Singapur, der faszinierende Stadtstaat in Südostasien, lockt mit seiner einzigartigen Mischung aus Tradition und Moderne, exotischen Gärten und futuristischer Architektur jährlich Millionen von Besuchern an. Bei der Planung einer Reise nach Singapur spielt die Wahl der richtigen Reisezeit eine entscheidende Rolle, denn das tropische Klima mit seinen Regenphasen und der ganzjährig hohen Luftfeuchtigkeit kann den Aufenthalt maßgeblich beeinflussen.
Obwohl Singapur grundsätzlich das ganze Jahr über bereist werden kann, gibt es bestimmte Monate, die sich für verschiedene Aktivitäten und Interessen besonders eignen. Von klimatischen Besonderheiten über kulturelle Highlights bis hin zu Preisentwicklungen – die folgenden acht Fakten geben einen umfassenden Überblick, wann die beste Zeit für Ihren Besuch in der «Löwenstadt» ist und worauf Sie bei Ihrer Reiseplanung achten sollten.
Klima: Tropisches Klima mit Temperaturen zwischen 23-32°C ganzjährig; höchste Niederschläge November bis Januar.
Beste Reisezeit: Februar bis April (trockenste Monate) sowie Juni bis August (Einkaufsangebote und kulturelle Veranstaltungen).
Hinweis: Hotelpreise sind während des Formula 1 Grand Prix (September) und chinesischen Neujahrs (Januar/Februar) deutlich höher.
Die beste Reisezeit für Singapur: Ein umfassender Überblick
Singapur lässt sich grundsätzlich das ganze Jahr über bereisen, da in dem Stadtstaat ein tropisches Klima mit konstant hohen Temperaturen zwischen 26 und 32 Grad Celsius herrscht. Die zwei Hauptjahreszeiten werden durch den Nordost-Monsun (November bis März) mit stärkeren Regenfällen und den Südwest-Monsun (Juni bis September) mit etwas trockeneren Bedingungen bestimmt. Als optimale Reisemonate gelten Februar bis April sowie Juli bis Oktober, wenn die Niederschläge geringer ausfallen und angenehmes Wetter für Sightseeing und Outdoor-Aktivitäten herrscht. Wer nach seinem Singapur-Aufenthalt weitere Länder in Südostasien erkunden möchte, sollte auch die beste Reisezeit für Malaysia berücksichtigen, da sich das Nachbarland mit ähnlichen, aber regional unterschiedlichen Klimabedingungen gut mit Singapur kombinieren lässt.
Singapurs Klima verstehen: Wann ist wirklich die beste Reisezeit?
Singapur liegt nahezu direkt am Äquator und zeichnet sich durch ein tropisches Klima mit ganzjährig hohen Temperaturen zwischen 25°C und 32°C aus. Die Luftfeuchtigkeit bewegt sich konstant um die 80%, was besonders für europäische Reisende eine Herausforderung darstellen kann und die gefühlte Temperatur deutlich erhöht. Obwohl es theoretisch keine klassischen Jahreszeiten gibt, lassen sich zwei Monsunperioden unterscheiden: der Nordost-Monsun von November bis März und der Südwest-Monsun von Juni bis September. Zwischen diesen Monsunperioden, also in den Monaten Februar bis April sowie Oktober, gibt es tendenziell weniger Niederschläge und etwas angenehmere Bedingungen für Sightseeing und Outdoor-Aktivitäten. Für die Reiseplanung sollte man jedoch bedenken, dass in Singapur selbst während der sogenannten «Trockenzeit» kurze, heftige Regenschauer jederzeit möglich sind und zum tropischen Stadtbild dazugehören.
Klimafakten Singapur: Ganzjährig tropisch warm (25-32°C) mit konstant hoher Luftfeuchtigkeit (ca. 80%).
Beste Reisemonate: Februar bis April und Oktober mit tendenziell weniger Niederschlag.
Gut zu wissen: Kurze, heftige Regenschauer sind zu jeder Jahreszeit möglich – ein kleiner Regenschirm gehört ins Reisegepäck.
Februar bis April: Warum diese Monate die beste Zeit für Singapur-Reisende sind

Von Februar bis April herrschen in Singapur angenehm warme Temperaturen mit weniger Niederschlag als in anderen Monaten. Die durchschnittliche Luftfeuchtigkeit sinkt in dieser Zeit auf ein erträglicheres Niveau, was den Aufenthalt für Reisende deutlich angenehmer macht. Besonders Besucher aus Europa genießen zu dieser Zeit den perfekten Kompromiss zwischen Wärme und Erträglichkeit, ähnlich wie Reisende, die die beste Reisezeit für Myanmar erkunden. Der geringere Touristenandrang in diesen Monaten sorgt zudem für entspanntere Besichtigungen der beliebtesten Sehenswürdigkeiten ohne lange Warteschlangen.
Die Regenzeit in Singapur: Ist sie wirklich die schlechteste Reisezeit?
Viele Reisende meiden die Regenzeit in Singapur, die von November bis Januar ihren Höhepunkt erreicht, aus Angst vor dauerhaften Wolkenbrüchen. Tatsächlich zeichnet sich diese Zeit jedoch durch kurze, heftige Regenschauer aus, die meist nur für 30 bis 60 Minuten auftreten und danach wieder strahlendem Sonnenschein weichen. Ein entscheidender Vorteil dieser Jahreszeit ist die deutlich geringere Touristenzahl, was sich in niedrigeren Hotelpreisen und weniger überlaufenen Sehenswürdigkeiten bemerkbar macht. Wer mit flexibler Tagesplanung und einem kleinen Reiseschirm in der Tasche unterwegs ist, kann die Regenzeit in Singapur durchaus als angenehme Reisezeit erleben und gleichzeitig vom hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis profitieren.
- Regenfälle sind kurz und intensiv, nicht ganztägig
- Deutlich weniger Touristen und günstigere Hotelpreise
- Mit flexibler Planung lassen sich Regenschauer gut umgehen
- Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis während der Regenzeit
Festivals und Events: Wie sie die beste Reisezeit für Singapur beeinflussen
Singapurs kulturelles Kalenderjahr ist gespickt mit farbenfrohen Festivitäten, die Reisenden ein einzigartiges Erlebnis bieten, aber auch die Besucherzahlen und Hotelpreise beeinflussen können. Das chinesische Neujahrsfest im Januar oder Februar verwandelt die Stadt in ein Meer aus roten Laternen und festlichen Märkten, wodurch diese Zeit besonders beliebt bei Touristen ist. Während des Ramadans und des anschließenden Hari Raya Puasa leuchtet das muslimische Viertel Geylang Serai in spektakulären Lichtinstallationen, was einen Besuch in dieser Zeit zu einem kulturellen Highlight macht. Das Mid-Autumn Festival im September bezaubert mit Laternenparaden und traditionellen Mondkuchen, während das Deepavali-Fest im Oktober oder November Little India in ein Farbenmeer taucht. Der Singapore Food Festival im Juli zieht Feinschmecker aus aller Welt an und ist ein hervorragender Zeitpunkt für kulinarisch interessierte Reisende, die authentische singapurische Küche zu entdecken.
Hauptfestivals: Chinesisches Neujahr (Jan/Feb), Singapore Food Festival (Juli), National Day (9. August)
Festivaleinfluss: Während großer Feste steigen die Hotelpreise um durchschnittlich 25-40%
Insider-Tipp: Die Woche nach dem chinesischen Neujahrsfest bietet Festival-Atmosphäre bei weniger Andrang und sinkenden Preisen
Budget-Reisende aufgepasst: Die preislich beste Reisezeit für Singapur
Wer Singapur kostengünstig bereisen möchte, sollte die Monate Februar bis April ins Auge fassen, da in dieser Zeit die Hotelpreise aufgrund der geringeren Touristenzahlen oft deutlich niedriger sind. Besonders preiswert wird die Reise, wenn du Flüge und Unterkünfte mindestens drei Monate im Voraus buchst und von Pauschalangeboten außerhalb der Hauptsaison profitierst. Singapur lässt sich hervorragend mit anderen südostasiatischen Ländern wie Laos kombinieren, was nicht nur kulturell bereichernd ist, sondern auch die Gesamtkosten deiner Reise durch die günstigeren Lebenshaltungskosten in den Nachbarländern senken kann.
Die beste Reisezeit für Singapurs beliebte Outdoor-Attraktionen

Die ideale Zeit für einen Besuch von Singapurs beliebten Outdoor-Attraktionen liegt zwischen Februar und April, wenn die Temperaturen angenehm und die Regenfälle vergleichsweise gering sind. Der Gardens by the Bay mit seinen futuristischen Supertrees und die weitläufige Parkanlage des Singapore Botanic Gardens präsentieren sich in dieser Zeit in voller Blütenpracht. Wer den Sentosa Island mit seinen Stränden oder den Singapore Zoo besuchen möchte, sollte die Monsunzeit zwischen November und Januar meiden, da heftige Regenschauer Outdoor-Aktivitäten erheblich einschränken können. Bei einem Besuch der Attraktionen empfiehlt es sich generell, diese in den frühen Morgenstunden oder späten Nachmittagsstunden aufzusuchen, um der intensiven Mittagshitze zu entgehen und die Sehenswürdigkeiten in angenehmeren Temperaturen zu genießen.
- Beste Outdoor-Zeit: Februar bis April mit mildem Klima und weniger Niederschlag
- Gardens by the Bay und Botanic Gardens zeigen in dieser Zeit besonders üppige Vegetation
- Monsunzeit von November bis Januar für Outdoor-Aktivitäten ungeeignet
- Frühe Morgen- oder späte Nachmittagsstunden für Besichtigungen bevorzugen
Gesundheit und Wohlbefinden: Die angenehmste Reisezeit für Ihren Singapur-Aufenthalt
Für Ihr optimales Wohlbefinden empfiehlt sich ein Besuch Singapurs während der trockeneren Monate von Februar bis April, wenn die Luftfeuchtigkeit etwas niedriger ist und die Temperaturen angenehm bleiben. Die hohe Luftfeuchtigkeit der Regenzeit kann besonders für Menschen mit Kreislaufproblemen oder Atemwegserkrankungen belastend sein, weshalb die weniger feuchten Perioden des Jahres mehr Komfort bieten. Dank der modernen Infrastruktur Singapurs mit klimatisierten Einkaufszentren, Restaurants und öffentlichen Verkehrsmitteln können Sie jedoch zu jeder Jahreszeit Zuflucht vor der Hitze finden und Ihre Gesundheit schützen. Vergessen Sie nicht, unabhängig von der Reisezeit ausreichend Wasser zu trinken, leichte, atmungsaktive Kleidung zu tragen und Sonnenschutz zu verwenden, um Ihr Wohlbefinden während Ihres Aufenthalts in der Löwenstadt zu gewährleisten.
Häufige Fragen zur besten Reisezeit Singapur
Wann ist die beste Reisezeit für Singapur?
Die optimale Besuchszeit für den Stadtstaat liegt zwischen Februar und April. In dieser Periode herrschen in der Metropole vergleichsweise milde Temperaturen zwischen 24-32°C und die Niederschläge sind moderat. Die Luftfeuchtigkeit ist zwar ganzjährig hoch (70-80%), aber in dieser Zeitspanne etwas erträglicher. Zwischen Mai und September eignet sich der Aufenthalt ebenfalls gut, da während dieser Monate zahlreiche Festivals und Veranstaltungen stattfinden. Der touristische Hochsaison-Andrang ist dann allerdings spürbar größer und die Unterkunftspreise entsprechend höher.
In welchen Monaten regnet es in Singapur am wenigsten?
Die niederschlagsärmste Periode in Singapur erstreckt sich von Februar bis April. In dieser Jahreszeit sind die Regenfälle deutlich seltener und weniger intensiv als während der Monsunzeiten. Durchschnittlich fallen in diesen Monaten etwa 150-170 mm Niederschlag pro Monat, verglichen mit bis zu 300 mm in den regenreichen Phasen. Besonders der Februar gilt als trockenster Monat des Jahres. Während dieser Zeit können Besucher mehr Sonnenschein genießen und ihre Stadtbesichtigung sowie Outdoor-Aktivitäten mit geringerer Wahrscheinlichkeit von plötzlichen Tropenschauern unterbrochen sehen.
Welche Monate sollte man für einen Singapur-Besuch meiden?
November bis Januar gelten als weniger günstige Monate für eine Singapur-Reise. In dieser Zeit herrscht der Nordost-Monsun, der häufige und teils heftige Regengüsse mit sich bringt. Besonders der Dezember ist mit durchschnittlich 269 mm Niederschlag der nasseste Monat im Kalender des Stadtstaates. Zudem können plötzliche Tropenstürme auftreten, die Outdoor-Aktivitäten beeinträchtigen. Die Luftfeuchtigkeit erreicht in dieser Phase ihren Höhepunkt von bis zu 90%, was das Klima besonders schwül und unangenehm macht. Zusätzlich steigen die Preise für Unterkünfte während der westlichen Weihnachtsferien und des chinesischen Neujahrs erheblich an.
Wie stark unterscheiden sich die Jahreszeiten in Singapur?
In Singapur existieren keine klassischen Jahreszeiten wie in gemäßigten Klimazonen. Der Inselstaat liegt nahe am Äquator und weist ein konstantes tropisches Klima auf. Die Temperaturunterschiede zwischen den Monaten sind minimal und bewegen sich ganzjährig zwischen 23-33°C. Die hauptsächliche Variation im Wetter wird durch Monsunperioden bestimmt: der Nordost-Monsun (November-März) bringt mehr Niederschlag, während der Südwest-Monsun (Juni-September) etwas trockener, aber windiger ist. Die Zwischenmonsunphasen im April/Mai und Oktober sind durch häufige Gewitter gekennzeichnet. Die Luftfeuchtigkeit bleibt konstant hoch (70-90%), unabhängig vom Monat. Der markanteste Unterschied zwischen den Zeitabschnitten ist somit die Regenintensität, nicht die Temperatur.
Wann finden in Singapur die wichtigsten Festivals und Events statt?
Singapurs Festivalkalender ist reich an kulturellen Höhepunkten über das gesamte Jahr verteilt. Das chinesische Neujahr (Januar/Februar) verwandelt Chinatown in ein Lichtermeer mit Prozessionen und Festmärkten. Im Mai/Juni erleuchtet das Vesak-Fest buddhistische Tempel. Der Juli bringt den Singapore Food Festival, bei dem die kulinarische Vielfalt der Metropole zelebriert wird. August ist Nationalmonat mit der großen National Day Parade am 9. August. Im September/Oktober wird Deepavali, das hinduistische Lichterfest, besonders in Little India farbenprächtig begangen. Die Vorweihnachtszeit zieht mit der spektakulären Orchard Road-Beleuchtung ab November Besucher an. Das Formula 1 Nachtrennen im September zählt zu den Großereignissen im Veranstaltungskalender der Stadt.
Wie wirkt sich der Haze (Rauchsmog) auf Reisen nach Singapur aus?
Der sogenannte Haze – ein Rauchsmog aus indonesischen Waldbränden – kann zwischen Juni und Oktober die Luftqualität in Singapur erheblich beeinträchtigen. Diese Dunstglocke entsteht hauptsächlich durch illegale Brandrodungen auf Sumatra und Borneo und wird durch Südwestwinde nach Singapur getragen. In besonders schweren Episoden wie 2013 und 2015 erreichte der PSI-Wert (Pollutant Standards Index) gesundheitsschädliche Höchstwerte über 300. Während dieser Perioden empfehlen die Behörden, Outdoor-Aktivitäten einzuschränken. Für Reisende bedeutet dies eingeschränkte Sicht bei Besichtigungen, mögliche Atemwegsprobleme und vereinzelt Flugverspätungen. Die Intensität variiert jährlich stark und lässt sich kaum vorhersagen, daher sollten Besucher während der Haze-Saison die tagesaktuellen Luftqualitätswerte verfolgen.




