Samstag, März 7, 2026
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Ruhige Strände an der Ostsee: An diesen Orten ist baden noch ein Geheimtipp

Wer denkt, dass die Ostsee nur überfüllte Strände bietet, irrt. Abseits der Hotspots in den beliebten Badeorten an der Ostseeküste verbergen sich auch ruhigere Küstenabschnitte. Strände, an denen man alleine spazieren kann, wo das Meer wild und die Natur ungestört ist. Wir zeigen dir die unbekannteren Strände an der Ostsee.

Weiterlesen nach der AnzeigeWeiterlesen nach der Anzeige<h2 id="fehmarn-strand-von-westermarkelsdorf» class=»Headlinestyled__Headline-sc-mamptc-0 eFiRDp» data-testid=»headline»>Fehmarn: Strand von Westermarkelsdorf

Die Ostseeinsel Fehmarn lockt mit zahlreichen Sonnenstunden und dem beliebten Südstrand, kann aber auch anders. Vor allem an der Nordwestküste in Westermarkelsdorf. Der kleine Ort liegt ist noch deutlich ruhiger als die großen Seebäder in der Umgebung. Typisch für diese Gegend ist der flache Sandstrand, umgeben von Dünen und Wiesen.

Brandung am Strand der Ostsee bei Westermarkelsdorf auf Fehmarn in Schleswig-Holstein.Brandung am Strand der Ostsee bei Westermarkelsdorf auf Fehmarn in Schleswig-Holstein.Quelle: IMAGO/ZoonarWeiterlesen nach der AnzeigeWeiterlesen nach der Anzeige

Es gibt keine riesigen Strandpromenaden oder Trubel. Das macht den Strand perfekt für alle, die das Meer in Ruhe genießen oder einfach nur die frische Seeluft einatmen möchten. Der saubere Naturstrand ist teils steinig. Ein kleiner Nachteil: Es gibt wenige gastronomische Angebote direkt am Strand, also lohnt es sich, Picknick oder Snacks mitzunehmen.

Klützer Winkel: Klützer Wildstrand

Im Nordwesten Mecklenburgs zwischen den Hansestädten Lübeck und Wismar liegt eine historisch spannende Ecke. Wo einst die Bundesrepublik an die DDR grenzte, war es den Menschen im Osten untersagt, in der Ostsee zu schwimmen: Das DDR-Regime verbot den Badespaß aus Angst, seine Bürgerinnen und Bürger könnten von hier aus in den Westen schwimmen.

Eine Frau liegt in einer Hängematte und hat ein Handy in der Hand.

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Heute ist der Klützer Winkel die stille Alternative zu den Stränden in Boltenhagen. Es gibt keine Strandkörbe, keine Kurtaxe, keine Eisbuden, dafür ruhige, naturbelassene Strandabschnitte. Als Geheimtipp gilt der Klützer Wildstrand, der verborgen liegt und nicht einfach zu erreichen ist: Von Klütz fährt man über die Dorfstraße nach Warnkenhagen, kurz nach dem Ort biegt man rechts ab, fährt bis zum Parkplatz und geht 15 Minuten an den Strand.

Markgrafenheide: Naturstrand Rosenort

Östlich von Rostock liegt ein ruhiger Küstenabschnitt, der von vielen Ostsee-Fans noch unentdeckt bleibt: der Strand von Markgrafenheide. Im Vergleich zu den belebten Promenaden Warnemündes ist es um einiges ruhiger. Hier fühlen sich alle wohl, die Natur, Entspannung und authentische Küstenatmosphäre suchen.

Weiterlesen nach der AnzeigeWeiterlesen nach der AnzeigeStrand an der Ostseeküste bei Rosenort in der Rostocker Heide.Geheimtipp: der Naturstrand Rosenort in der Rostocker Heide.Quelle: IMAGO/imagebroker

Der Strand von Markgrafenheide erstreckt sich nördlich von Rostock bis zum Naturstrand Rosenort in der Rostocker Heide. Ab Rostock dauert es lediglich 20 Minuten hierher, dann geht es weiter durch die Natur: Den wilden Strand kann man nur zu Fuß oder mit dem Rad erreichen. Der Sand ist feinkörnig, weich und weiß und bietet einen flachen Wassereinstieg. Hinter der Küste liegt ein dichter Küstenwald. Neben Familien ist der Naturstrand Rosenort auch in der Gay-Szene beliebt.

Flensburger Förde: Geltinger Bucht

An der schleswig-holsteinischen Ostseeküste, südlich der Flensburger Förde, liegt die Geltinger Bucht: ein eher ruhiger Küstenabschnitt mit feinen Sandstränden, Salzwiesen und kleinen Dünen. Sie ist deutlich weniger touristisch erschlossen als die bekannten Seebäder, bietet dafür aber viel Natur, Ruhe und Raum zum Entspannen.

Das liegt an der Umgebung: Die Geltinger Bucht ist Teil eines Naturschutzgebiets, das Vögel, seltene Pflanzen und die typische Ostsee-Landschaft schützt. Viele Wander- und Radwege führen entlang der Küste, und es gibt versteckte Buchten, die sich perfekt für Familien, Spaziergänger oder Naturfotografen eignen. Auch Wassersportler finden hier ruhige Bedingungen zum Segeln oder Windsurfen.

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Usedom: Strand Koserow

Auf Deutschlands zweitgrößter Insel sind die Kaiserbäder Bansin, Ahlbeck und Heringsdorf allen ein Begriff. Willst du abseits der Touristenorte auf Usedom an den Strand gehen, ist das Ostseebad Koserow ein sehr guter Tipp. Hier ist immer viel weniger los als in den Kaiserbädern.

Strand und Strandkörbe im Seebad Koserow auf der Insel Usedom.Im Ostseebad Koserow auf der Insel Usedom ist weniger Trubel als in den Kaiserbädern.Quelle: IMAGO/Zoonar

Gelegen an der schmalsten Stelle der Insel zwischen Ostsee und Achterwasser, ist das einstige Fischerdorf Koserow nicht nur bekannt für geräucherten Fisch, sondern auch für das große Bernsteinvorkommen. Mit etwas Glück findest du bei einem Strandspaziergang „das Gold der Ostsee“.

Usedom: Wiesenstrand im Lieper Winkel

Was viele Usedom-Urlauberinnen und ‑Urlauber nicht auf dem Schirm haben: Auch das Hinterland der Insel und das Achterwasser sind einen Besuch wert. Als Geheimtipp gilt der verschlafene Lieper Winkel, der zwischen Achterwasser und Peenestrom liegt. Ein schöner Stopp ist der Wiesenstrand auf der Westseite der Landzunge, rund 1,5 Kilometer südlich vom Dorf Warthe.

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Der Strand ist mit Kies gemischt, etwa 30 Meter lang und drei Meter breit und bildet eine kleine Bucht, die von Schilf umgeben ist. Die Stimmung ist völlig anders als auf der Ostseeseite. Beim Schwimmen erwartet dich erst ein leicht sumpfiges Flachwasser, aber ab dem Schilfrand kannst du prima im breiten Peenestrom schwimmen.

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Greifswald: Strand von Ludwigsburg

Von der vollen Stadt an den leeren Strand – das klappt prima in Greifswald. Die Stadt liegt am Greifswalder Bodden, einer Bucht in der südlichen Ostsee, die für ihre langen, flachen Einstiege bekannt ist. An der Küstenlinie rund um Greifswald gibt es mehrere naturbelassene, ruhige Strände.

Blick auf den Strand von Ludwigsburg, der im Naturschutzgebiet Lanken liegt.Geheimtipp: der Strand von Ludwigsburg, der im Naturschutzgebiet Lanken liegt.Quelle: IMAGO/Depositphotos

Als Geheimtipp gilt der Strand von Ludwigsburg, der versteckt im Naturschutzgebiet Lanken liegt. Hinter einem dichten Kiefernwald herrscht hier viel Ruhe und du hast einen tollen Blick auf die Dänische Wiek.

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Graal-Müritz: Strand Müritz-Ost

Das Seeheilbad Graal-Müritz ist bekannt als Tor zur Halbinsel Fischland-Darß-Zingst, hat aber einen eigenen, etwa fünf Kilometer langen und bis zu 40 Meter breiten feinen Sandstrand. Die Strandabschnitte teilen sich auf in Graal, Mitte und Müritz-Ost.

Die Strände erstrecken sich entlang eines weitläufigen Küstenschutzwaldes inmitten einer herrlichen Naturlandschaft. Am ruhigsten wird es, wenn du in Richtung Osten gehst. Hier gibt es viel Einsamkeit. Auch der Hundestrand und der FKK-Strand befinden sich hier.

Schönberg: Strände Brasilien und Kalifornien

Abseits der bekannten Seebäder der Lübecker Bucht verbergen sich zwei Strandperlen, die Ruhe und Natur pur versprechen: „Brasilien“ und „Kalifornien“ in Schönberg. Beide Strandabschnitte sind teils in Dünen und Salzwiesen eingebettet, wenig bebaut und entsprechend dünn besucht. Wer hierherkommt, erlebt die Ostsee von ihrer entspannten Seite, weit weg vom Trubel der großen Promenaden.

Der Strandabschnitt „Brasilien“ ist besonders naturbelassen: Es gibt nur wenige Parkplätze und kaum touristische Infrastruktur. „Kalifornien“ dagegen wirkt etwas familienfreundlicher. Der flache Einstieg ins Wasser macht ihn ideal für Kinder, die planschen oder Sandburgen bauen wollen.

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Rügen: Schaabe

Auf Deutschlands größter Insel tummeln sich im Sommer jede Menge Ostsee-Fans an den Stränden der Ferienorte Binz, Sellin und Co. Es geht aber auch anders, zum Beispiel an der Nehrung Schaabe an Rügens Nordostküste. Dabei handelt es sich um einen langen, schmalen Sandstreifen zwischen den Halbinseln Jasmund und Wittow, der die Orte Glowe und Juliusruh verbindet.

Blick auf einen Strand an der Nehrung Schaabe an Rügens Nordostküste.An der Nehrung Schaabe an Rügens Nordostküste ist immer weniger los.Quelle: IMAGO/imagebroker

Mit knapp zwölf Kilometern Länge zählt die Schaabe zu den längsten Stränden Rügens und wirkt trotz der Bekanntheit der Insel überraschend ruhig und naturbelassen. Hinter den Dünen liegen Kiefernwälder, in denen man wandern oder Fahrradfahren kann. Auch Wassersport-Fans finden ideale Bedingungen: Surfer, Kitesegler und Stand-up-Paddler können sich bei Wind und Welle austoben.

Rügen: Palmer Ort

Noch ruhiger ist es am Südostzipfel Rügens. Mit Palmer Ort liegt hier ein echter Geheimtipp für alle, die Natur pur und entspannte Ostseeatmosphäre suchen. Der schmale Sandstrand ist von Dünen gesäumt, das Wasser flach abfallend – ideal für Familien mit Kindern, die hier ungestört planschen können. Anders als an den bekannten Rügener Stränden ist das Publikum überschaubar.

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Lage ist hier sprichwörtlich alles: Palmer Ort ist ein rund 40 Hektar großes Naturschutzgebiet und zum größten Teil von Wald bedeckt. Der Weg vom Badetag an der Ostsee zu ein paar aktiven Stunden in Wanderschuhen oder auf dem Fahrrad ist deshalb kurz. Hinter den Dünen erstrecken sich lichte Wälder und kleine Pfade für Spaziergängen und Fahrradtouren.

Kiel: Strand Heidkate

Westlich von Kiel, direkt an der Förde, liegt die Heidkate. Der stille Strandabschnitt wirkt im Vergleich zu den bekannten Kieler Stränden wie Laboe oder Schilksee fast wie ein Geheimtipp. Der Sand ist fein und das Wasser flach abfallend. Selbst in der Hochsaison bleibt der vier Kilometer lange Strand ein ruhiges Fleckchen. Es gibt nur wenige Kioske und Strandrestaurants.

Strand und Dünen bei Heidkate an der Ostsee in Schleswig-Holstein.Der Strand Heidkate wirkt im Vergleich zu den bekannten Kieler Stränden fast wie ein Geheimtipp.Quelle: imago/penofoto

Segler, Surfer und Stand-up-Paddler finden auf der offenen Förde beste Bedingungen, insbesondere an windigen Tagen. Die Umgebung ist teils naturbelassen: Der Strand ist umgeben von kleinen Dünen, Wiesen und Waldstücken. Spannend: Die Heidkate liegt in einem ruhigen Küstenabschnitt, an dem sich zahlreiche Küstenvögel sammeln.

Kühlungsborn: Strand Börgerende

Kühlungsborn an der nördlichsten Spitze Mecklenburgs ist einer der beliebtesten Badeorte und das größte Ostseebad Mecklenburgs. Auch bekannt als „grüne Stadt am Meer“, ist Kühlungsborn im Sommer von Touristinnen und Touristen bevölkert, die am Strand und auf der Promenade ihren Urlaub genießen. Die Strandpromenade zählt zu den längsten in ganz Deutschland.

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Wer es ruhiger mag, findet trotz vieler Touristen und Touristinnen ein ruhiges Plätzchen, denn es gibt auch stille, naturbelassene Strände in der Umgebung. Als Geheimtipp gilt der Strand Börgerende, den du mit der restaurierten Bäderbahn Molli erreichen kannst. Der Strandabschnitt ist fast völlig naturbelassen. Strandkörbe, Restaurants oder Wassersportanbieter gibt es nicht, dafür aber eine herrliche Auszeit.

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Fischland-Darß-Zingst: Weststrand

Der Weststrand der Nordspitze der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst ist ein echtes Kleinod für alle, die den ursprünglichen Charme der Ostsee lieben. Anders als in den belebten Seebädern gibt es hier kaum Touristen. Er ist Teil des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft und nicht leicht zu erreichen: Autos dürfen nicht fahren, den Strand kann man nur zu Fuß oder per Fahrrad ansteuern.

Naturbelassen: der Weststrand an der Nordspitze der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst.Naturbelassen: der Weststrand an der Nordspitze der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst.Quelle: IMAGO/ZoonarWeiterlesen nach der AnzeigeWeiterlesen nach der Anzeige

Für Familien ist das flach abfallende Wasser ideal, auch wenn es hier deutlich wilder und naturbelassener zugeht als an geschützten Buchten. Wer Sport mag, kann surfen, Stand-up-Paddeln oder Strandsegeln ausprobieren. Der Weststrand ist besonders beliebt bei Naturbeobachtern: Zugvögel nutzen die Küste als Rastplatz. Im Frühjahr oder Herbst lassen sich Kraniche und seltene Küstenvögel beobachten.

Warnemünde: Weststrand

Mit einer Breite von bis zu 200 Metern gilt der Strand in Warnemünde als der breiteste der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns. Der feinkörnige, weiße Sand breitet sich weit aus, der Einstieg ins Wasser ist flach, sodass auch kleinere Kinder sicher schwimmen können. Die Warnemünder Strandpromenade reicht vom Leuchtturm bis zum Strandweg und ist eine beliebte Flaniermeile.

Der Strand ist einer für alle: Es gibt einen ausgewiesenen „Active Beach“ für Spiel und Sport, Lagerfeuer-Plätze und einen Piratenstrand mit Klettergerüst, Spielplätzen und Trampolinen. Der Weststrand gilt als der ruhigere Abschnitt des großen Strandes. Hier findest du auch einen großen FKK-Bereich.

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