Wer auf Reisen geht, sucht immer häufiger das Unbekannte. Laut dem Kayak „What the Future Report 2026“ wollen 82 Prozent der Gen Z und 77 Prozent der Millennials Orte entdecken, an denen sie noch nie zuvor waren. TikTok spiegelt diesen Trend wider: Videos mit dem Hashtag #hiddengems sind im vergangenen Jahr um über 50 Prozent gestiegen.
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Touristenhochburgen und tausendfach fotografierte Sehenswürdigkeiten passen da nicht mehr ins Konzept. Stattdessen sind Reisende auf der Suche nach Orten, die jede Menge Charakter, spektakuläre Landschaften und lokale Kultur bieten, aber noch weitgehend unbeachtet sind. Kayak hat 55 dieser aufstrebenden Reiseziele identifiziert – wir stellen unsere zehn Favoriten vor.
Cork, Irland
Der nächste Geheimtipp ist kleiner und weniger bekannt als Dublin, gilt aber als heimliches kulinarisches Zentrum Irlands. Cork wirkt studentisch, lebendig und lässt sich gut zu Fuß erkunden. Ein guter Startpunkt ist der English Market, wo regionale Produkte, Fisch und Backwaren verkauft werden.
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Das Hafenstädtchen Cobh bei Cork.Quelle: IMAGO/Depositphotos
Rund um Cork liegen einige der schönsten Küstenabschnitte des Landes. Tagesausflüge entlang des Wild Atlantic Way, nach Kinsale oder in die Hafenstadt Cobh mit ihren bunten Hausfassaden lohnen sich besonders.
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Brindisi, Italien
Brindisi liegt an der Adriaküste im Südosten Italiens. Die Stadt war schon in der Antike ein wichtiger Hafen, wird heute aber oft nur als Durchgangsstation wahrgenommen. Dabei lohnt es sich, genauer hinzuschauen: Der historische Stadtkern ist leicht zu Fuß zu erkunden und römische Spuren finden sich an vielen Ecken.
Die Hafenstadt Brindisi in Apulien wird oft übersehen.Quelle: Getty Images/iStockphotoWeiterlesen nach der AnzeigeWeiterlesen nach der Anzeige
Die Stadt eignet sich gut als Ausgangspunkt für Erkundungen in der Region. In kurzer Zeit erreicht man Strände, Olivenhaine und kleine Orte entlang der Küste. Kulinarisch steht die einfache apulische Küche im Mittelpunkt, mit Fisch, Pasta und regionalem Gemüse.
Almaty, Kasachstan
Almaty liegt am Fuß des Tien-Shan-Gebirges im Südosten Kasachstans, nahe der Grenze zu Kirgisistan. Die Stadt war lange Hauptstadt des Landes und ist bis heute kulturelles und wirtschaftliches Zentrum. Breite Straßen, Parks und Basare prägen das Stadtbild. Kulinarisch locken lokale Märkte und Restaurants mit Spezialitäten wie Manty, Lagman oder Beshbarmak.
Die Seilbahn zum Kok-Tobe gehört zu den Highlights von Almaty.Quelle: IMAGO/Pond5 Images
Ein Muss für Reisende ist die Seilbahn zum Berg Kok-Tobe, von dem man einen weiten Blick über Almaty und das Gebirge genießt. Wer noch weiter raus will, erreicht von Almaty aus Bergseen, Skigebiete wie Schymbulak oder Wanderwege in den Tien-Shan-Bergen.
La Romana, Dominikanische Republik
La Romana liegt an der Südküste der Dominikanischen Republik, zwischen Santo Domingo und Punta Cana. Die Stadt ist ein wichtiger Industrie- und Hafenstandort und wirkt auf den ersten Blick wenig touristisch. Genau das macht sie für Reisende interessant, die das Land abseits der bekannten Resortzonen kennenlernen möchten.
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Der Dominicus Beach in La Romana.Quelle: IMAGO/Filippo Carlot
Unweit der Stadt liegt mit dem Dominicus Beach einer der bekanntesten Strände der Region mit hellem Sand und ruhigem Wasser. Von hier starten auch Bootstouren zur Insel Saona und in den Nationalpark Cotubanamá. Ebenfalls gut erreichbar bei einem Tagesausflug ist Altos de Chavón, ein von Filmarchitekten im Stil des 16. Jahrhunderts errichtetes Dorf.
Bischkek, Kirgisistan
Kirgisistans Hauptstadt Bischkek liegt am Rand des Tien-Shan-Gebirges. Die Stadt selbst ist geprägt von breiten Straßen, Parks und sowjetischer Architektur, wirkt auf den ersten Blick aber eher unspektakulär. Gleichzeitig ist sie das Tor zum Kirgisischen Gebirge und zum Ala-Artscha-Nationalpark, der mit Gletschern, Schluchten und Wanderwegen schnell erreichbar ist. Gerade diese Nähe zur Natur macht Bischkek für Reisende interessant.
Eine atemberaubend schöne Berglandschaft findet man im Ala-Artscha-Nationalpark.Quelle: IMAGO/imagebrokerWeiterlesen nach der AnzeigeWeiterlesen nach der Anzeige
In der Stadt überrascht zudem eine lebendige Kunst- und Kulturszene: Das staatliche Museum der bildenden Künste zeigt monumentale Werke und das Theater mit seinem markanten Säulengang gehört zu den architektonischen Highlights.
Nagoya, Japan
Nagoya liegt zwischen Tokio und Osaka an Japans Pazifikküste und wird oft übersehen. Die Stadt ist ein wichtiges Industriezentrum und gehört zu den größten Metropolregionen des Landes. Nagoya ist modern, übersichtlich und bekannt für ihre eigene Küche. Spezialitäten wie Miso-Katsu oder Hitsumabushi (Aal mit Reis) sollte man unbedingt probieren.
Nagoya ist die Hauptstadt der japanischen Präfektur Aichi.Quelle: IMAGO/Pond5 Images
Als Wahrzeichen der Stadt gilt das eindrucksvolle Nagoya Castle aus dem 17. Jahrhundert. Die Lage ist zudem gut für Ausflüge, etwa ins Kiso-Tal oder in die Alpenregion. Wer Japan jenseits der bekannten Routen erleben möchte, findet hier einen guten Einstieg.
Figari, Frankreich
Der nächste Geheimtipp liegt im Süden der französischen Mittelmeerinsel Korsika, zwischen Meer und Granitfelsen. Figari selbst ist klein, die Umgebung jedoch landschaftlich vielfältig und ideal für Wanderungen, Badeausflüge oder Wassersport. Die rund 800 Hektar große Küstenfront gehört zum Naturreservat von Bonifacio und ist weitgehend unbebaut und beliebt bei Kitesurfern.
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Figari liegt in den Bergen Südkorsikas.Quelle: IMAGO/Pond5 Images
Gleichzeitig ist die Region eines der ältesten Weinbaugebiete Korsikas, mit Wurzeln bis in die Römerzeit. Wer Zeit mitbringt, sollte Winzer besuchen und Rebsorten wie Niellucciu, Vermentinu oder Sciaccarellu verkosten. Neben den Weinen findet man in kleinen Restaurants auch korsische Spezialitäten wie Brocciu oder Wildgerichte.
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Nouméa, Neukaledonien
Nouméa ist Hauptstadt von Neukaledonien, einem französischen Überseegebiet östlich von Australien. Die Stadt auf der Hauptinsel Grande Terre verbindet französische Einflüsse mit der Kultur der indigenen Melanesier und tropischem Klima.
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Paradiesisch: die Strände von Noumea in Neukaledonien.Quelle: IMAGO/Dreamstime
Schnorcheln ist fast überall möglich und lohnt sich besonders, denn das neukaledonische Riff bildet die größte Lagune der Welt. An Land bieten sich Wanderungen im Parc Provincial an, mit weiten Ausblicken und tropischer Vegetation. Touren durch die Mangrovensümpfe im Westen von Grande Terre wirken ein wenig so, als wäre man in einem Jurassic-Park-Film gelandet.
Santa Marta, Kolumbien
Santa Marta liegt an der Karibikküste im Norden Kolumbiens, eingerahmt vom Meer und der Sierra Nevada, dem höchsten Küstengebirge der Welt. Die Stadt gilt als eine der ältesten Südamerikas und wirkt im Vergleich zu Cartagena weniger geschniegelt, dafür aber alltagsnäher. Der historische Stadtkern ist überschaubar, das Leben spielt sich zwischen Strandpromenade, kleinen Cafés und lokalen Märkten ab.
Die Ruinenstadt Ciudad Perdida.Quelle: IMAGO/YAY Images
Von Santa Marta aus führen einige der eindrucksvollsten Touren Kolumbiens ins Hinterland. Besonders bekannt ist die mehrtägige Wanderung zur Ciudad Perdida, einer präkolumbianischen Ruinenstadt tief im Dschungel der Sierra Nevada. Daneben locken der Tayrona-Nationalpark mit Dschungelpfaden und Buchten sowie das Bergdorf Minca mit Kaffeeplantagen und Wasserfällen.
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Harbin, China
Im äußersten Nordosten Chinas liegt Harbin, das sich deutlich von vielen anderen Großstädten des Landes unterscheidet. Die Stadt ist geprägt von russischen Einflüssen aus der Zeit der Transsibirischen Eisenbahn. Sichtbar wird das in der Architektur, etwa entlang der Zhongyang Street oder bei der Sophienkathedrale, aber auch in der lokalen Küche.
Die Sophienkathedrale in Harbin.Quelle: IMAGO/Dreamstime
Harbin gilt als eine der kältesten Großstädte Chinas. International bekannt vor allem das jährliche Eisfestival, bei dem riesige Skulpturen und ganze Stadtviertel aus Eisblöcken entstehen. Aber auch abseits des Winters lohnt ein Besuch: Parks entlang des Songhua-Flusses sowie Ausflüge in die umliegende Natur machen die Stadt interessant.
Falls unsere Auswahl dich noch nicht überzeugt hat, wirst du vielleicht in der folgenden Liste fündig. Laut Kayak-Report sind es insgesamt 55 Ziele, die 2026 an Bekanntheit gewinnen könnten. Hier sind sie, geordnet in alphabetischer Reihenfolge:
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- Abuja, Nigeria
- Almaty, Kasachstan
- Asunción, Paraguay
- Baku, Aserbaidschan
- Barranquilla, Kolumbien
- Bastia, Frankreich
- Bilbao, Spanien
- Bischkek, Kirgisistan
- Bordeaux, Frankreich
- Brasília, Brasilien
- Brindisi, Italien
- Castries, St. Lucia
- Chongqing, China
- Christchurch, Neuseeland
- Cork, Irland
- Eriwan, Armenien
- Fès, Marokko
- Figari, Frankreich
- Fukuoka, Japan
- Genua, Italien
- Halifax, Kanada
- Harbin, China
- Hilo, Hawaii, USA
- Houmt Souk, Tunesien
- Kalispell, Montana, USA
- Kaohsiung, Taiwan
- Kelowna, Kanada
- Kralendijk, Bonaire
- La Romana, Dominikanische Republik
- Lamezia Terme, Italien
- Luxemburg
- Mahón, Spanien
- Manamah, Bahrain
- Medan, Indonesien
- Medellín, Kolumbien
- Nagoya, Japan
- Nantes, Frankreich
- Norfolk, Virginia, USA
- Nouméa, Neukaledonien
- Olbia, Italien
- Ontario, Kanada
- Podgorica, Montenegro
- Porto Alegre, Brasilien
- Praia, Kap Verde
- Praya, Lombok, Indonesien
- Queenstown, Neuseeland
- Rabat, Marokko
- Santa Marta, Kolumbien
- Santiago de Compostela, Spanien
- Shanghai, China
- Shenzhen, China
- Sofia, Bulgarien
- Stockholm, Schweden
- Taschkent, Usbekistan
- Zakynthos, Griechenland
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