Samstag, März 7, 2026
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Geheimtipps in Griechenland: Die schönsten Inseln ohne Massentourismus

Wer im Hellas-Urlaub Partystimmung nonstop sucht, ist auf der Promi-Insel Mykonos richtig. Auch Zakynthos im Ionischen Meer ist berühmt-berüchtigt für seine vielen Bars und Nachtclubs, die besonders von britischen Touristinnen und Touristen frequentiert werden. Aber nicht alle Urlauberinnen und Urlauber sind im Party-Hype.

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Immer mehr Reisende wollen Rückzugsorte statt Radau. Sie suchen neue Erlebnisse an weniger überlaufenen Destinationen. Das zeigt eine europaweite, von der EU mitfinanzierte Studie der European Travel Commission (ETC), eines Zusammenschlusses von 36 nationalen europäischen Tourismusorganisationen.

Studie zeigt: Reisende sehnen sich nach Ruhe statt Rummel

Die im Sommer 2025 veröffentlichte Untersuchung ergab, dass 55 Prozent aller Reisenden für ihren nächsten Trip einen weniger beliebten, abgelegenen Urlaubsort suchen. Miguel Sanz, der Präsident der ETC, sagt: „Unsere Daten zeigen, dass die Europäer trotz widriger ökonomischer und sozialer Bedingungen keine Abstriche beim Reisen machen, aber sie suchen immer häufiger ruhigere Ziele und wollen außerhalb der Hochsaison verreisen.“

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In der Umfrage äußerten viele Befragte die Sorge vor „zu vielen Touristen“. Für 11 Prozent der Befragten hat es deshalb Priorität, „weniger überlaufene Destinationen“ zu besuchen. 2024 sagten das nur 4 Prozent.

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Von der Partyinsel zum Problemfall: Mykonos verliert an Reiz

In Griechenland zeigt sich dieser Trend bereits. Das Land verzeichnet in 2025 den dritten Tourismus-Rekord in Folge. Aber auf Mykonos, das sich gern als Jetset-Insel beschreibt, gehen die Gästezahlen seit Jahren zurück. 2022 wurden am Inselflugplatz 576.364 ankommende Besucherinnen und Besucher gezählt. In 2024 waren es nur noch 523.287, ein Minus von fast 10 Prozent.

In den sozialen Medien machen enttäuschte Urlauberinnen und Urlauber ihrem Ärger Luft: zu laut und zu schmutzig, Wucherpreise in Restaurants und Bars, Diebstähle und Drogenkriminalität.

Im Sommer ist Mykonos völlig überlaufen.Im Sommer ist Mykonos völlig überlaufen.Quelle: IMAGO/BihlmayerfotografieWeiterlesen nach der AnzeigeWeiterlesen nach der Anzeige

Neue Ziele für Individualtouristen: Entspannung statt Exzess

Mykonos ist zwar bei vielen Touristinnen und Touristen immer noch beliebt. Auch Insel-Klassiker wie Rhodos und Kos, Korfu und Kreta stehen weiterhin hoch im Kurs. Aber vor allem Griechenland-Urlaubende, die auf eigene Faust reisen, interessieren sich zunehmend für neue Insel-Destinationen.

Faustregel: Wo es keinen Flughafen gibt, gibt es auch keinen Massentourismus. Die Anreise ist zwar zeitaufwendiger. Aber nach dem Motto „Der Weg ist das Ziel“ empfinden viele Reisende gerade die Überfahrt mit den Fährschiffen von Piräus zu den kleineren Inseln als willkommene Entschleunigung und Einstimmung auf den Urlaub.

Abseits der Massen: Diese griechischen Inseln sind echte Geheimtipps

1. Andros: Grüne Kykladeninsel mit Charme und ohne Massentourismus

Die Überfahrt muss gar nicht lang sein. Eine Destination, die unter ausländischen Reisenden immer noch als Geheimtipp gilt, ist Andros.

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Die Insel ist ab dem Hafen Rafina bei Athen in zwei Stunden erreichbar. Wohlhabende Athenerinnen und Athener haben hier ihre Sommervillen, Massentourismus gibt es nicht. Andros lockt mit der einzigartigen Architektur seiner Dörfer und mit einsamen Stränden.

Traditionelle Dörfer, grüne Landschaften und stille Buchten machen Andros zur perfekten Alternative für Griechenland-Urlauber, die Ruhe suchen.Traditionelle Dörfer, grüne Landschaften und stille Buchten machen Andros zur perfekten Alternative für Griechenland-Urlauber, die Ruhe suchen.Quelle: IMAGO/Wirestock

2. Ruhe und Natur: Kea begeistert mit Nähe und Ursprünglichkeit

Auch die Insel Kea ist von Athen aus gut erreichbar. Die westlichste der Kykladeninseln liegt nur 20 Kilometer vor der Küste Attikas. Die Überfahrt ab dem Hafen Lavrion dauert eine Stunde. Die Insel, von den Bewohnerinnen und Bewohnern Tzia genannt, ist damit ideal für einen Wochenendausflug von der griechischen Metropole aus.

Inselhauptstadt von Kea, Loulis: Nur eine Stunde von Athen entfernt bietet Kea unberührte Natur, einsame Strände und Wanderwege fernab vom Massentourismus.Inselhauptstadt von Kea, Loulis: Nur eine Stunde von Athen entfernt, bietet Kea unberührte Natur, einsame Strände und Wanderwege fernab vom Massentourismus.Quelle: IMAGO/Design Pics

Wie Andros zieht auch Kea viele reiche Athenerinnen und Athener an, die hier Villen besitzen. Die Insel bietet schöne Strände und ein ausgedehntes Netz von Wanderwegen.

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3. Entschleunigung auf Antiparos: Prominente setzen auf Ruhe

Paros gehört zu den viel besuchten Kykladeninseln. Weniger bekannt ist ihre „kleine Schwester“, die Nachbarinsel Antiparos. Hier geht es viel entspannter zu. Die nur 45 Quadratkilometer große Insel ist in den vergangenen Jahren ein Rückzugsort für Prominente geworden. Sie finden hier Abgeschiedenheit und Ruhe.

Der Schauspieler Tom Hanks und seine Frau Rita Wilson besitzen ein Sommerhaus auf Antiparos. Jeff Bezos und Barack Obama machten hier schon Urlaub.

Prominente wie Tom Hanks schätzen Antiparos für seine entspannte Atmosphäre, charmanten Gassen und abgeschiedenen Strände.Prominente wie Tom Hanks schätzen Antiparos für seine entspannte Atmosphäre, charmanten Gassen und abgeschiedenen Strände.Quelle: IMAGO/Pond5 Images

4. Kleine Kykladen und Dodekanes: Griechenlands unberührte Inselwelt

Die Kykladen mit den Hotspots Mykonos und Santorin gehören zu den meistbesuchten Inseln. Aber es gibt in dem Archipel auch einige Inseln, die bisher vom Massentourismus verschont geblieben sind. Es sind die sogenannten Kleinen Kykladen. Sie bestehen aus vier bewohnten Inseln: Donoussa, Iraklia, Schinoussa und Koufonisia.

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Die Inseln sind von Piräus und von Naxos, der größten Kykladeninsel, aus mit Fähren zu erreichen. Auch in der Dodekanes-Inselgruppe um Rhodos und Kos gibt es mit Lipsi, Chalki, Kalimnos und Astipalea noch ursprüngliche Reiseziele, die abseits der großen Touristenströme liegen und sich ihren eigenen Charakter bewahrt haben.

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5. Milos: Island-Hopping als Reisetrend

Vor allem Touristinnen und Touristen aus den USA begeistern sich wieder zunehmend für ein typisch griechisches Reisemodell: das Island-Hopping, zu Deutsch Inselhüpfen. Es stammt aus den 1970er- und 1980er-Jahren, als es in Griechenland erst wenige Flugplätze gab und die meisten Inseln nur per Schiff erreichbar waren. Daten des Internetportals „Ferryhopper“ belegen das Comeback des Island-Hoppings. Vor allem Urlaubende aus den USA, Kanada und Australien buchen die Fährtickets. In diesem Sommer zeigt sich laut „Ferryhopper“ wachsendes Interesse an früher weniger gefragten, abgelegeneren Destinationen wie der Kykladeninsel Milos.

Die Vulkaninsel begeistert Besucherinnen und Besucher mit bizarren Mondlandschaften, malerischen Fischerdörfern und traumhaften Stränden.

Weiterlesen nach der AnzeigeWeiterlesen nach der AnzeigeDas charmante Dorf Trypiti auf der griechischen Insel Milos mit seiner typischen weißen Architektur und dem blauen Himmel.Das charmante Dorf Trypiti auf der griechischen Insel Milos mit seiner typischen weißen Architektur und dem blauen Himmel.Quelle: IMAGO/Addictive Stock

6. Fourni und Kastelorizo: Inseljuwele abseits des Mainstreams

Auch Fourni liegt noch abseits der großen Touristenströme, und die Insel hat sich viel von ihrem ursprünglichen Charme bewahrt. Sie liegt in der östlichen Ägäis zwischen Samos und Ikaria.

Ein Kleinod ist Kastelorizo. Griechenlands östlichste Insel liegt 125 Kilometer östlich von Rhodos, fast auf halbem Weg nach Zypern. Noch 1920 hatte die Inselhauptstadt 20.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Die meisten wanderten nach Australien aus und sind dort als „Kassies“ bekannt. Heute hat Kastelorizo nur noch etwa 500 Bewohnerinnen und Bewohner. Im Sommer erwacht das ansonsten verschlafene Inselchen allerdings zum Leben: Dann kommen viele der Auswanderer und Auswanderinnen für ein paar Wochen zurück, um hier Ferien zu machen. Entsprechend familiär ist die Atmosphäre.

Kastelorizo: Griechenlands östlichste Insel versprüht nostalgischen Charme: ruhige Gassen, bunte Häuser und eine enge Verbindung zur griechischen Diaspora.Kastelorizo: Griechenlands östlichste Insel versprüht nostalgischen Charme mit ruhigen Gassen und bunten Häusern.Quelle: IMAGO/Pond5 Images

Inseln wie Kastelorizo, Koufonisia, Fourni oder Lipsi gelten als „Griechenlands versteckte Juwelen“. Luxusresorts, Sterne-Restaurants und mondäne Nachtclubs wird man auf diesen Inseln nicht finden. Dafür kann man in den urigen Tavernen die authentische lokale Küche genießen, findet bezahlbare Unterkünfte und erlebt das, was vielerorts in Griechenland mit dem Massentourismus schon verloren gegangen ist: die sprichwörtliche griechische Gastfreundschaft.

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