China, als eines der größten und kulturell vielfältigsten Länder der Welt, bietet Reisenden zu jeder Jahreszeit einzigartige Erlebnisse. Doch das riesige Reich der Mitte erstreckt sich über verschiedene Klimazonen – vom subtropischen Süden bis zu den rauen Bergregionen im Norden und Westen. Diese geografische Vielfalt macht die Wahl der besten Reisezeit für China zu einer wichtigen Entscheidung, die maßgeblich über den Erfolg Ihrer Reise bestimmen kann.
Ob Sie die verschneite Chinesische Mauer im Winter, die Kirschblüte in Shanghai im Frühling, kulturelle Festivals im Sommer oder die goldenen Reisterrassen im Herbst erleben möchten – die optimale Reisezeit hängt stark von Ihrem Ziel und Ihren Interessen ab. Klimatische Bedingungen, Touristenaufkommen und besondere Ereignisse wie das Chinesische Neujahrsfest oder die Goldene Woche im Oktober sind weitere Faktoren, die Sie bei Ihrer Planung berücksichtigen sollten. Mit den folgenden acht Tipps helfen wir Ihnen, den perfekten Zeitpunkt für Ihre China-Reise zu finden.
Beste Gesamtreisezeit: Frühling (April-Mai) und Herbst (September-Oktober) bieten landesweit die angenehmsten Temperaturen und weniger Niederschlag.
Hauptsaison meiden: Planen Sie Ihre Reise nicht während der chinesischen Feiertage wie dem Neujahrsfest (Januar/Februar) oder der Goldenen Woche (Anfang Oktober), wenn Millionen Chinesen unterwegs sind.
Regionale Unterschiede beachten: Südchina ist subtropisch-feucht, während Nordchina kontinentales Klima mit kalten Wintern aufweist. Westchina hat extreme Temperaturschwankungen.
Die beste Reisezeit für China: Ein umfassender Überblick
China als flächenmäßig riesiges Land verfügt über eine beeindruckende Vielfalt an Klimazonen, die zu verschiedenen Jahreszeiten ihre eigenen Reize entfalten. Die Monate April bis Mai sowie September bis Oktober gelten allgemein als die beste Reisezeit für China, da die Temperaturen angenehm sind und Regenfälle selten auftreten. Im Frühjahr können Reisende die blühenden Landschaften genießen, während der Herbst mit seinen goldenen Farben und klarer Luft besonders für Fotografie-Enthusiasten attraktiv ist. Wer seine Asienreise erweitern möchte, findet ähnlich günstige klimatische Bedingungen in Südkorea, wo die Reisezeiten ähnlich optimal liegen wie im benachbarten China.
Klimazonen in China und ihre Einflüsse auf die ideale Reisezeit
China erstreckt sich über fünf klimatische Hauptzonen, von der kontinentalen Trockenzone im Norden bis zum tropischen Süden, was die Wahl der idealen Reisezeit entscheidend beeinflusst. Im Norden und in Peking herrschen heiße Sommer und eisige Winter, wodurch der Frühling (April-Mai) und der Herbst (September-Oktober) die angenehmsten Reisemonate darstellen. Die subtropischen Regionen um Shanghai und im Jangtse-Delta bieten milde Temperaturen im Frühling und Herbst, während die Sommermonate von hoher Luftfeuchtigkeit und der Regenzeit geprägt sind. Im tropischen Süden Chinas und auf der Insel Hainan können Reisende das ganze Jahr über warme Temperaturen genießen, sollten jedoch die Taifunsaison von Juli bis September meiden. Die Hochgebirgsregionen Tibets und Westchinas wiederum sind aufgrund ihrer extremen Höhenlage am besten zwischen Mai und Oktober zu bereisen, wenn die Pässe schneefrei und die Temperaturen erträglich sind.
Beste Reisezeit für Nordchina: April-Mai und September-Oktober mit milden Temperaturen und wenig Niederschlag
Tropischer Süden: Ganzjährig warm, aber Taifunsaison von Juli bis September meiden
Tibet & Westchina: Mai bis Oktober, wenn Pässe schneefrei sind und Temperaturen erträglich
Frühling in China: Warum diese Jahreszeit zu den besten Reisezeiten zählt

Der Frühling in China verzaubert mit angenehmen Temperaturen zwischen 15 und 25 Grad Celsius und lässt die Landschaften in prächtigen Farben erstrahlen. Von März bis Mai blühen landesweit Kirsch- und Pfirsichbäume, wodurch zahlreiche Blütenfestivals zu dieser Jahreszeit stattfinden, die besonders für Fotografen ein wahres Paradies darstellen. Die milden Wetterbedingungen eignen sich hervorragend für ausgiebige Besichtigungstouren zu berühmten Sehenswürdigkeiten wie der Großen Mauer oder den Reisterrassen von Longsheng, ohne dabei die Sommerschwüle oder Winterkälte ertragen zu müssen. Wer nach seiner Chinareise weitere asiatische Länder erkunden möchte, sollte auch die beste Reisezeit für Japan berücksichtigen, da der Frühling mit seiner Kirschblüte ebenfalls dort zu den schönsten Reisezeiten zählt.
Die Sommermonate: Vor- und Nachteile dieser Reisezeit in China
Die Sommermonate von Juni bis August bringen in China nicht nur tropische Temperaturen mit sich, sondern auch die höchste Luftfeuchtigkeit des Jahres. In beliebten Reisezielen wie Shanghai, Peking oder Xian können die Thermometer leicht auf 35°C und mehr klettern, was Besichtigungstouren besonders in den Mittagsstunden zur schweißtreibenden Angelegenheit macht. Während die sommerliche Hitze für viele Reisende eine Herausforderung darstellt, profitieren Besucher der höher gelegenen Regionen wie Tibet oder der Provinz Yunnan von deutlich angenehmeren Bedingungen. Trotz der klimatischen Herausforderungen bieten die Sommermonate den Vorteil, dass alle Sehenswürdigkeiten und Wanderwege zugänglich sind und die üppige Vegetation in Landschaften wie den Reisterrassen von Longji oder dem Zhangjiajie Nationalpark besonders eindrucksvoll zur Geltung kommt.
- Hohe Temperaturen und Luftfeuchtigkeit, besonders in Großstädten und Tiefebenen.
- Höher gelegene Regionen wie Tibet und Yunnan bieten angenehmeres Klima.
- Alle Sehenswürdigkeiten und Wanderwege sind vollständig zugänglich.
- Üppige Vegetation und grüne Landschaften zeigen sich von ihrer schönsten Seite.
Herbst als goldene Reisezeit für Chinas berühmteste Sehenswürdigkeiten
Der Herbst verwandelt Chinas ikonischste Sehenswürdigkeiten in ein atemberaubendes Farbspektakel und bietet gleichzeitig angenehmere Temperaturen als die schwülen Sommermonate. An der Großen Mauer leuchten die umliegenden Berghänge in warmen Rot- und Goldtönen, während sich die Besucherzahlen nach dem Sommeransturm deutlich reduzieren. Die Verbotene Stadt in Peking präsentiert sich im Oktober mit klarem Himmel und milden Temperaturen von idealerweise 15-20 Grad Celsius – perfekt, um die weitläufigen Innenhöfe ohne Hitzestress zu erkunden. Im Jiuzhaigou-Nationalpark spiegeln sich die herbstlichen Farben in türkisblauen Seen, was dieses UNESCO-Welterbe zu einem fotografischen Höhepunkt macht. Die Terrakotta-Armee in Xi’an lässt sich im Herbst ohne die Sommermengen viel entspannter besichtigen, was ein intensiveres Erlebnis dieses archäologischen Wunders ermöglicht.
Beste Herbstreisezeit: Mitte September bis Ende Oktober, wenn die Temperaturen angenehm und die Niederschlagswahrscheinlichkeit gering sind.
Top-Herbstziele: Große Mauer bei Mutianyu (weniger überlaufen), Gelber Berg (Huangshan) für spektakuläre Herbstfarben, Westliche Berge in Peking.
Packtipp: Leichte Jacke und Lagen-Look empfehlenswert – die Temperaturunterschiede zwischen Morgen und Mittag können im chinesischen Herbst bis zu 15°C betragen.
Winter in China: Wann sich eine Reise trotz Kälte lohnt
Der chinesische Winter bietet Reisenden trotz niedriger Temperaturen einzigartige Erlebnisse, die den Besuch besonders attraktiv machen können. In den nördlichen Regionen wie Harbin lockt das weltberühmte Eisfestival mit spektakulären Eisskulpturen, während Peking und die Große Mauer ohne Touristenmassen ein ganz besonderes Reiseerlebnis bieten. Wer nach dem China-Urlaub noch weitere asiatische Reiseziele in wärmeren Gefilden erkunden möchte, kann den Winter in China perfekt mit einer Anschlussreise in südlichere Länder kombinieren, wo ganz andere klimatische Bedingungen herrschen.
Regionale Unterschiede bei der besten Reisezeit für chinesische Provinzen

China ist so riesig und vielfältig, dass sich die optimale Reisezeit je nach Provinz deutlich unterscheiden kann. Während der Frühling in Yunnan bereits ab März ideale Bedingungen bietet, sollte man die nordwestlichen Provinzen wie Xinjiang erst im Hochsommer zwischen Juni und August besuchen. Die tropische Inselprovinz Hainan im Süden eignet sich dagegen perfekt für Winterreisen von November bis März, wenn das angenehme Klima zum Entspannen am Strand einlädt. In Tibet wiederum ist die Reisezeit stark eingeschränkt, da von Dezember bis Februar viele Pässe schneebedeckt sind und die beste Zeit zwischen Mai und Oktober liegt.
- Die optimalen Reisezeiten variieren zwischen Nord- und Südchina um mehrere Monate.
- Tropische Regionen wie Hainan eignen sich ideal für Winterreisen.
- Hochlandregionen wie Tibet sind hauptsächlich von Mai bis Oktober zugänglich.
- Für Xinjiang und andere Nordwestprovinzen ist der Hochsommer die beste Reisezeit.
Reisezeitplanung für China: Feiertage und Festivals berücksichtigen
Bei der Planung Ihrer Chinareise sollten Sie unbedingt die chinesischen Feiertage und Festivals berücksichtigen, da während dieser Zeiten beliebte Attraktionen überfüllt sein können und Unterkünfte sowie Transportmittel oft teurer und schwerer zu buchen sind. Besonders das Chinesische Neujahrsfest im Januar oder Februar und die Goldene Woche Anfang Oktober führen zu einem enormen Anstieg des inländischen Reiseverkehrs, was Ihre Reiseerfahrung beeinträchtigen könnte. Andererseits bieten traditionelle Festivals wie das Laternenfest, das Drachenbootfest oder das Mittherbstfest einzigartige kulturelle Erlebnisse, die Ihren Chinabesuch bereichern können. Eine sorgfältige Recherche und Planung unter Berücksichtigung dieser Feierlichkeiten hilft Ihnen, die beste Reisezeit für Ihre individuellen Bedürfnisse zu finden und ein authentisches China jenseits der Touristenmassen zu erleben.
Häufige Fragen zur besten Reisezeit für China
Wann ist generell die beste Reisezeit für China?
Die optimale Reiseperiode für China liegt im Frühling (April bis Mai) und Herbst (September bis Oktober). In diesen Zeitfenstern herrschen in den meisten Regionen angenehme Temperaturen zwischen 15-25°C, die Niederschlagsmengen sind moderat und die Touristenströme geringer als in der Hochsaison. Die Herbstmonate bieten zudem oft klare Sicht und farbenfrohe Landschaften. In diesen Reisezeiträumen können Besucher die vielfältigen Sehenswürdigkeiten bei idealem Wetter erkunden, ohne extremen Temperaturen oder überfüllten Attraktionen ausgesetzt zu sein.
Welche Jahreszeit sollte man für eine Reise nach Peking und Shanghai wählen?
Für Peking und Shanghai empfiehlt sich der Zeitraum von September bis November sowie April bis Mai. Der Herbst bietet in Peking angenehme Tagestemperaturen um 20°C, wenig Regen und meist klaren Himmel – ideal für Besichtigungen der Verbotenen Stadt oder der Chinesischen Mauer. Shanghai zeigt sich im Frühling von seiner besten Seite, wenn die Gärten blühen und das Klima mild ist. In beiden Metropolen sollten Reisende die Sommermonate Juli und August meiden, da diese durch drückende Hitze, hohe Luftfeuchtigkeit und in Peking häufig durch Smog gekennzeichnet sind. Auch das chinesische Neujahrsfest (Januar/Februar) führt zu Reisehochzeiten mit überfüllten Touristenzielen.
Wann lohnt sich eine Reise nach Tibet und in den Westen Chinas?
Die Hochlandregion Tibet und die westlichen Provinzen Chinas sind am besten zwischen Mai und Oktober zu bereisen. In dieser Saison sind die Pässe schneefrei, die Tagestemperaturen liegen zwischen angenehmen 15-20°C und die spirituellen Stätten wie der Potala-Palast in Lhasa sind gut zugänglich. Juli und August markieren zwar die Regenperiode, jedoch beschränken sich Niederschläge meist auf kurze Nachmittagsschauer. In den Bergregionen sollten Reisende auf die erheblichen Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht vorbereitet sein. Außerhalb dieses Zeitfensters können extreme Kälte, Schneeverwehungen und geschlossene Verkehrswege den Besuch dieser faszinierenden Hochgebirgslandschaften erheblich erschweren.
Was ist bei Reisen nach Südchina (Guangzhou, Hongkong) klimatisch zu beachten?
Südchina mit Metropolen wie Guangzhou und Hongkong präsentiert sich von Oktober bis Dezember von seiner angenehmsten Seite. In dieser Periode herrscht trockenes, mildes Klima mit Temperaturen um 20-25°C. Der subtropische Süden zeichnet sich durch hohe Luftfeuchtigkeit aus, die besonders von Mai bis September in Kombination mit Temperaturen über 30°C sehr belastend wirken kann. Die Regenzeit von April bis September bringt zudem heftige Niederschläge und erhöht das Risiko von Taifunen, besonders zwischen Juli und September. Für Stadtbesichtigungen, Ausflüge in die Umgebung und angenehme Shoppingtouren sollten Reisende daher den Herbst und frühen Winter für ihre Südchina-Expedition wählen.
Welche Jahreszeit eignet sich am besten für eine Yangtze-Flusskreuzfahrt?
Für Flussreisen auf dem Yangtze bietet sich die Zeitspanne von April bis Mai sowie September bis Oktober an. In diesen Monaten präsentieren sich die berühmten Drei-Schluchten und die umliegenden Landschaften bei angenehmen Temperaturen und gutem Licht für Fotografien. Das Wetter ist überwiegend trocken, und die Wasserstände ermöglichen optimale Passagen durch die eindrucksvollen Engen. Während der Sommermonate Juni bis August können Hitzewellen mit Temperaturen über 35°C sowie plötzliche Regenfälle das Kreuzfahrterlebnis beeinträchtigen. Von November bis März hingegen wirken die Landschaften oft neblig und grau, zudem können niedrige Wasserstände in der Trockenperiode zu Routenänderungen führen.
Wie wirken sich chinesische Feiertage auf Reiseplanung und Touristenaufkommen aus?
Die nationalen Feiertage in China haben erheblichen Einfluss auf das Reiseerlebnis. Besonders die «Goldenen Wochen» um den Nationalfeiertag (1.-7. Oktober) und das Frühlingsfest (chinesisches Neujahr, Januar/Februar) führen zu massivem Inlandstourismus. In diesen Ferienzeiten sind Sehenswürdigkeiten extrem überlaufen, Hotelpreise steigen um bis zu 50%, und Transportmittel sind oft Wochen im Voraus ausgebucht. Für ausländische Besucher empfiehlt es sich, diese Reisezeiträume zu meiden. Kleinere Feiertage wie das Drachenbootfest oder das Mondfest haben geringere Auswirkungen, können aber regional zu erhöhtem Besucheraufkommen führen. Für ein entspanntes Reiseerlebnis sollte die Urlaubsplanung die chinesischen Feiertagskalender berücksichtigen.




