Mittwoch, Januar 28, 2026
spot_imgspot_imgspot_imgspot_img

Top 5 der Woche

unsere letzten Posts

No-List: Diese 8 Reiseziele sollten wir 2026 lieber nicht besuchen

Beliebte Reiseziele stehen zunehmend unter dem Druck von Overtourism, der sowohl die Umwelt als auch die Lebensqualität der Einheimischen stark beeinträchtigt. Zwar bringt Tourismus Einnahmen, doch er verursacht auch Umweltprobleme wie Müll, Überlastung der Infrastruktur, steigende Mietpreise, Wohnraumknappheit und höhere Treibhausgasemissionen.

Weiterlesen nach der AnzeigeWeiterlesen nach der Anzeige

Das US-Reisemagazin „Fodor’s“ veröffentlicht daher jährlich eine No-List mit Orten, die besser gemieden werden sollten, um stark belasteten Regionen eine Verschnaufpause zu ermöglichen. Die Liste versteht sich dabei nicht als Boykottaufruf, sondern will auf Reiseziele aufmerksam machen, an denen der Tourismus einen „untragbaren Druck auf Land und lokale Gemeinschaften“ ausübt. So sollen Natur und Menschen geschützt werden, denn weder überfüllte Städte noch verschmutzte Landschaften machen Besucherinnen, Besuchern oder Einheimischen Freude. Wir stellen acht Orte vor, die du 2026 lieber meiden solltest.

1. Antarktis

Die Antarktis ist die größte Wüste der Welt, mit einer Fläche von etwa 14,2 Millionen Quadratkilometern. Der fünftgrößte Kontinent der Erde fasziniert Reisende mit atemberaubender, unberührter Natur und extremen Landschaften aus Eis und Schnee. Abenteurerinnen und Abenteurer kommen her, um Pinguine, Robben und Wale in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten und die Ruhe einer der entlegensten Regionen der Welt zu erleben.

Weiterlesen nach der AnzeigeWeiterlesen nach der Anzeige

Die spektakulären Gletscher, Eisberge und die einzigartige Polarlandschaft machen die Antarktis zu einem außergewöhnlichen Reiseziel, allerdings ist es auch stark gefährdet: 2023 bis 2024 besuchten laut „Fodor’s“ 120.000 Reisende den Kontinent. Und damit nicht genug: Diese Zahl soll sich bis 2033 verdoppeln.

„Leider hat sich die Antarktis im letzten Vierteljahrhundert eher in Richtung Massentourismus bewegt, anstatt in der traditionellen Welt des Ökotourismus zu bleiben“, zitiert das Reisemagazin Mike Gunter, Professor für Politikwissenschaft und Vorsitzender des Rollins College in Florida.

Seehunde entspannen auf Felsen nahe des Meeres, ein Schiff kreuzt im Hintergrund, Robben und Seehunde der Antarktis.Die Antarktis zählt zu den Reisezielen, die wir laut No-List 2026 nicht besuchen sollten.Quelle: IMAGO/imagebroker

Zwar können dort keine großen Kreuzfahrtschiffe hin, aber kleine Expeditionsschiffe schon. Viele Kreuzfahrtgesellschaften gehören der International Association of Antarctica Tour Operators an (IAATO), welche umweltbewusstes Reisen fördert und strenge Regeln und Vorschriften hat, die IAATO selbst hat aber keine Rechte, Besuchszahlen zu begrenzen. Außerdem würden immer mehr Menschen den Kontinent mit privaten Schiffen bereisen.

Die Antarktis bewahre nach Angaben von Elizabeth Leane, Professorin für Antarktis-Studien an der Universität Tasmanien, „die Mystik, der letzte Ort, die letzte Wildnis zu sein – und das ist ein großer Anziehungspunkt“. Ein Trugschluss: Selbst die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die dem Ökotourismus am wohlwollendsten gegenüberstünden, seien sich einig: „Die Antarktis gehört auf die Bucketlist von niemandem.“

Weiterlesen nach der AnzeigeWeiterlesen nach der Anzeige

2. Kanaren, Spanien

Die Kanarischen Inseln sind wegen ihres milden Klimas das ganze Jahr über ein beliebtes Reiseziel. Mit vulkanischen Landschaften, wunderschönen Stränden und vielfältigen Freizeitmöglichkeiten wie Wandern, Surfen und Tauchen bieten die Inseln für jeden Geschmack etwas.

Doch in den vergangenen Jahren protestierten immer wieder viele Einheimische auf den Inseln wie Teneriffa gegen die Auswirkungen des sogenannten Overtourism.

Tausende Menschen demonstrieren am bereits im April 2024 auf der Insel Teneriffa gegen die Tourismuspolitik.Tausende Menschen demonstrieren bereits im April 2024 auf der Insel Teneriffa gegen die Tourismuspolitik.Quelle: IMAGO/Anadolu Agency

Allein in der ersten Hälfte des Jahres 2025 kamen „Fodor’s“ zufolge sieben Millionen Besucherinnen und Besucher auf die Inseln. Eines der größten Probleme sei der Straßenverkehr, da sich Fahrtzeiten deutlich verlängern. Und durch die Vermietung von Immobilien über Plattformen wie Airbnb oder Booking an Reisende wäre es vor allem für junge Menschen unmöglich, eine Wohnung zu mieten oder ein Haus zu kaufen. Neben der Belastung der Infrastruktur droht Wasserknappheit.

„Naturräume werden ständig zerstört, was zu einem alarmierenden Verlust an Artenvielfalt führt. Durch die Überbevölkerung sind friedliche Orte, an denen wir einst das Leben genießen konnten, verschwunden – es gibt keine wirklich lokalen Räume mehr“, zitiert „Fodor’s“ einen Sprecher der Umweltorganisation Asociación Tinerfeña de Amigos de la Naturaleza (ATAN).

Weiterlesen nach der AnzeigeWeiterlesen nach der Anzeige

3. Glacier-Nationalpark in Montana, USA

Der Glacier-Nationalpark in Montana wird auch „Crown of the Continent“ genannt – und das zu Recht. Er beherbergt eine der beeindruckendsten Hochgebirgslandschaften Nordamerikas: steile Gipfel, tief eingeschnittene Täler und über 700 glasklare Seen prägen das Bild. Besonders markant sind die Überreste der einst zahlreichen Gletscher, die dem Park seinen Namen gaben.

Der reisereporter auf Whatsapp.

Der reisereporter auf Whatsapp: Die Vorteile für dich

In unserem Whatsapp-Kanal findest du exklusive Reisetipps, ungewöhnliche Orte und günstige Reise-Deals. Du willst wichtige News sofort mitbekommen? Aktiviere die Glocke im Kanal und werde bei neuen Posts benachrichtigt.

Hier geht’s zum Channel

Ein weiteres Highlight des Parks ist seine außergewöhnliche Artenvielfalt. Hier leben Grizzly- und Schwarzbären, Bergziegen, Wölfe, Elche sowie zahlreiche Vogelarten. Das weitläufige Netzwerk aus über 1100 Kilometern Wanderwegen führt Besucherinnen und Besucher durch dichte Wälder, alpine Wiesen und spektakuläre Pässe. Besonders beliebt ist die „Going-to-the-Sun-Road“ – eine der schönsten Bergstraßen der USA, die atemberaubende Ausblicke bietet.

Doch der Klimawandel setzt den Gletschern stark zu: Laut „Fodor’s“ schmelzen sie „doppelt so schnell“ wie der weltweite Durchschnitt. Von ehemals etwa 150 Gletschern sind nur noch 27 übrig – und diese könnten bis 2030 vollständig verschwunden sein. Das Schmelzen der Gletscher erwärmt die Bäche, was erhebliche Folgen für das Ökosystem hat. Zusätzlich komme es vermehrt zu Waldbränden, und milde Winter machten die Wälder anfälliger für Schädlingsbefall.

Wanderbegeisterte auf dem beliebten Wanderweg zum Hidden Lake auf dem Logan Pass im Glacier-Nationalpark. Den Park solltest du 2026 besser meiden.Wanderbegeisterte auf dem beliebten Wanderweg zum Hidden Lake auf dem Logan Pass im Glacier-Nationalpark. Den Park solltest du 2026 besser meiden.Quelle: IMAGO / DepositphotosWeiterlesen nach der AnzeigeWeiterlesen nach der Anzeige

Das Naturparadies schrumpft, während die Besucherzahlen weiter steigen – viele Menschen wollen den Park noch erleben, bevor er sich grundlegend verändert. Bereits bei seiner Eröffnung im Jahr 1910 löste der Glacier-Nationalpark einen Tourismusboom aus. Heute zählt er zu den meistbesuchten Nationalparks der USA. Im Jahr 2024 kamen rund 300.000 Besucher mehr als im Vorjahr, die Hälfte davon allein in den Monaten Juli und August. Im September und Oktober stiegen die Besucherzahlen laut „Fodor’s“ sogar um 60 Prozent.

Zeitlich begrenzte Reservierungen zu Stoßzeiten schaffen keine Abhilfe, denn Reisende ohne Reservierungen können den Park vor 7 Uhr morgens und nach 15 Uhr trotzdem besichtigen.

Die steigenden Besucherzahlen führen jedoch zu Problemen: Auf der berühmten „Going-to-the-Sun-Road“ kommt es zu Staus, es sammelt sich Müll an, die erhöhte CO₂-Emission beeinträchtigt die Luftqualität. Zudem müssen Touristinnen und Touristen aufgrund zunehmender Waldbrände auf weniger zugängliche Wanderwege ausweichen.

4. Isola Sacra, Italien

Die Isola Sacra (zu Deutsch: „Heilige Insel“) ist ein knapp acht Quadratkilometer großes Eiland nahe Rom, das vor allem für seine gut erhaltenen archäologischen Stätten aus der Antike bekannt ist – darunter römische Gräber und Katakomben. Zu den Highlights zählen der Torre Niccolina, der älteste Küstenturm von Fiumicino, sowie das „blaue Dorf“ (villaggio azzurro) mit seinen farbenfrohen Murales (Street-Art).

Mündung des Tiber zwischen Isola Sacra und Ostia in Italien.Mündung des Tiber zwischen Isola Sacra und Ostia in Italien.Quelle: IMAGO/DreamstimeWeiterlesen nach der AnzeigeWeiterlesen nach der Anzeige

Die Insel gehört zum Küstengebiet von Fiumicino, wo seit 2024 ein neuer Touristen- und Kreuzfahrthafen entsteht. Bis Ende 2026 soll der Hafen Platz für 1000 Boote und Megajachten bieten. Dieses Projekt stößt jedoch auf Widerstand von Anwohnern und Umweltschützern, die befürchten, dass der Hafen Küstenerosion verstärken und die lokale Flora und Fauna schädigen könnte. Obwohl die Behörden laut „Fodor’s“ Schutzmaßnahmen zusagen, verlangen Kritiker mehr Transparenz und unabhängige Kontrollen.

Aktivisten weisen zudem darauf hin, dass Rom mit bereits 35 Millionen Touristinnen und Touristen pro Jahr stark ausgelastet ist. Durch den neuen Hafen könnten zusätzlich Tausende Kreuzfahrtgäste in die Stadt strömen, was die Situation weiter verschärfen dürfte.

5. Jungfrauregion, Schweiz

Die Jungfrauregion zählt zu den bekanntesten Bergdestinationen der Schweiz, mit den imposanten Gipfeln von Eiger, Mönch und Jungfrau. Outdoor-Fans genießen hier Panoramawanderungen rund um Wengen und Mürren, Wintersport im großen Skigebiet Grindelwald–Wengen sowie Klettern an der legendären Nordwand des Eigers. Highlights wie das Jungfraujoch – „Top of Europe“ – und die neue Eiger-Express-Bahn ziehen jährlich Millionen Besucherinnen und Besucher an.

Im Jahr 2024 besuchten über eine Million Menschen das Jungfraujoch, während der Eiger-Express laut „Fodor’s“ mehr als 2,1 Millionen Gäste beförderte. Die Infrastruktur ist inzwischen stark belastet: Es fehlen Parkplätze, Straßen und Wanderwege sind überfüllt oder abgenutzt, und Reisebusse verstopfen die Bergstraßen. Selbst die einst ruhigen Wasserfälle von Lauterbrunnen sind von Menschenmassen umgeben, während der Aletschgletscher weiterhin schmilzt.

Zudem führt der Mangel an Wohnraum zu Problemen, da viele Immobilien an Touristinnen und Touristen vermietet werden. Tagesausflüglerinnen und Tagesausflügler, die meist nur für Fotos kurz verweilen, zahlen keine lokale Kurtaxe und geben wenig Geld in der Region aus – oft nur bei großen Bahnbetreibern wie den Jungfrau Railways. Diese Entwicklung sorge bei Einheimischen in Grindelwald zunehmend für Unmut und stelle die Region vor große Herausforderungen.

Weiterlesen nach der AnzeigeWeiterlesen nach der AnzeigeTouristinnen und Touristen stehen Schlange, um ein Foto vor der Schweizer Flagge auf dem Jungfraujoch zu machen.Touristinnen und Touristen stehen Schlange, um ein Foto vor der Schweizer Flagge auf dem Jungfraujoch zu machen.Quelle: IMAGO/Zoonar

6. Mexiko City, Mexiko

Mexiko ist ein Sehnsuchtsziel für viele Lateinamerika-Fans – und besonders die Hauptstadt zieht Reisende magisch an. Kein Wunder: Mexiko-Stadt ist eine vibrierende Metropole mit einer Geschichte, die von den Azteken über die spanische Kolonialzeit bis in die Gegenwart reicht.

Besucherinnen und Besucher können in Teotihuacán auf den gigantischen Mond- und Sonnenpyramiden stehen, durch das historische Zentrum mit der Kathedrale und dem Templo Mayor schlendern oder im Frida-Kahlo-Museum in Coyoacán tief in Kunst und Kultur eintauchen.

Dazu kommen riesige Märkte wie La Merced oder der Mercado de Coyoacán, unzählige Streetfood-Stände mit Tacos, Tamales und Churros sowie moderne Restaurants, die zu den besten Lateinamerikas zählen.

Doch in Mexiko-Stadt gibt es wachsende Spannungen zwischen Touristinnen und Touristen sowie Einheimischen, die vor allem durch Gentrifizierung verstärkt werden. Gentrifizierung beschreibt den Prozess, bei dem ursprünglich günstigere Stadtviertel durch steigende Mieten und Immobilienpreise für die angestammte Bevölkerung unbezahlbar werden und sie oft verdrängt wird.

Weiterlesen nach der AnzeigeWeiterlesen nach der AnzeigeDer Touristenboom in Mexiko hat viele negative Auswirkungen auf das Leben der Einheimischen. Der Touristenboom in Mexiko hat viele negative Auswirkungen auf das Leben der Einheimischen. Quelle: IMAGO/NurPhoto

Die Zahl der Kurzzeitvermietungen, etwa über Plattformen wie Airbnb, ist um 86 Prozent gestiegen. Zwischen 2000 und 2018 haben sich die Immobilienpreise verzehnfacht. Dies führt zu einer Wohnungskrise und kultureller Entfremdung der Bewohnerinnen und Bewohner. Proteste gegen Airbnb und die steigenden Mieten zeigen die Unzufriedenheit der lokalen Bevölkerung mit der Tourismusindustrie.

Kritikerinnen und Kritiker warnen, dass der Tourismus die lokale Kultur und das soziale Gefüge der Viertel gefährdet. Einige Nachbarschaften werden inzwischen als „Neokolonien“ bezeichnet, da sie durch die touristische Entwicklung ihren ursprünglichen Charakter verlieren und von außen geprägt werden.

7. Mombasa, Kenia

Der Tourismus zählt zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen Kenias. Im Jahr 2024 verzeichnete das Land mit 2,4 Millionen internationalen Ankünften einen neuen Rekord – ein Plus von 14,6 Prozent gegenüber 2023. Für 2025 peilt Kenia sogar die Drei-Millionen-Marke an.

Mombasa, die historische „weiß-blaue“ Hafenstadt am Indischen Ozean, zieht dabei 70 Prozent der Küstenreisenden an. Berühmt sind die Strände wie Diani Beach und Nyali Beach, die mit türkisfarbenem Wasser und ganzjährig warmem Klima locken. Die Stadt vereint afrikanische, arabische und europäische Einflüsse, besonders spürbar in der Altstadt mit ihren Gewürzmärkten, engen Gassen und dem Unesco-Weltkulturerbe Fort Jesus. Der Mombasa-Marine-Nationalpark bietet zudem bunte Korallenriffe zum Schnorcheln. Mombasa gilt außerdem als idealer Ausgangspunkt für Safaris in nahe gelegene Parks wie Tsavo East oder Shimba Hills.

Weiterlesen nach der AnzeigeWeiterlesen nach der AnzeigeHotelresort in Mombasa: Ein beeindruckendes Reiseziel aber auch gefährdet.Hotelresort in Mombasa: Ein beeindruckendes Reiseziel, aber auch gefährdet.Quelle: IMAGO/Depositphotos

Doch die Stadt steht mittlerweile vor großen Herausforderungen: Overtourism führt laut „Fodor’s“ zu Ressourcenknappheit, Überfüllung und Umweltverschmutzung. Vermüllte Strände und verschmutzte Meere gefährden die Attraktivität Kenias als Reiseziel. Behörden hätten den Tourismus oft über die Bedürfnisse der lokalen Bevölkerung gestellt:

Außerhalb der touristischen Zentren sei die Kriminalitätsrate hoch, und die Jugendarbeitslosigkeit liege bei 44 Prozent. Der Overtourism fördere zudem soziale Probleme wie Drogenmissbrauch und Sextourismus, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt schwächen, berichtet Juliet W. Muchiri, Dozentin für Tourismus und Gastgewerbe an der Presbyterian University of East Africa, dem Reisemagazin.

8. Montmartre, Paris

Montmartre ist das berühmte Künstlerviertel im Norden von Paris, das mit seinen engen Gassen, charmanten Cafés und der weißen Sacré-Cœur-Basilika verzaubert. Das Viertel war Heimat vieler berühmter Künstler wie Picasso und Vincent van Gogh. Heute zieht Montmartre nicht nur Romantikerinnen und Romantiker sowie Kunstbegeisterte an, die das besondere Flair, die Geschichte und den Ausblick über Paris genießen möchten, sondern auch Influencer und Selfie-Jägerinnen und ‑Jäger.

Montmartre in Paris ist inzwischen völlig überlaufen.Montmartre in Paris ist inzwischen völlig überlaufen.Quelle: IMAGO/NurPhotoWeiterlesen nach der AnzeigeWeiterlesen nach der Anzeige

Spätestens seit der Netflix-Erfolgsserie „Emily in Paris“ (2020 bis heute) ist Montmartre absolut kein Geheimtipp mehr und erlebt einen neuen Hype bei jungen Reisenden. Doch steigende Mieten und die zunehmende Kommerzialisierung machen das Viertel teurer und weniger authentisch.

Mittlerweile empfängt Montmartre jährlich mehr Besucherinnen und Besucher als der Eiffelturm. Die Immobilienpreise stiegen im letzten Jahr um 35 Prozent, und viele Einheimische empfinden den Touristenansturm als „unerträglich“, da die lokale Kultur der Gegend unter Überfüllung und Kommerz leidet.

Mehr zum Thema

 Hunderte Menschen stehen auf den Treppen vor der Basilika Sacré-Cœur in Paris.Massentourismus in Paris

Wie Montmartre mit seiner eigenen Attraktivität kämpft

Was ist mit Venedig oder Barcelona?

Einige Orte aus Europa, die sonst auf der No-List zu finden waren, tauchen 2026 nicht auf. Darunter sind auch Venedig oder Barcelona. „Diese Reiseziele sind nicht auf magische Weise geheilt worden – sie stehen nach wie vor vor großen Herausforderungen“, schreibt „Fodor’s“. Doch die üblichen Verdächtigen würden oft die Aufmerksamkeit von anderen Hotspots ablenken, die ebenfalls eine Pause brauchen.

Was müssen Reisende aktuell wissen? Alle wichtigen News für den Urlaub findest du beim reisereporter.

Reisereporter

Quelle: Quelle

Beliebte Beiträge