an diese schreckliche Zeit der Geschichte mit einer Dauerausstellung, die täglich besucht werden kann: montags bis freitags zwischen 9 und 16 Uhr, am Wochenende und an Feiertagen zwischen 11 und 17 Uhr. Außerdem finden samstags um 14 Uhr öffentliche Führungen statt.

Ebenfalls auf dem Sonnenstein gelegen ist das Schloss, welches schon aus der Ferne sichtbar wird und über der Stadt thront. Heute ist es Sitz der Landkreisverwaltung Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Für Besucherinnen und Besucher sind der ältere Teil der Anlage, die Bastionen und Wehranlagen des 18. Jahrhunderts sowie die Terrassengärten aus dem 19. Jahrhundert zugänglich.

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