Samstag, März 7, 2026
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Nur eine gute halbe Stunde von Hamburg entfernt findest du diesen traumhaften Wanderweg

Die Lüneburger Heide ist eines der bekanntesten Ausflugsziele in Norddeutschland – aber kennst du auch die Fischbeker Heide? Sie ist nur eine gute halbe Stunde von der Hamburger Innenstadt entfernt und ebenfalls ein Traum.

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Dort, vor den Toren der Großstadt, startet außerdem einer der schönsten Wanderwege Deutschlands, der Heidschnuckenweg. Er ist 223 Kilometer lang und in 13 unterschiedliche Etappen unterteilt. Etappe 1 beginnt in der Fischbeker Heide. Hier liest du alles, was du für deine Wanderung auf der ersten Strecke des Heidschnuckenwegs wissen solltest.

Die 26 Kilometer von Fischbek bis Buchholz sind dir zu weit? Keine Sorge, der reisereporter stellt dir hier auch noch eine kürzere, ebenso schöne Wanderstrecke durch die Fischbeker Heide vor.

Anfahrt von Hamburg

Die Fischbeker Heide liegt südwestlich vom Hamburger Stadtkern. Mit dem Auto brauchst du bis zum Ausgangspunkt der Wanderung gerade mal 30 bis 40 Minuten – na ja, bei viel Verkehr kann es schon mal etwas länger dauern. Von Hamburg-City kommend fährst du über die A7 oder die B75 aus der Stadt heraus. Über die B75 gelangst du zum Parkplatz am Scharlbarg, von wo deine Wanderung beginnt.

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Auch mit der S-Bahn bist du schnell an der Fischbeker Heide. Mit der S5 kannst du von Hamburg Hbf Richtung Buxtehude direkt nach Hamburg-Fischbek fahren. Das dauert etwa 30 bis 40 Minuten. Von der Haltestelle in Fischbek gehst du noch etwa 20 Minuten, um zum Startpunkt des Heidschnuckenwegs zu kommen. So läufst du dich schon mal warm für die lange Wanderung.

Wie du nach deiner Tour von Buchholz in der Nordheide wieder zurück zu deinem Ausgangspunkt kommst, verraten wir dir später noch.

Perfekt für alle, die gerne gemütlich wandern: In der Fischbeker Heide geht es etwas Auf und Ab, aber von alpiner Steigung bist du dort weit entfernt.Perfekt für alle, die gerne gemütlich wandern: In der Fischbeker Heide geht es etwas Auf und Ab, aber von alpiner Steigung bist du dort weit entfernt.Quelle: IMAGO/DepositphotosEine Frau liegt in einer Hängematte und hat ein Handy in der Hand.

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Was ist am Heidschnuckenweg so traumhaft?

Er ist einer der schönsten Fernwanderwege Deutschlands. Durch Wälder, Moore und kleine Orte verlaufend, führt der Heidschnuckenweg dich auf 13 Etappen zwischen Hamburg-Fischbek und Celle durch eine traumhafte Landschaft. Er verbindet etwa 30 Heideflächen miteinander. Besonders angenehm: Die Strecke ist leicht hügelig – bietet also Abwechslung, ohne aber anstrengend zu sein. Und dann sind da die berühmten Heidschnucken, die Schafe, die dem Weg seinen Namen geben. Sie grasen, meistens in der Zeit zwischen April und Oktober, auf den offenen Heideflächen.

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Warum du den Heidschnuckenweg von Hamburg-Fischbek aus unbedingt einmal gehen solltest? Aus drei Gründen: Er ist von Hamburg aus schnell zu erreichen. Er ist das perfekte Ziel für einen ausführlichen, aber nicht allzu kräftezehrenden Tagesausflug. Und er bietet dir Ausblicke in die weite, ruhige Heidelandschaft, die dich den Hamburger Großstadttrubel schnell vergessen lässt.

Die Heidschnucken: Sie geben dem Wanderweg ihren Namen. Am besten anzutreffen sind sie in der Fischbeker Heide zwischen Frühjahr und Herbst.Die Heidschnucken: Sie geben dem Wanderweg ihren Namen. Am besten anzutreffen sind sie in der Fischbeker Heide zwischen Frühjahr und Herbst.Quelle: IMAGO/Depositphotos

Etappe 1 des Heidschnuckenwegs

  • Länge: circa 26 Kilometer
  • Dauer: 7 Stunden
  • Schwierigkeit: leicht bis mittel
  • Startpunkt: Parkplatz in der Scharlbargstraße
  • Markierung: Logo mit Heidschnuckenkopf bzw. weißes H auf schwarzem Untergrund

Du hast schon eine ordentliche Strecke vor dir, wenn du die Etappe 1 des Heidschnuckenwegs gehen willst. Also denk dran, dass du mit gutem Schuhwerk, sportlichem Outfit und genügend Wasser und Proviant losziehst. Den Einstieg zum Heidschnuckenweg findest du direkt am Parkplatz in der Scharlbargstraße. Von dort wanderst du, der Markierung folgend, durch die Fischbeker Heide, am Segelflugplatz vorbei und über Tempelberg zum ersten Höhepunkt der Strecke, dem Karlstein, einem großen Findling.

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Weiter geht es Richtung Langenrehm, eines der Heidedörfer entlang der Wanderstrecke, das für sein Freilichtmuseum, die Museumsstellmacherei, bekannt ist. In Langenrehm kannst du die Gelegenheit nutzen und eine kleine Rast auf einer der Dorfbänke einlegen. Anschließend führt dich der Weg durch einen Wald, über Hügel und Wiesen nach Nenndorf und weiter nach Dibbersen. Dort solltest du dir die historische Windmühle ansehen. Ein weiterer Höhepunkt in Dibbersen ist der Dangerser Berg, von dem du eine tolle Aussicht bis nach Buchholz hast, dem Ziel der Wanderung.

H wie Heidschnuckenweg: An dieser Markierung – oder einem Heidschnuckenkopf – kannst du dich auf deiner Wanderung orientieren.H wie Heidschnuckenweg: An dieser Markierung – oder einem Heidschnuckenkopf – kannst du dich auf deiner Wanderung orientieren.Quelle: imago images/Lobeca

Von Dibbersen gelangst du über den Vorort Steinbeck und den Stadtwald ins Zentrum von Buchholz. Dort gibt es auch einige Cafés und Restaurants für eine Stärkung vor der Rückfahrt, darunter das „BahnhofsCaFeé Buchholz“, das Kunstcafé „Pop-Art-Café“ und das Restaurant „Caspari“. Ansonsten sieht es auf der Strecke eher mager mit Einkehrmöglichkeiten aus.

Zurück nach Hamburg-Fischbek gelangst du mit Zug und S-Bahn: Steige in Buchholz in eine der Regionalbahnen bis Hamburg-Harburg und nimm die S5 weiter bis Haltstelle Fischbek. Von dort kommst du zu Fuß zum Parkplatz Scharlbarg. Wenn du nach Fischbek mit dem Zug angereist bist, fährst du von Buchholz mit einer Regionalbahn zurück nach Hamburg. Das dauert etwa eine halbe Stunde.

Viel Heide, aber auch viel Wald: Der Heidschnuckenweg führt dich durch eine abwechslungsreiche Landschaft.Viel Heide, aber auch viel Wald: Der Heidschnuckenweg führt dich durch eine abwechslungsreiche Landschaft.Quelle: imago images/Lobeca

Alternativer Wanderweg: die Heideschleife

  • Länge: 7,3 Kilometer
  • Dauer: rund 2 Stunden
  • Schwierigkeit: leicht
  • Startpunkt: Wanderparkplatz Scharlbarg

Die Etappe 1 des Heidschnuckenwegs ist dir doch etwas zu lang? Dann haben wir eine Alternative für dich: Wandere die „Heideschleife“, einen Rundwanderweg, auf dem du ebenfalls einen tollen Eindruck von der schönen Heidelandschaft bekommst. Start ist wie beim Heidschnuckenweg auf dem Wanderparkplatz in der Scharlbargstraße. Das erste, kurze Stück bist du auch auf dem Fernwanderweg unterwegs, bevor du ins Fischbektal abbiegst. Weiter geht es aufwärts bis zur Aussicht Elbtal. Wie der Name schon sagt, hast du dort einen fantastischen Blick über die Elbe.

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Weiter geht es durch einen Wald Richtung Fischbeker Heidehaus, das ein Naturschutz-Infozentrum ist. Leg dort am besten eine Pause ein und schau dich in der Ausstellung um. In der Nähe gibt es ein Schullandheim, auch Freiluftschule genannt, hinter dem ein Wald beginnt. Dort geht es weiter, hinab ins Tal. Für etwa einen Kilometer folgst du wieder dem Heidschnuckenweg. Du kommst an der Segelflughalle vorbei zu einem Hügel am Waldrand, von dem du in die Heide blicken kannst. Durch Waldstücke und vorbei am Krötenteich gelangst du zu deinem Startpunkt am Parkplatz.

Wegweiser in der Fischbeker Heide: Auf dem Rundwanderweg Heideschleife gelangst du ins Fischbektal und zur Aussicht Elbtal.Wegweiser in der Fischbeker Heide: Auf dem Rundwanderweg Heideschleife gelangst du ins Fischbektal und zur Aussicht Elbtal.Quelle: imago images/Lobeca

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Wann ist die beste Zeit für die Fischbeker Heide?

Grundsätzlich kannst du das ganze Jahr über Wandertouren in der Heide unternehmen, sogar im Winter. Am reizvollsten ist aber, keine Frage, die Zeit zwischen August und September, wenn die Heide blüht. Dann erlebst du die Landschaft am ehesten so, wie sie auf Postkarten zu sehen ist, violett und vor allem morgens und abends in traumhaftes Licht getaucht, inklusive Heidschnucken.

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Aber auch alle anderen Monate im Jahr eignen sich für eine Wanderung auf dem Heidschnuckenweg oder den Rundwanderwegen. Meiden solltest du lediglich besonders heiße Tage sowie sehr regnerische oder stürmische Tage. Während der Heideblüte kann es an den Wochenenden außerdem sehr voll werden – wenn du keine Lust auf viele Menschen und Hunde hast, legst du deine Wandertour lieber auf einen Tag mitten in der Woche.

Die Heide zur Hauptsaison: Wenn alles violett blüht, ist ein Ausflug in die Fischbeker Heide am schönsten. Ruhiger ist es im Frühjahr oder Winter.Die Heide zur Hauptsaison: Wenn alles violett blüht, ist ein Ausflug in die Fischbeker Heide am schönsten. Ruhiger ist es im Frühjahr oder Winter.Quelle: IMAGO/Depositphotos

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