Geschmückt mit prunkvollen Schlössern, azurblauen Seen, atemberaubenden Landschaften und urigen Cafés: Die Altstädte in der Schweiz können sich wirklich sehen lassen. Doch bei mehr als 2000 Städten und Gemeinden im Land haben Touristinnen und Touristen die Qual der Wahl.
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Wir helfen dir und nehmen dich mit auf eine Reise durch die Schweiz und ihre zehn schönsten Altstädte.
Basel
Im Nordwesten der Schweiz, zwischen drei Ländern und direkt am Rhein, findest du die idyllische Stadt Basel. Das Rheinufer ist im Sommer mit Abstand der beliebteste Treffpunkt der 200.000 Baslerinnen und Basler. Decke ausbreiten, Sonnenbrille auf und mit einem Glas Wein in der Hand die letzten Sonnenstrahlen einfangen. Doch Basel hat natürlich noch so einiges mehr zu bieten.
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Das Rheinufer gehört zu den schönsten und entspanntesten Plätzen in Basel.Quelle: IMAGO/Wirestock
Dazu zählt ein Spaziergang durch die historische Altstadt mit ihren verwinkelten Gassen und eindrucksvollen Bauten wie dem Basler Münster und dem Rathaus. Von der 1905 fertiggestellten „Mittleren Brücke“ oder der Aussichtsplattform „Pfalz“ hat man außerdem einen fantastischen Blick auf Basels Skyline.
Im Schatten des Rathauses ist der Marktplatz in Basel zu jeder Jahresezeit ein schöner Ort.Quelle: IMAGO/Pond5 Images
Auf Basels Marktplatz erwarten dich viele traditionelle Restaurants, lauschige Cafés und die Leckereien der lebhaften Wochenmärkte. Zwischen lokalen Spezialitäten wie dem Basler Läckerli oder internationaler Küche in Basel ist für jeden Feinschmecker und jede Feinschmeckerin etwas dabei.
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St. Gallen
Der St. Galler Stiftsbezirk gehört seit 1983 zum Unesco-Weltkulturerbe. Er befindet sich im südlichen Teil der Altstadt und ist bekannt für seine prächtige Kathedrale und umfangreiche Stiftsbibliothek. Durch ihren erhaltenen Bestand von über 170.000 Büchern und anderen Medien zählt sie zu den wertvollsten historischen Bibliotheken der Welt.
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Die reich verzierte Decke der Stiftsbibliothek in St. Gallen ist eines der Highlights der Stadt.Quelle: IMAGO/CHROMORANGE
Dank ihrer idealen Lage am Vierländereck ist die Universitätsstadt der beste Ausgangspunkt für weitere Reisen. Egal ob Österreich, Liechtenstein oder Deutschland: Die Nachbarländer sind nur einen Tagesausflug entfernt.
Ascona
Mediterranes Flair und glasklares Wasser: Ascona ist eine Gemeinde im Süden der Schweiz und liegt unmittelbar am Lago Maggiore. Hier hast du einen fabelhaften Ausblick auf den strahlenden See und die umliegenden Berge. Ascona war einst ein kleines Fischerdorf, das heute aufgrund seines angenehmen Klimas zu einem ausgezeichneten Kurort geworden ist.
Der sonnige Hafen von Ascona lädt zu einem kühlen Getränk in einem der Restaurants ein.Quelle: IMAGO/Volker PreußerWeiterlesen nach der AnzeigeWeiterlesen nach der Anzeige
Charmante Boutiquen, traditionelle Geschäfte und Terrassencafés: Bummeln in Asconas Altstadt ist ein absolutes Muss. Im Zentrum der Altstadt befindet sich die barocke Pfarrkirche San Pietro e Paolo, deren Glockenturm als Landmarke des Ortes fungiert. Die Kirche stammt noch aus dem 16. Jahrhundert und wurde den Aposteln Petrus und Paulus gewidmet.

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Neuenburg (Neuchâtel)
Unmittelbar am größten und gleichnamigen See der Schweiz sitzt die Gemeinde Neuenburg oder auch Neuchâtel. Sie ist die viertgrößte Gemeinde der französischsprachigen Schweiz und eine absolute Augenweide. Ihr riesiges und tausend Jahre altes Schloss erhebt sich hoch über den Dächern der Altstadt. Die romanisch-gotische Kollegiatskirche aus dem zwölften Jahrhundert ist neben dem Schloss Neuenburg das wichtigste Wahrzeichen der Gemeinde.
Das majestätische Schloss Neuenburg thront über den Dächern der Altstadt in vollem Glanz.Quelle: imago images/Joana Kruse
Kleine Geschäfte und Street-Art verzieren die steile Altstadt-Gasse Rue de Chavannes mit einzigartigen Stücken und spektakulären Motiven. Alle paar Jahre bemalt ein Künstler den Boden der steilen Gasse. 2004 war es der Chaux-de-Fonier-Künstler Mauro Frascotti, der die täuschend echte Darstellung eines schluchtartigen Wassergrabens gemalt hat.
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Bern
Die Berner Altstadt gehört aufgrund ihrer fortschrittlichen und deutlichen Stadtgründungsanlage ebenfalls zum Unesco-Weltkulturerbe. Durch ihre hundert verschiedenen Brunnen und charakteristischen Lauben wird ihr ein umwerfender mittelalterlicher Stil zugeschrieben.
Hoch hinauf: Das Berner Münster mit seiner schwindelerregenden Höhe von hundert Metern.Quelle: IMAGO/imagebroker
Den höchsten Kirchturm der Schweiz erklimmen? Das Berner Münster ist mit einer Höhe von hundert Metern der höchste Kirchturm des Landes und damit das wichtigste Wahrzeichen der Stadt. Das Bezwingen der insgesamt 344 Stufen zahlt sich für den einmaligen Ausblick über Berns Altstadt und die Bergspitzen des Berner Oberlands in jedem Fall aus.
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Thun
Etwa 30 Kilometer südlich von Bern befindet sich das sogenannte Tor zum Berner Oberland: Die Stadt Thun scheint einem Märchen entsprungen. Sie befindet sich am Nordufer des Thunersees und ist daher das ideale Reiseziel für Wasserratten.
Beeindruckend thront das Schloss Thun über der Stadt.Quelle: IMAGO/Pond5 Images
Thuns Altstadt ist geprägt von ihrer mittelalterlichen und gut erhaltenen Architektur. Das imposante Schloss Thun wurde um 1190 von Herzog Berthold V. von Zähringen erbaut und ist das Markenzeichen der Stadt. Es ermöglicht einen weiten Blick über die Altstadt, das Bergpanorama und die Aare. Diese fließt mitten durch die spätmittelalterliche Altstadt und vorbei an der Stadtkirche. Mit 288 Kilometern ist die Aare der längste gänzlich in der Schweiz verlaufende Fluss.
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Zürich
Zwischen gepflasterten Straßen, mittelalterlichen Türmen, beliebten Brunch-Lokalen und hippen Läden – Zürichs Altstadt ist eine bunte Mischung aus Geschichte und Moderne. In den Straßen der Altstadt stößt die junge und schwungvolle Atmosphäre mit der mittelalterlichen Architektur zusammen, was eine lebhafte, aber gleichzeitig nostalgische Stimmung erzeugt.
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Die beiden riesigen Türme des Großmünsters verleihen Zürichs Skyline etwas Magisches.Quelle: IMAGO/Shotshop
Zürichs Skyline wäre nicht Zürichs Skyline ohne die beiden Türme des Großmünsters. Die romanische Kirche aus der Altstadt ist Zürichs Wahrzeichen und in etwa tausend Jahre alt. Eine weitere wichtige Kirche ist die St.-Peter-Kirche, die mit ihrem gigantischen Ziffernblatt von 8,70 Metern die größte Kirchturmuhr aus ganz Europa besitzt.
Die St. Peter-Kirche zählt zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Zürich.Quelle: IMAGO/Panthermedia
In Zürichs Altstadt kann man in den wunderbarsten Geschäften shoppen gehen bis zum Abwinken. Dabei sollte man nur aufpassen, dass man am Ende nicht in der Bahnhofstraße landet. Denn die gibt es nicht nur bei „Monopoly“, sie ist in der Realität eine der exklusivsten und teuersten Straßen der Welt.
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Zug
Am Ufer des Zugersees und etwa 25 Kilometer entfernt von Zürich befindet sich eines der wichtigsten Wirtschaftszentren der Schweiz: die Gemeinde Zug. Die von den verschiedensten Epochen geprägte Zuger Altstadt besteht mittlerweile seit fast 800 Jahren. Ihre unversehrten historischen Gebäude wie die sakrale Kirche St. Oswald und das spätgotische Rathaus sind ein echter Hingucker.
Altstadt und den Zytturm sollten sich Reisende in Zug nicht entgehen lassen.Quelle: IMAGO/Dreamstime
Besonders schön ist der Zytturm, der eine exzellente Aussicht über Zug und den See bietet. Früher war dieser als Wachturm ein fester Bestandteil der Stadtmauer und stellte einen Zugang zur alten Stadt dar. Die Altstadt ist bekannt für ihre Kunsthandelswerkläden und Antiquitätengeschäfte. Das älteste Goldschmiedehaus der Welt befindet sich in Zug, noch heute gibt es dort eine erstklassige Auswahl an antikem Schmuck.
Genf
Die Geheimgänge einer der größten historischen Altstädte der Schweiz erkunden? Genf macht das möglich. Unter der Genfer Altstadt befinden sich viele versteckte unterirdische Wege und Tunnel, die früher zum Schutz, zur Flucht und Spionage genutzt wurden. Die Passage Monetier ist der wohl bekannteste dieser Geheimgänge. Falls du diesen genauer unter die Lupe nehmen willst, steht dein Besuchstermin allerdings schon fest.
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In Genf findet immer im Dezember des Fest der Escalade statt.Quelle: IMAGO/Dreamstime
Er ist ausschließlich zum Fest der Escalade am Wochenende des 12. Dezembers geöffnet. Anlässlich des Angriffs der savoyardischen Truppen im Jahr 1602 wird das Fest der Escalade seit 400 Jahren und ausschließlich in Genf gefeiert. Durch die mittelalterlichen Kostüme, traditionellen Bräuche und spektakulären Umzüge der Altstadt reist du innerhalb von drei Tagen zurück ins 17. Jahrhundert.
Luzern
Mitten in der Schweiz und am Ufer des Vierwaldstättersees steckt der Hauptort des gleichnamigen Kantons: Luzern. Luzerns Altstadt beherbergt eine Menge an Schweizer Geschichte. Das Löwendenkmal, die Jesuitenkirche und die Kappelbrücke sind hier zu Hause.
Auch bei schlechten Wetter ist die Kappelbrücke in Luzern dank ihres Daches ein gutes Ausflugsziel.Quelle: imago images/Andreas Haas
Bereits seit dem späten Mittelalter ist die Luzerner Altstadt durch vier Brücken mit der Neustadt verbunden. Die Luzerner Kappelbrücke ist die älteste überdachte Holzbrücke Europas. Traurigerweise ist sie bei einem Brand im Jahr 1993 fast vollständig abgebrannt und musste daher neu aufgebaut werden. Die Folgen des Brandes sind für Kunst- und Geschichtsliebhaber angesichts der fehlenden Giebelbilder bis heute spürbar. Diese zeigten wichtige Szenen aus der Schweizer Historie.
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