Wer in Berlin einkaufen geht, braucht manchmal starke Nerven: volle Gänge, spontane Baustellen – und jetzt sogar U-Bahn-Atmosphäre mitten im Supermarkt. Diese soll aber ausgerechnet für ein schöneres Einkaufserlebnis sorgen.
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Denn im Wedding gibt es eine Penny-Filiale, die eher wie eine Station der BVG wirkt als wie ein klassischer Discounter. Willkommen im „Penny Underground“.
Penny Underground am Leopoldplatz in Berlin
Die Penny-Filiale mit dem Namen „Underground“ liegt unmittelbar neben dem Eingang der U-Bahn-Station Leopoldplatz, einem der belebteren Knotenpunkte im Berliner Wedding. Auf rund 766 Quadratmetern wurde hier nicht einfach ein Laden eröffnet, sondern ein kleines Erlebnis im Untergrund geschaffen.
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Im „Penny Underground“ in Berlin gibt es selbstverständlich auch gekachelte Wände, wie in der U-Bahn.Quelle: PENNY
Penny selbst bezeichnet den Markt als „Leuchtturm im Untergrund“. Ziel ist es, das typische Berliner U-Bahn-Gefühl nicht nur vor der Tür zu erleben, sondern gleich zwischen Tiefkühlpizza und Shampoo-Regal. Der Markt soll eine Hommage an den Kiez sein.

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Berliner U-Bahn-Feeling zwischen Kühlregal und Kasse
Damit der Look stimmt, wurde die Filiale konsequent im Stil einer Station gestaltet. Die Kühlschränke erinnern an gelbe Bahnwaggons – man greift also nicht nur zur Milch, sondern gefühlt gleich in die nächste U-Bahn.
Die Decken sind gewölbeartig gestaltet, wie im Untergrund. Dazu kommen typische Säulen wie auf Bahnsteigen, teilweise bunt mit Graffiti verziert. Wer genau hinschaut, findet sogar Tauben aus Plastik unter der Decke sitzen.
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Auch das Eisregal ist im Stil einer U-Bahn-Haltestelle gehalten.Quelle: PENNY
Haltestellen-Schilder mit ganz speziellen Zielorten im Penny
Besonders humorvoll wird es bei der Beschilderung. Statt nüchterner Regalhinweise gibt es hier Haltestellen-Namen mit Berliner Wortwitz. Tiefkühlpizza und Eis warten am „Frostkreuz“, Bier gibt’s passend in „Berlin-Pegel“. Snacks finden Kundinnen und Kunden am „Alexanderplätzchen“, Pfeffer liegt an der „Würzkyallee“.
Wer hier einkauft, findet am Eingang sogar einen vollständigen Linienplan, der genau informiert, wo welche Produkte zu finden sind. Windeln und andere Hygieneprodukte gibt es zum Beispiel in „Unter den Windeln“. Sonderangebote sind mit „Sonderzug“ gekennzeichnet.
Schilder weisen auf die Kassen K1 bis K3 hin – alles konsequent im U-Bahn-Stil.Quelle: PENNYWeiterlesen nach der AnzeigeWeiterlesen nach der Anzeige
Auch beim Bezahlen bleibt das Konzept konsequent. Die Selbstscan-Kassen sind wie Fahrkartenschalter gestaltet. Dazu kommen Schilder mit augenzwinkernden Hinweisen wie „Heute zu wegen Homeoffice“. So wird aus dem Gang zur Kasse eine kleine Reise durch den Berliner Nahverkehr – nur dass man am Ende statt Tickets einen Kassenzettel bekommt.
Der „Penny Underground“ ist immer pünktlich
Der Markt am Leopoldplatz ist einer von elf Flagship-Stores des Discounters. Die wohl berühmteste Themen-Filiale dürfte der Penny auf der Reeperbahn in Hamburg sein, die immer wieder Drehort für die berühmte Spiegel-Dokus ist.
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Der „Penny Underground“ soll zwar das Gefühl der Berliner U-Bahn vermitteln, hat aber einen ganz entscheidenden Vorteil gegenüber der BVG: Der Markt öffnet stets pünktlich und Wartezeiten sind überschaubar.
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