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Ein Krabbeltier treibt auf den Balearen sein Unwesen. Wir erklären euch, wo ihr jetzt aufpassen müsst.
Im letzten September gab es zum ersten mal einen Bericht zu der Spinnenart, deren Gift im Extremfall sogar zu Amputationen führen kann.
Eine Frau aus S’Arenal d’en Castell auf Menorca hatte einen Arzt aufgesucht, da sie ein starker Schmerz am Arm durchzuckte, nachdem sie einen Pullover angezogen hatte. Die Stelle an ihrem Arm schwoll an und wurde von intensiven Schmerzen und Schlafstörungen begleitet. Es stellte sich heraus, dass ein Spinnenbiss der Auslöser war.
Konkret handelte es sich um den Biss einer Braunen Violinspinne. Diese Spinnenart ist auf den Balearen und im gesamten Mittelmeerraum weit vebreitet. Die Ausmaße, die ihr Biss haben kann, werden von Ärzt:innen jedoch immer noch unterschätzt.
Was Sie über Spinne wissen müssen
2024 erlitt eine 32-jährige Frau auf Ibiza nach einem Spinnenbiss eine schwere Gewebenekrose. Das Gift zerstörte Gewebe und Zellen in ihrem Bein, welches nur durch mehrere Operationen, rechtzeitige Behandlung und Hauttransplantationen gerettet werden konnte. In Italien soll es im vergangenen Sommer sogar zu zwei Todesfällen gekommen sein, die mit dem Biss einer Violinspinne in Verbindung stehen.
Expert:innen raten bei Verdacht auf einen Biss der Violinspinne dazu, sofort medizinische Hilfe aufzusuchen und explizit auf die Möglichkeit eines Loxosceles-Bisses hinzuweisen.
Im Herbst letzten Jahres wurde erstmals in Deutschland eine verwandte Art eindeutig nachgewiesen. 15 Tiere befanden sich im Keller der Universität Tübingen. Bei diesen handelte es sich aber nicht, wie zuvor vermutet, um die Braune Violinspinne, sondern um die ähnliche Chilenische Einsiedlerspinne. Wahrscheinlich gelangten die Tiere durch Warentransporte unbemerkt nach Deutschland.
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