Je kleiner ein Land ist, desto näher liegen alle Sehenswürdigkeiten beieinander – was gerade bei kurzen Reisen von großem Vorteil ist. Während bei Urlaub in größeren Ländern wie Deutschland, Frankreich oder Spanien die Qual der Wahl ansteht, welche Region man als Erstes besuchen soll, lassen sich die Highlights vieler Mini-Staaten bei einer einzigen Reise erkunden.
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Doch welche sind die zehn kleinsten Staaten Europas? Viele denken sofort an Stadtstaaten wie Monaco, andere an Zwergstaaten wie Andorra. Wir verraten, welche noch dazugehören und was du dort sehen und erleben kannst.

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10. Montenegro
Montenegro beginnt keine 50 Kilometer südlich von der bei Reisenden äußerst beliebten Stadt Dubrovnik in Kroatien. Und doch geht es in den meisten Teilen des etwa 13.810 Quadratkilometer großen Landes mit der Hauptstadt Podgorica sehr viel ruhiger zu – dabei ist es äußerst vielseitig. Kaum anderswo in Europa kannst du auf so engem Raum sowohl Meer und Strände als auch Hochgebirge, tiefe Schluchten und mittelalterliche Städte erleben, und das an einem einzigen Tag.
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Besonders malerisch an der Küste ist die Bucht von Kotor, oft als „südlichster Fjord Europas“ bezeichnet. Die verwinkelte Altstadt von Kotor gehört zum Unesco-Welterbe und lädt mit ihren mächtigen Stadtmauern, schmalen Gassen, kleinen Plätzen und romanischen Kirchen zu einem Spaziergang ein. Besonders lohnenswert ist am frühen Morgen ein Aufstieg zur Festung San Giovanni, die zum Sonnenaufgang den schönsten Blick über die gesamte Bucht bietet und ein Highlight jeder Montenegro-Reise ist.
Die Bucht von Kotor wird oft als „südlichster Fjord Europas“ bezeichnet.Quelle: imago/blickwinkel
Unser Tipp: Mach am besten einen Mini-Roadtrip auf der knapp 23 Kilometer langen Küstenstraße zwischen Kotor und Budva. Die Aussichtspunkte über der Adria gehören zu den schönsten Europas. In Budva erwarten dich anschließend Strände mit viel Infrastruktur, eine kompakte Altstadt und lange Sommerabende am Meer.
Wer eher Berge liebt, findet im Norden des Landes im Durmitor-Nationalpark eine völlig andere Welt. Sie besteht aus schroffen Gipfeln, dunklen Nadelwäldern und dem tief eingeschnittenen Tara-Canyon, der zweittiefsten Schlucht der Erde. Dort wanderst du durch alpine Landschaften, vorbei an Bergseen, und du hast die Wahl zwischen einfachen oder anspruchsvollen Touren. Besonders reizvoll ist der Schwarze See bei Žabljak. Wer es abenteuerlicher mag, erlebt den Tara Canyon bei einer Raftingtour aus nächster Nähe.
9. Kosovo
Das Kosovo befindet sich nicht auf allen Listen der kleinsten europäischen Staaten, zumal es nicht von allen Ländern als unabhängiger Staat anerkannt wird. Von Deutschland und vielen weiteren EU-Staaten aber schon, weshalb das etwa 10.887 Quadratkilometer große Land hier nun auf Platz 9 steht. Das Kosovo ist eines der unbekanntesten Reiseländer Europas, bietet auf seiner kleinen Fläche aber vielseitige Kultur- und Naturattraktionen weit ab vom Massentourismus.
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In der Hauptstadt Pristina triffst du auf eine junge, lebendige Szene mit Cafés, Galerien und Bars, aber auch auf Zeugnisse einer bewegten Geschichte. Die Nationalbibliothek mit ihrer eigenwilligen Architektur ist ebenso ein Blickfang wie die zahlreichen Moscheen und orthodoxen Kirchen. Besonders eindrucksvoll zeigt sich das Land jedoch abseits der Hauptstadt.
Das Kosovo ist eines der unbekanntesten Reiseländer Europas, bietet aber vielseitige Kultur- und Naturattraktionen.Quelle: imago/blickwinkel
Im Westen erheben sich die Prokletije-Berge, übersetzt „verwunschene Berge“, ein wildes Hochgebirge mit Tälern, Flüssen und Dörfern. Rund um das Städtchen Peja beginnen einige der schönsten Wanderwege des Landes, viele davon Teil des grenzüberschreitenden Fernwanderwegs Peaks of the Balkans. Dort wanderst du durch einsame Landschaften, triffst auf Hirten mit ihren Herden und übernachtest in einfachen Gästehäusern. Nicht weit entfernt liegt das orthodoxe Kloster Visoki Dečani, Unesco-Welterbe und ein stiller Ort mit kunstvollen Fresken aus dem Mittelalter.
Als schönste Stadt des Landes gilt Prizren, das malerisch am Fuß der Berge liegt und mit gut erhaltener Altstadt, Kopfsteinpflaster, Brücken und Blicken hinauf zur alten Festung unzählige Fotospots bietet. Von der Festung eröffnet sich der beste Blick über Dächer, Minarette und Kirchtürme. In den Cafés am Fluss klingt der Tag dann entspannt aus, manchmal begleitet von Livemusik.
8. Zypern
Zypern ist als drittgrößte Insel im Mittelmeer mit etwa 9251 Quadratkilometern zwar flächenmäßig größer als viele klassische Kleinstaaten, wirkt aber erstaunlich kompakt. Die Insel ist politisch zweigeteilt in den griechischsprachigen Süden und den türkischsprachigen Norden, für Reisende sind aber theoretisch beide Teile zugänglich und sehr abwechslungsreich. Zypern bietet neben wunderschönen Stränden auch Gebirge, antike Stätten und dynamische Städte.
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Entlang der Küste von Südzypern mit der Hauptstadt Larnaka erwarten dich weißsandige Buchten und türkisfarbenes Wasser, besonders rund um Ayia Napa, Protaras oder an der Coral Bay bei Paphos. Doch Zypern ist nicht nur ein Badeziel. In Paphos, in der Antike die Hauptstadt der Insel, spazierst du zwischen Mosaiken, Säulen und Ausgrabungen direkt am Meer entlang. Einige dieser Stätten, vor allem der Archäologische Park Kato Paphos, gehören zum Unesco-Welterbe.
Zypern ist die drittgrößte Insel im Mittelmeer und misst etwa 9251 Quadratkilometer.Quelle: IMAGO/YAY Images
Im Landesinneren zeigt sich mit dem Troodos-Gebirge eine ganz andere Seite der Insel. Zwischen Pinienwäldern und Dörfern findest du Wanderwege und versteckte Kirchen mit farbenprächtigen Fresken. Besonders fotogen sind die sogenannten Scheunendachkirchen, deren ungewöhnliche Dächer heute zu den kulturellen Schätzen Zyperns zählen. In Orten wie Kakopetria oder Omodos scheint die Zeit langsamer zu laufen, und nach dem Bummel entlang von Steinhäusern und durch schmale Gassen laden kleine Tavernen und Weinstuben zum Verweilen ein.
Eine Besonderheit Zyperns ist seine politische Teilung, die du vor allem in Nordzyperns Hauptstadt Nikosia spürst. Dort verläuft die Grenze mitten durch die Stadt. Ein Spaziergang durch die Altstadt führt dich an osmanischen Karawansereien, venezianischen Mauern und modernen Cafés vorbei. Nordzypern bietet viele weitere, oftmals wenig besuchte Attraktionen. Dazu gehören neben dem gemütlichen Hafenstädtchen Kyrenia mehrere Burgen mit traumhaften Panoramablicken, darunter St. Hilarion, Buffavento und Kantara. Und wenn du Natur liebst, solltest du die Karpaz-Halbinsel mit einsamen Stränden und wilden Eseln nicht missen.
Was du bei einer Reise nach Nordzypern beachten solltest, haben wir hier aufgeschrieben.
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7. Luxemburg
Luxemburg mit seinen etwa 2586 Quadratkilometern fällt den meisten schnell ein, wenn es um Europas kleinste Staaten geht. Das kleine Großherzogtum ist jedoch nicht nur Sitz von EU-Institutionen wie dem Europäischen Gerichtshof oder der Europäischen Kommission, sondern bietet Reisenden historische Städte, Flusstäler und überraschend viel Natur.
Luxemburg bietet Reisenden historische Städte, Flusstäler und überraschend viel Natur.Quelle: imago/Westend61
In der Hauptstadt Luxemburg-Stadt spazierst du durch zwei Welten zugleich: oben die elegante Oberstadt mit Palast, Kathedrale und Boutiquen, unten das grüne Alzette-Tal mit Brücken, Wehrmauern und stillen Vierteln. Besonders eindrucksvoll ist der Bockfelsen mit seinen Kasematten, einem weitverzweigten Festungssystem, das einst als uneinnehmbar galt und heute zum Unesco-Welterbe gehört. Von den Aussichtspunkten aus öffnen sich immer wieder weite Blicke über die Stadt und ihre Umgebung.
Wer Luxemburg jenseits der Hauptstadt entdecken möchte, fährt ins Müllerthal, oft „kleine Luxemburger Schweiz“ genannt. Dort wanderst du durch bizarre Sandsteinfelsen, enge Schluchten und moosige Wälder, vorbei an Wasserfällen und natürlichen Felstoren. In der Weinregion an der Mosel kannst du per Fahrrad oder zu Fuß Winzerdörfer und die Landschaft voller Weinberge erkunden. Zudem lohnt sich ein Besuch von Weinkellern mit der einen oder anderen Probe von Riesling oder Crémant.
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Außerdem empfehlen wir einen Abstecher nach Schengen, einem Winzerdorf, dessen Name weltberühmt wurde. Dort wurde 1985 das Schengener Abkommen unterzeichnet, worüber du im Europäischen Museum mehr erfährst. In Orten wie Echternach, der ältesten Stadt des Landes, verbinden sich dagegen römische Geschichte, mittelalterliche Architektur und Cafékultur.
6. Andorra
Andorra, das sich auf etwa 468 Quadratkilometern zwischen Frankreich und Spanien erstreckt, gehört auf Platz 6 der kleinsten europäischen Länder. Das kleine Fürstentum in den Pyrenäen ist für viele Reisende zunächst nur eine Durchgangsstation, bekannt für „steuerfreie Einkäufe“, da es keine Mehrwertsteuer wie die meisten anderen EU-Länder erhebt. Dadurch sind viele Produkte, darunter Elektronik und Parfüm, viel günstiger als in den Nachbarländern. Doch es lohnt sich, Andorra nicht nur zum Shoppen zu besuchen.
Andorra gehört auf Platz 6 der kleinsten europäischen Länder.Quelle: imago stock&people
In Andorra la Vella, der höchstgelegenen Hauptstadt Europas, mischen sich moderne Architektur, alte Steinhäuser und geschäftiges Leben. Die autofreie Altstadt rund um die Casa de la Vall, einst Sitz des Parlaments, lädt zu einem gemütlichen Spaziergang ein. Von dort führen kurze Wege hinauf zu Aussichtspunkten, von denen aus du bereits einen ersten Eindruck von der Weite der Pyrenäen bekommst.
Daneben ist Andorra ein Paradies für Naturfans, sei es zum Wandern im Sommer oder zum Skifahren im Winter. Mehr als die Hälfte des Landes steht unter Landschaftsschutz, und zahlreiche Wanderwege führen durch idyllische Täler oder zu Bergseen. Besonders schön ist das Madriu-Perafita-Claror-Tal, seit 2004 Unesco-Welterbe. Alte Steinpfade führen vorbei an Hirtenhütten, Trockenmauern und klaren Bächen und offenbaren ein ursprüngliches Stück Pyrenäen. Nach einem Tag in den Bergen locken die Thermalquellen von Caldea mit warmem Wasser und Blick auf die umliegenden Gipfel.
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Auch kulturell überrascht Andorra mit seiner Vielfalt. Über das ganze Land verteilt stehen kleine romanische Kirchen, viele davon aus dem elften und zwölften Jahrhundert, schlicht gebaut und oft malerisch in die Landschaft gesetzt. Besonders sehenswert sind Sant Joan de Caselles oder Santa Coloma mit ihrem markanten Rundturm.
5. Malta
Die Mittelmeerinsel Malta ist mit etwa 316 Quadratkilometern klein, aber reich an Geschichte. In der Hauptstadt Valletta spazierst du durch eine Art steinernes Freilichtmuseum mit mächtigen Bastionen, barocken Palästen, schmalen Gassen und tollen Blicken auf den Hafen. Ein Höhepunkt ist die St.-John’s-Co-Kathedrale, deren schlichter Außenbau im Inneren mit goldenen Altären, Marmorböden und einem berühmten Gemälde von Caravaggio überrascht. Von den Upper Barrakka Gardens aus öffnet sich eines der schönsten Panoramen der Insel, besonders am Nachmittag, wenn das Licht die Hafenbecken in warme Farben taucht.
Die Mittelmeerinsel Malta ist mit etwa 316 Quadratkilometern klein, aber reich an Geschichte.Quelle: IMAGO/Eibner
Doch Malta besteht nicht nur aus Städten und Festungen. Entlang der Küste findest du kleine Buchten, Felsstrände und kristallklares Wasser, ideal zum Schwimmen, zum Schnorcheln oder zum Tauchen. Besonders beliebt sind die Blue Grotto im Süden oder die ruhigen Buchten rund um Mellieħa im Norden. Ein Highlight ist zudem ein Abstecher auf die Nachbarinsel Gozo, die grüner, stiller und ländlicher wirkt. Dort wanderst du über sanfte Hügel, besuchst uralte Tempelanlagen wie Ġgantija und genießt Weitblicke über Meer und Felder.
Auch das Alltagsleben auf Malta hat seinen eigenen Rhythmus. In vielen Dörfern sitzen Einheimische abends auf den Stufen vor ihren Häusern, Kinder spielen auf den Plätzen, aus offenen Fenstern dringen Stimmen und Musik. In Marsaxlokk, einem traditionellen Fischerort, schaukeln bunt bemalte Boote im Hafen, während auf dem Markt frischer Fisch verkauft wird.
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4. Liechtenstein
Liechtenstein mit etwa 160 Quadratkilometern ist so klein, dass es auf der Landkarte leicht zu übersehen ist. Und doch bietet es Reisenden erstaunlich viel Natur und Kultur auf einem schmalen Streifen zwischen der Schweiz und Österreich. Entlang des Rheins reihen sich Dörfer, Weinberge und Felder aneinander, darüber erheben sich die steilen Flanken der Alpen. In Vaduz, der Hauptstadt, spazierst du in wenigen Minuten vom modernen Kunstmuseum zum historischen Regierungsviertel und weiter durch ruhige Wohnstraßen. Hoch über der Stadt thront das Schloss Vaduz, Wohnsitz der Fürstenfamilie, das zwar nicht besichtigt werden kann, aber einen der schönsten Ausblicke über das Rheintal bietet.
Auch kulturell ist das Fürstentum interessant. Das Kunstmuseum Liechtenstein zeigt internationale Gegenwartskunst in einem markanten schwarzen Bau, während im Landesmuseum Geschichte und Alltagsleben des kleinen Staates veranschaulicht werden.
Liechtenstein mit etwa 160 Quadratkilometern ist so klein, dass es auf der Landkarte leicht zu übersehen ist.Quelle: IMAGO/ZUMA Press Wire
Wenn du Liechtenstein besuchst, solltest du auch in die Berge fahren. Dort führt ein dichtes Netz an Wanderwegen durch alpine Matten, Wälder und Hochlagen mit weitem Blick bis ins benachbarte Vorarlberg und in die Ostschweiz. Besonders schön ist das Gebiet rund um Malbun, ein kleines Bergdorf auf 1600 Metern Höhe, das im Sommer als Ausgangspunkt für Wanderungen dient und im Winter ein überschaubares Skigebiet bietet. Von dort erreichst du leicht aussichtsreiche Höhenwege und idyllische Almen. Besonders spektakulär ist der Fürstensteig, ein Panoramaweg entlang steiler Felswände mit grandiosen Ausblicken.
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3. San Marino
Auf Platz 3 der kleinsten Länder Europas steht San Marino, das in Italien liegt und nur circa 61 Quadratkilometer misst. Es gilt als älteste bestehende Republik der Welt und genießt eine einzigartige Lage auf dem Berg Monte Titano. Schon aus der Ferne wirkt es wie eine Festung aus dem Mittelalter, in das du dich beim Altstadtbummel zurückversetzt fühlst. Die Altstadt gehört zum Unesco-Welterbe und bezaubert mit Gassen, steinernen Palazzi, kleinen Plätzen und historischen Kirchen.
Besonders lohnenswert ist der Aufstieg zu den drei Türmen, den Wahrzeichen des Landes, die wie Wachtposten auf den Felsen sitzen und seit Jahrhunderten über die Republik wachen. Der erste Turm, Guaita, ist der älteste und am leichtesten zugängliche. Von seinen Mauern aus blickst du über Täler, Hügel und bei klarem Wetter bis zur Adriaküste.
Auf Platz 3 der kleinsten Länder Europas steht San Marino, das nur circa 61 Quadratkilometer misst.Quelle: IMAGO/Depositphotos
Über einen aussichtsreichen Höhenweg erreichst du den zweiten Turm, Cesta, der auf dem höchsten Punkt des Monte Titano liegt (etwa 739 Meter) und heute ein kleines Museum beherbergt. Der dritte Turm, Montale, ist kleiner und nicht von innen zu besichtigen, bildet aber einen schönen Abschluss dieser eindrucksvollen Kette. Der Weg zwischen den Türmen zählt zu den schönsten Spaziergängen des Landes.
2. Monaco
Mit nur etwa zwei Quadratkilometern belegt Monaco Platz 2 von Europas kleinsten Ländern. Das Fürstentum steht für Luxus mit Traumlage an der Côte d’Azur. Im historischen Viertel Monaco-Ville, hoch oben auf einem Felsen gelegen, spazierst du durch Gassen mit pastellfarbenen Häusern, vorbei an kleinen Plätzen und alten Brunnen. Hauptsehenswürdigkeit ist der Fürstenpalast, dessen Vorplatz einen weiten Blick über Hafen, Dächer und Meer eröffnet. Dort findet täglich um 11.55 Uhr die Wachablösung statt.
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Unten am Wasser liegt der berühmteste Stadtteil des Landes: Monte-Carlo. Dort reihen sich Belle-Époque-Paläste, Luxushotels und elegante Boutiquen aneinander, dominiert vom legendären Casino. Selbst wer nicht spielt, sollte das Gebäude betreten, um die prachtvollen Säle zu bestaunen. Ein Spaziergang durch die umliegenden Gärten führt vorbei an Palmen, Springbrunnen und Terrassen mit Blick auf den Hafen. Etwas stiller geht es in Monacos Stadtteil Fontvieille zu, mit Uferpromenaden und dem Exotischen Garten, der Pflanzen aus aller Welt beheimatet.
Monaco ist neben der Formel 1 auch für sein Casino berühmt.Quelle: imago/blickwinkel
Natürlich ist Monaco auch wegen eines jährlichen Großevents weltberühmt: der Formel 1. Jeden Mai wird Monaco nämlich beim „Großen Preis von Monaco“ zur Rennstrecke, die enge Straßen ebenso umfasst wie Tunnel und Haarnadelkurven. Außerhalb der Rennwoche kannst du Teile des Kurses zu Fuß erkunden: Die berühmte Haarnadelkurve am Fairmont Hotel, der Tunnel oder die Passage entlang der Jachten gehören zu den bekanntesten Abschnitten.
1. Vatikanstadt
Die Vatikanstadt in Rom ist mit etwa 0,44 Quadratkilometern nicht nur der kleinste Staat Europas, sondern auch der Welt. Dennoch stellt sie eines der bedeutendsten kulturellen und religiösen Zentren weltweit dar, voller Kunstschätze, Architektur und Geschichte. Mittelpunkt ist der Petersplatz mit seiner mächtigen Kolonnade. Dahinter erhebt sich der Petersdom, eine der größten Kirchen der Christenheit. Schon der erste Schritt ins Innere überwältigt viele Besucherinnen und Besucher mit Monumentalität. Wer die Kuppel erklimmt, wird mit einem einzigartigen Blick über Rom und die Dächer des Zwergstaates belohnt.
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Eine weitere Attraktion der Vatikanstadt sind die Vatikanischen Museen, ein weitverzweigter Komplex aus Galerien, Höfen und Sälen, der zu den bedeutendsten Kunstsammlungen der Welt zählt. Dort wanderst du durch Jahrhunderte europäischer Kunstgeschichte, vorbei an antiken Skulpturen, prächtigen Wandteppichen und Renaissancegemälden. Krönender Abschluss ist die Sixtinische Kapelle mit Michelangelos berühmtem Deckenfresko und dem „Jüngsten Gericht“.
Die Vatikanstadt ist zwar winzig, stellt aber eines der bedeutendsten kulturellen und religiösen Zentren weltweit dar.Quelle: imago stock&people
Neben all der Pracht besitzt die Vatikanstadt auch fast verborgene Seiten. Die Vatikanischen Gärten, die einen großen Teil des Staatsgebiets einnehmen, sind allerdings nur im Rahmen geführter Touren zugänglich und bieten eine überraschend grüne Oase hinter ihren Mauern.
Geheimtipp in der Ewigen Stadt
Diesen Ort in Rom dürfen nur Deutschsprachige besuchen
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