Samstag, März 7, 2026
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Fliegender Fisch: Mit diesem besonderen Flugzeug kannst du bald reisen

Ein Flugzeug, das nicht richtig fliegt, oder eine Fähre, die schwebt? Der „AirFish Voyager“ ist nicht einfach einzuordnen. In Südostasien könnte die Maschine aber schon bald eine neue Reiseform Realität werden lassen. Der fliegende Fisch gleitet nur wenige Meter über der Wasseroberfläche und soll langsame Fähren ersetzen.

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Der singapurische Technologiekonzern „ST Engineering“ hat nun angekündigt, das besondere Gefährt ab 2026 erstmals im Linienbetrieb einsetzen zu wollen. Geplant ist eine Route zwischen Singapur und der indonesischen Insel Batam.

Zwischen Flugzeug und Fähre: Was hinter dem AirFish steckt

Der „AirFish Voyager“ gehört zu den sogenannten Bodeneffektfahrzeugen. Diese nutzen ein Luftpolster unter den Flügeln, in unmittelbarer Nähe der Oberfläche, um mit hoher Geschwindigkeit und mit einer maximalen Höhe von drei Metern über Wasser oder Eis zu gleiten. Dabei entsteht ein Reiseerlebnis, das irgendwo zwischen klassischem Fliegen und dem Gleiten einer Schnellfähre liegt.

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Die Idee ist allerdings keineswegs neu: Schon in der Sowjetunion wurden riesige Bodeneffektfahrzeuge, sogenannte Ekranoplane, entwickelt, darunter das berühmte „Kaspische Seemonster“, das Truppen und Waffen besonders schnell transportieren sollte. Richtig durchsetzen konnte sich die Technologie jedoch nie und geriet schnell wieder in Vergessenheit. Jetzt erlebt sie in moderner Form ein Comeback, diesmal allerdings für den zivilen Reiseverkehr.

Eine Frau liegt in einer Hängematte und hat ein Handy in der Hand.

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AirFish Voyager: Schnell, klein und ohne Flughafen

Der „AirFish“ kann laut „ST Engineering“ bis zu zehn Menschen transportieren, darunter zwei Crewmitglieder. Er soll dabei dreimal so schnell sein wie bislang eingesetzte Schnellfähren, berichtet „Channel NewsAsia“. Gleichzeitig benötigt das Gefährt keine klassische Start- oder Landebahn, da es direkt über dem Wasser unterwegs ist.

Dank der möglichen Reisegeschwindigkeit von bis zu 185 Kilometern pro Stunde könnten auch größere Distanzen von mehr als 550 Kilometern über See schnell und effizient zurückgelegt werden. Zunächst ist aber geplant, die Strecke von Singapur nach Batam in Indonesien anzubieten. Die aktuell eingesetzte Fähre benötigt für die Tour rund 45 Minuten – der „AirFish“ nur 25.

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Erste Route: Singapur – Batam

Konkret wurde eine Vereinbarung mit dem regionalen Fähranbieter „BatamFast“ geschlossen. Dieser wird den „AirFish“ leasen und ihn auf der Verbindung zwischen Singapur und Batam einsetzen. Der Start ist für die zweite Jahreshälfte 2026 geplant, vorbehaltlich behördlicher Genehmigungen.

BatamFast-Manager Chua Choon Leng erklärte, dass Details wie Ticketpreise und exakte Fahrpläne noch offen sein. Klar sei jedoch, dass die Fahrten mit dem fliegenden Fisch teurer werden als die aktuellen Tickets für die herkömmliche Fähre. Sollte der „AirFish“ gut angenommen werden, plant der Fähranbieter, weitere Ziele wie Bintan oder Tioman Island ins Programm aufzunehmen. Ab Ende 2026 sollen weitere vier „AirFish“-Fahrzeuge auch in Indien für den kommerziellen Reiseverkehr eingesetzt werden.

Ob sich das Konzept durchsetzen kann und wir schon bald deutlich schneller über Wasser reisen werden, wird sich bald zeigen.

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