Mittwoch, Januar 28, 2026
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Nur eine Stunde von Berlin entfernt findest du dieses faszinierende Naturwunder

Vielleicht hast du es schon erraten: Wir sind bei den Markgrafensteinen in den Rauenschen Bergen bei Fürstenwalde. Die beiden Findlinge aus der Eiszeit sind riesig, magisch und zudem ein tolles Wanderziel. Sie bestehen aus rotem Granit und stehen auf der Liste der 77 Nationalen Geotope in Deutschland – neben der Insel Helgoland, der Kreideküste auf Rügen und der Wattenmeerküste.

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Hier liest du, wie du den Kleinen und den Großen Markgrafenstein erreichst, auf welchen Wegen du dort wandern und was du in der Umgebung unternehmen kannst. Von Berlin aus ist ein Ausflug zu den spektakulären Findlingen ein Muss. Los geht’s – mit festem Schuhwerk, Wasser und Proviant.

Markgrafensteine: Anfahrt von Berlin

Mit dem Auto bist du in rund einer Stunde bei den Rauener Bergen. Von Berlin aus fährst du am besten über die A113 und die A10 sowie A12 Richtung Rauen. Alternativ kannst du auch die B1 und A10 nehmen. Parken ist auf dem Wanderparkplatz Rauner Berge möglich – ein guter Startpunkt für eine Erkundung der Markgrafensteine.

Weiterlesen nach der AnzeigeWeiterlesen nach der AnzeigeEine Frau liegt in einer Hängematte und hat ein Handy in der Hand.

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Auch mit Zug und Bus ist eine Fahrt nach Rauen möglich. Allerdings bist du dann etwas länger, deutlich über einer Stunde, unterwegs. Von Berlin Hauptbahnhof kannst du dich in die Regionalbahn RE1 setzen. In Fürstenwalde an der Spree steigst du dann in die Buslinie 438 Richtung Storkow um und am Großen Stein in Rauen aus. Für die Fahrt brauchst du circa eine Stunde und 40 Minuten – also auch noch gut machbar.

Was macht die Markgrafensteine so faszinierend?

Die Markgrafensteine sind die größten erhaltenen Findlinge, die je in Brandenburg entdeckt wurden. Ursprünglich stammen der Kleine und der Große Markgrafenstein aus Skandinavien: Während der Eiszeit wurden sie aus dem skandinavischen Raum bis in die Rauenschen Berge bei Berlin geschoben. Das geschah durch Gletschervorstöße – das ist eine Phase, in der sich eine Gletscherzunge Richtung Tal bewegt.

Der Große Markgrafenstein wiegt schätzungsweise bis zu 750 Tonnen, der Kleine etwa 280 Tonnen. Das ist enorm. Wenn du vor einem der beiden Findlinge stehst, wird dir ihre Größe erst so richtig bewusst. Du wirst sehen: Selbst der Kleine Markgrafenstein ist ein Koloss.

Der Große Markgrafenstein: Er stammt wie der Kleine Markgrafenstein ursprünglich aus Skandinavien und besteht aus rotem Granit.Der Große Markgrafenstein: Er stammt wie der Kleine Markgrafenstein ursprünglich aus Skandinavien und besteht aus rotem Granit.Weiterlesen nach der AnzeigeWeiterlesen nach der Anzeige

Die beiden Steine sind so faszinierend, dass sich schon zwei der größten deutschen Dichter mit ihnen befassten: Goethe setzte sich mit der Entstehung der Markgrafensteine auseinander. Der Schriftsteller Theodor Fontane soll die Findlinge in den 1880er-Jahren besucht haben.

Rundwandertour zu den Markgrafensteinen

Vom Wanderparkplatz in Rauen gelangst du zu Fuß in etwa einer halben Stunde zu den Markgrafensteinen. Wenn du mehr Zeit hast, bietet es sich aber an, eine längere Wanderung über die Rauener Berge zu unternehmen. Diese startest du nicht von Rauen, sondern von Petersdorf.

  • Länge: 17 Kilometer
  • Dauer: 5 Stunden
  • Schwierigkeit: mittelschwer

Das Schöne an der Strecke: Die Tour ist ein Rundwanderweg. Du läufst nahe der Bushaltestelle „Petersdorf Dorfanger“ los. Der Weg führt dich zunächst durch die Rauener Berge zum Aussichtsturm Rauener Berge, zu den Markgrafensteinen und den Steinernen Tischen, einem schönen Platz für eine Rast. Weiter geht es über die Paulbornquelle und an Bad Saarow mit der Hofgemeinschaft Marienhöhe vorbei bis zum Scharmützelsee. Auch der See ist gut geeignet für eine Pause. Anschließend wanderst du wieder zurück zum Ausgangspunkt in Petersdorf.

Auf deiner Wanderung durch die Rauener Berge gelangst du auch zum Scharmützelsee. Hier zu sehen: die Insel der Kormorane auf dem Kleinen Werl.Auf deiner Wanderung durch die Rauener Berge gelangst du auch zum Scharmützelsee. Hier zu sehen: die Insel der Kormorane auf dem Kleinen Werl.Quelle: IMAGO/Jürgen SchwenkenbecherWeiterlesen nach der AnzeigeWeiterlesen nach der Anzeige

Besonders beeindruckend an dieser Wandertour durch die Rauener Berge sind die schönen Ausblicke, vor allem vom Aussichtsturm – und natürlich auf die riesigen Markgrafensteine.

Aussichtsturm Rauener Berge

Egal, ob du dich für eine kurze oder eine längere Wanderung zu den Markgrafensteinen entscheidest: Den Aussichtsturm Rauener Berge solltest du nicht verpassen. Er ist nur einen Katzensprung – etwa 500 Meter und rund zehn Minuten Fußweg – von den Steinen entfernt und bietet einen atemberaubenden Blick über die Region rund um den Scharmützelsee.

Hoch hinaus: Nur wenige Hundert Meter von den Markgrafensteinen entfernt findest du den modernen Aussichtsturm Rauener Berge.Hoch hinaus: Nur wenige Hundert Meter von den Markgrafensteinen entfernt findest du den modernen Aussichtsturm Rauener Berge.Quelle: IMAGO/Dreamstime

Zögere also nicht, die 209 Stufen auf den 45 Meter hohen Turm hinaufzusteigen. Bei richtig klarem Wetter kannst du in der Ferne den Berliner Fernsehturm entdecken. Bei sehr klarer Sicht ist auch das Badeparadies Tropical Island zu sehen. Wichtig: Nimm unbedingt genügend Kleingeld mit, am besten 1-Euro- und 50-Cent-Stücke. Die brauchst du, um das Drehkreuz am Aussichtsturm zu passieren.

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Weitere Ausflugsziele bei den Markgrafensteinen

Bad Saarow

Der kleine Kurort am Scharmützelsee liegt nur eine knappe halbe Autostunde von den Markgrafensteinen entfernt. Bekannt ist Bad Saarow vor allem für seine Thermalquelle. Sie diente schon um 1900 herum der Heilung von Hautkrankheiten. Gesundheit und Entspannung stehen in Bad Saarow ganz oben und werden in der Saarow-Therme erlebbar. Einen schönen Blick auf den Scharmützelsee bietet der Kurpark, wo du im Sommer auch baden und picknicken kannst.

Idyllisch: Ein Spaziergang durch Bad Saarow – hier die kleine Dorfkirche des Kurortes – ist gut zum Durchschnaufen. Schön ist es auch im Kurpark.Idyllisch: Ein Spaziergang durch Bad Saarow – hier die kleine Dorfkirche des Kurortes – ist gut zum Durchschnaufen. Schön ist es auch im Kurpark.Quelle: IMAGO/Zoonar

Durch den Kurpark flanieren, auf den See schauen – das ist dir ein bisschen zu langweilig? Dann besuche die Sommerrodelbahn „Scharmützelbob“. Dort ist Tempo und Spaß angesagt. Neben der Rodelbahn gibt es auf dem Gelände auch einen Indoorspielplatz, einen Abenteuerspielplatz draußen und eine Goldwaschanlage. Ein Besuch beim Scharmützelbob ist für Kinder und Jugendliche auch ein super Anreiz und eine geniale Belohnung für eine Wandertour zu den Markgrafensteine.

Domstadt Fürstenwalde

Fürstenwalde ist das Zentrum des Landkreises Oder-Spree. Wahrzeichen der Stadt ist der Dom St. Marien. Auch ein Abstecher nach Fürstenwalde ist von den Markgrafensteinen gut machbar. Mit dem Auto bist du gerade mal 15 bis 20 Minuten unterwegs. Schaue dir den Dom an und bummle durch die Altstadt. Auch ohne ein Faible für Kirchen wird dich der Fürstenwalder Backsteindom beeindrucken. Die Altstadt ist klein und überschaubar. Dort findest du auch das ein oder andere Café, zum Beispiel das Blue Ice oder Bee Café, für eine Einkehr nach deiner Wandertour.

Weiterlesen nach der AnzeigeWeiterlesen nach der AnzeigeIm Zentrum von Fürstenwalde: In der Mitte siehst du den Turm von St. Marien, dem Wahrzeichen der kleinen Stadt in Brandenburg.Im Zentrum von Fürstenwalde: In der Mitte siehst du den Turm von St. Marien, dem Wahrzeichen der kleinen Stadt in Brandenburg.Quelle: IMAGO/Zoonar

Auch am Spreeufer kannst du schön flanieren. Darüber hinaus gibt es in Fürstenwalde eine ganze Reihe an Parks zum Spazierengehen: den Stadtpark, den Spreeuferpark, den Park der Jahreszeiten sowie einige Parks östlich des Doms. Fürstenwalde ist also der perfekte Ort, um deine Tour zu den Markgrafensteinen und in die Rauener Berge entspannt ausklingen zu lassen.

Beeskow

In das schöne Beeskow bist du mit dem Auto 30 bis 40 Minuten unterwegs. Aber es lohnt sich: In der kleinen Stadt an der Spree erwarten dich eine mittelalterliche Burg und eine malerische Altstadt. In der Burg kannst du das Regionalmuseum Beeskow-Storkow, ein Musikmuseum und wechselnde Kunstausstellungen anschauen. Höhepunkte in den alten Gemäuern der Wasserburg aus dem 13. Jahrhundert sind außerdem ein Mittelaltermagazin und der Folterkeller.

Eines der beliebtesten Ausflugsziele in der Region: Die mittelalterliche Wasserburg Beeskow beherbergt gleich mehrere Museen, einen Folterkeller und ein Mittelaltermagazin.Eines der beliebtesten Ausflugsziele in der Region: Die mittelalterliche Wasserburg Beeskow beherbergt gleich mehrere Museen, einen Folterkeller und ein Mittelaltermagazin.Quelle: IMAGO/Funke Foto ServicesWeiterlesen nach der AnzeigeWeiterlesen nach der Anzeige

In der Altstadt gehören die gut erhaltene Stadtmauer, die Alte Stadtschule, die St.-Marien-Kirche, das älteste Haus von Beeskow am Marktplatz und die Mönchsherberge, in der der Dichter Theodor Fontane einst eine Rast einlegte, zu den Sehenswürdigkeiten. Als Wahrzeichen der Stadt gilt neben der Burg der sogenannte „Dicke Turm“, einer der Türme, die sich in der Stadtmauer befinden.

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