Die Ostsee kann mehr als Strandkorb und Fischbrötchen – auch wenn beides natürlich dazugehört. Entlang der deutschen Ostseeküste warten zahlreiche Highlights: ikonische Seebrücken, Unesco-Welterbe, Naturwunder, charmante Küstenorte, historische Hansestädte. Egal ob Schleswig-Holstein oder Mecklenburg-Vorpommern: Wir zeigen dir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten an der Ostsee.
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Inhalt
- Karte der wichtigsten Sehenswürdigkeiten an der Ostsee
- Kap Arkona
- Nationalpark Jasmund
- Kreidefelsen Rügen mit Königsstuhl
- Koloss von Prora
- Timmendorfer Strand
- Seebrücken Heringsdorf und Ahlbeck
- Große Pötte an der Schleuse Kiel-Holtenau
- Marine-Ehrenmal Laboe
- Boddenkette Darß-Zingst
- Seebrücke Prerow auf Fischland-Darß-Zingst
- Leuchtturm Travemünde
- Altstadt von Stralsund
- Altstadt von Wismar
- Holstentor in Lübeck
- Sandstrand von Warnemünde
- Strandpromenade von Kühlungsborn
- Die weißen Villen von Heiligendamm
- Wikinger Museum Haithabu
Karte der wichtigsten Sehenswürdigkeiten an der Ostsee
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Kap Arkona
Im Norden der Insel Rügen zieht ein Naturwunder jedes Jahr rund 800000 Menschen an. Auf der Halbinsel Wittow ragt eine 45 Meter hohe, aus Kreide und Geschiebemergel bestehende Steilküste in die Höhe: Das Kap Arkona mit seinem gigantischen Ausblick über die Ostsee ist eine der spektakulärsten Sehenswürdigkeiten in Mecklenburg-Vorpommern.
Das Kap Arkona ist der nördlichste Punkt auf der Insel Rügen.Quelle: IMAGO/Jens Koehler
Die ersten, die diesen exponierten Ort entdeckten, waren die Ranen, ein slawisches Volk. Sie errichteten angeblich schon im sechsten Jahrhundert eine Kultstätte, die von einem 25 Meter hohen Burgwall geschützt war. Später nutzte die Volksarmee der DDR das Kap für militärische Zwecke. Heute erklimmen Besucherinnen und Besucher gern die beiden Leuchttürme oder den ehemaligen Peilturm der Marine aus der Kaiserzeit.

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Nationalpark Jasmund
Deutschlands kleinster Nationalpark zählt ganz klar zu den spektakulärsten Sehenswürdigkeiten an der Ostsee: Der Nationalpark Jasmund reicht über 3000 Hektar im Nordosten der Insel Rügen und bezaubert mit seiner einzigartigen Natur und den majestätischen Kreidefelsen, die bis zu 118 Meter über dem Meer in den Himmel ragen. Die Kreide ist etwa 70 Millionen Jahre alt.
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Die größten Buchenwälder an der Ostseeküste erstrecken sich im Nationalpark Jasmund weit über Hügel, Bachtäler, Moore und Quellen. Seit 2011 gehört ein Teil des Buchenwalds des Parks zum Unesco-Welterbe. Der Park ist auch Heimat zahlreicher Pflanzen- und Tierarten, darunter seltene Orchideen und majestätische Seeadler.
Kreidefelsen Rügen mit Königsstuhl
Eine Sehenswürdigkeit im Nationalpark Jasmund müssen wir hervorheben: Die Kreidefelsen sind ein echtes Naturwunder. Sie ragen bis zu 120 Meter empor und erstrecken sich über eine Länge von 15 Kilometern von Sassnitz bis nach Glowe.
Blick auf die Kreideküste Rügens: Links siehst du die Felsen der Victoria-Sicht, rechts den Königsstuhl. Beide sind etwa einen halben Kilometer entfernt.Quelle: IMAGO/imagebroker
Ihren Anfang nahmen die Felsen vor mehr als 50 Millionen Jahren – aus kalkhaltigen, fossilartigen Überresten verschiedener Kleintiere, die sich im Meer abgelagert und mit der Zeit zu einem Gestein verfestigt hatten. Hinzukamen im Laufe der Jahre Sand, Lehm und anderes Gestein.
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Richtig „fertig“ waren die Kreidefelsen aber nie – auch heute noch verändern sie ihre Form. Bei starkem Wind und Frost musst du daher aufpassen, es kann zu Abstürzen von Teilen der Steilküste kommen.
Besondere Aussichtspunkte auf die Kreidefelsen sind der Königsstuhl mit dem Königsweg sowie die Victoriasicht.
Koloss von Prora
Das Ostseebad Binz auf Rügen zählt zu einem der beliebtesten Badeorten an der Ostseeküste. Doch Binz hat auch eine andere Seite und eine Sehenswürdigkeit, die eine Geschichte aus der Vergangenheit erzählt. Eine Besichtigung des Koloss von Prora ist deshalb ein absolutes Muss in einem Urlaub an der Ostsee. Doch was steckt dahinter?
Eindrucksvoll: die gigantischen Bauten von Prora aus der NS-Zeit in der Gemeinde Binz auf Rügen.Quelle: imago images / Matthias Koch
In den 1930er Jahren wurde ein gigantischer Gebäude-Komplex geplant. Rund 20000 Menschen sollten hier gleichzeitig Urlaub machen können. Der Koloss von Prora gilt als eines der größten Bauprojekte des nationalsozialistischen Deutschlands: mit einer Kette von acht identischen Gebäuden, die sich über 4,5 Kilometer entlang der Küste erstrecken sollten. Das Projekt wurde aber nie fertig gestellt, der Beginn des Zweiten Weltkrieg beendete die Bauarbeiten. Noch heute ist der Koloss von Prora ein beeindruckendes Denkmal. Rund zweieinhalb bis drei Kilometer der Bausubstanz sind noch erhalten.
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Timmendorfer Strand
Timmendorfer Strand steht wie kaum ein anderer Ort für den klassischen Ostseeurlaub. Das elegante Seebad in Schleswig-Holstein verbindet feinsandige Strände mit einer langen Tradition als Urlaubsort – und ist eine der schönsten Sehenswürdigkeiten an der Ostseeküste, damals wie heute. Denn bereits im 19. Jahrhundert entwickelte sich der Ort von einem kleinen Fischerdorf zu einem beliebten Badeziel für wohlhabende Gäste.
Charakteristisch für Timmendorfer Strand sind die Villenarchitektur, die Promenade, die Seebrücke und der Neue Kurpark. Hier befindet sich auch die Trinkkurhalle, ein beliebter Treffpunkt. Fun-Fact: Vor der Seebrücke steht eine Skulptur von Udo Lindenberg, der sich oft und gerne in Timmendorfer Strand aufhält.
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Seebrücken Heringsdorf und Ahlbeck
An der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns locken zahlreiche Strände und Urlaubsorte. Eines der beliebtesten Ziele ist die Sonneninsel Usedom. Hier gibt es nicht nur besonders viele Sonnenstunden, sondern auch einen kilometerlangen, feinen Sandstrand und die Ostseebäder Heringsdorf, Bansin und Ahlbeck. Schon vor über 100 Jahren kamen die Kaiserfamilie und der Adel auf die Insel und verliehen den Ostseebädern ihren heutigen Status als Kaiserbäder.
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Luftaufnahme der Seebrücke Ahlbeck auf der Insel Usedom, der ältesten Seebrücke Deutschlands.Quelle: IMAGO/imagebroker
Besonders sehenswert sind die historischen Seebrücken, die weit in die Ostsee reichen. Ursprünglich dienten diese als Landungsbrücken für Ausflugsdampfer und Fähren, heute sind die langen Stege beliebte Flaniermeilen, die Rekorde halten: Die Seebrücke Heringsdorf ist mit 508 Metern die längste Seebrücke Deutschlands, während die Seebrücke Ahlbeck die älteste Seebrücke ist: Sie wurde bereits im Jahr 1882 errichtet.
Große Pötte an der Schleuse Kiel-Holtenau
Eine rekordverdächtige Sehenswürdigkeit liegt bei Kiel: Der knapp 100 Kilometer lange Nord-Ostsee-Kanal verbindet seit 1895 die Nordsee mit der Ostsee und gehört zu den meistbefahrenen Seekanälen der Welt. Die Schleusenanlage in Kiel-Holtenau ist eine der weltgrößten – und bietet einen spektakulären Anblick an der Großen Schleuse.
Die Große Schleuse wurde 1914 eröffnet und ist mit einer Länge von 310 Metern und einer Breite von 42 Metern eine der größten Schleusenanlagen der Welt. Von der Aussichtsplattform spürt man die große, weite Welt, wenn man Frachter, Containerriesen und sogar Kreuzfahrtschiffe auf ihrem in die Schleusenkammer oder hinaus beobachtet. Rund 30000 Schiffe pro Jahr sind unterwegs, ein Schleusenvorgang dauert etwa 45 Minuten.
Marine-Ehrenmal Laboe
Nicht weit entfernt liegt das Marine-Ehrendenkmal im Ort Laboe, ein weithin sichtbares Wahrzeichen an der Ostsee. Es wurde zwischen 1927 und 1936 als Gedenkstätte für im Ersten Weltkrieg gefallene Marinesoldaten errichtet und ist noch heute ein Mahnmal für eine friedliche Seefahrt.
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Kieler Förde: Blick auf das Marine-Ehrenmal Laboe, umgeben von Strand, Dünen und Wasser.Quelle: IMAGO/Peter Schickert
Der Turm reicht auf 85 Meter und bietet von einer Aussichtsplattform einen tollen Blick über die Kieler Förde. Bei klarer Sicht ist sogar Dänemark zu sehen. Rund um das Marine-Ehrenmal Laboe gibt es eine unterirdische Gedenkhalle, historische Ausstellungshallen und das U-Boot U-995, eines der letzten erhaltenen deutschen U-Boote des Zweiten Weltkriegs.
Boddenkette Darß-Zingst
Wer tief in die Natur an der Ostseeküste eintauchen möchte, sollte die unberührte Landschaft der Boddenkette Darß-Zingst an der Ostseeküste Mecklenburg‑Vorpommerns besichtigen. Dabei handelt es sich um ein weit verzweigtes System von flachen Lagunen (sogenannten Bodden) entlang der Halbinsel Fischland‑Darß‑Zingst. Große Teile gehören zum Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft, einem der bedeutendsten Schutzgebiete für Vögel und Tiere an der deutschen Ostsee.
Dieses Ökosystem der Boddenkette ist geprägt von flachen Gewässern, die im Unterschied zur offenen Ostsee meist nur wenige Meter tief sind und durch die Halbinsel vom offenen Meer getrennt werden. Die Boddenkette ist ein wichtiger Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten und deshalb ein Paradies für Naturliebhaber und Vogelbeobachter.
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Seebrücke Prerow auf Fischland-Darß-Zingst
Ein Rekord lockt im Ostseebad Prerow auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst: Die Seebrücke ist mit einer Länge von 720 Meter die längste Seebrücke im gesamten Ostseeraum – und eines der neuesten maritimen Wahrzeichen an der Ostsee. Das Bauwerk wurde erst im Oktober 2024 eröffnet.
Erst 2024 wurde in Prerow auf Fischland-Darß-Zingst die längste Seebrücke im gesamten Ostseeraum feierlich eröffnet.Quelle: IMAGO/BildFunkMV
Die Seebrücke ragt 720 Meter in die Ostsee. Am Kopf der Brücke liegt der neu geschaffene Inselhafen Prerow, mit Liegeplätzen für Sportboote, Fischerboote und dem Seenotrettungskreuzer der DGzRS. Die Brücke hat sich zum Touristenmagneten entwickelt und bietet Besuchern und Besucherinnen tolle Ausblicke über Meer, Strand und Küste.
Leuchtturm Travemünde
Eine Geschichte über die Ostsee ist erst vollständig, wenn ein Leuchtturm darin vorkommt. Eine der schönsten Sehenswürdigkeiten an der Ostsee liegt in Travemünde an der Lübecker Bucht. Der Leuchtturm Travemünde ist das älteste Leuchtfeuer der Ostsee und das Wahrzeichen der Stadt. Erste Hinweise auf ein Leuchtfeuer gehen bis ins 13. Jahrhundert zurück.
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Der 31 Meter hohe Turm wurde 1972 außer Dienst gestellt und durch ein modernes Licht auf dem Dach des „Maritim Strandhotels“ ersetzt. Heute beherbergt der Leuchtturm ein maritimes Museum und eine spektakuläre Aussichtsplattform, zu der 142 Stufen führen. Oben wird man mit einem tollen Blick über Travemünde, die Lübecker Bucht und die Ostsee belohnt.
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Altstadt von Stralsund
Eine der schönsten Städte Mecklenburg-Vorpommerns ist Stralsund mit seiner herrlichen Altstadt, die zum Unesco-Welterbe gehört. Der mittelalterliche Grundriss der Stadt mit Straßennetz, Plätzen und Parzellenstruktur ist bis heute nahezu unverändert erhalten. Die schönsten Giebelhäuser liegen an der Mühlenstraße.
Stralsund war im 14. Jahrhundert neben Lübeck die bedeutendste Stadt im gesamten Ostseeraum. Heute jagt eine Sehenswürdigkeit die nächste: Über der Stadt thronen die Türme der drei gotischen Backsteinkirchen St. Nikolai, St. Marien und St. Jakobi, weitere Highlights sind der Alte Markt mit Rathaus, die Stadtmauer und natürlich der Hafenbereich mit den historischen Speichergebäuden.
Altstadt von Wismar
Gemeinsam mit der Altstadt von Stralsund wurde auch die Altstadt von Wismar zum Unesco-Welterbe erklärt. Der mittelalterliche Stadtkern ist ähnlich unverändert erhalten. Beide Städte repräsentieren noch heute idealtypisch die entwickelte Hansestadt während der Blütezeit des Städtebundes im 14. Jahrhundert.
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Weiter Blick über die Altstadt Wismar von Wismar mit der Ostsee im Hintergrund.Quelle: IMAGO/Rupert Oberhäuser
Wismar ist von der Lage am Wasser geprägt und hat wegen der langen Seefahrertradition einen schönen Alten Hafen, an dem man eine Zeitreise in die Ära der Hanse machen kann. Zu sehen gibt es hanseatische Koggen von einst, ein Segelschiffstyp der Hanse, aber auch moderne Passagierschiffe, mit denen es auf Ausflugsfahrten geht.
Holstentor in Lübeck
Die Hansestadt Lübeck im Osten Schleswig-Holsteins ist ein tolles Ziel im Urlaub an der Ostsee. Wer durch die Gassen der Altstadt schlendert, kann über 1800 denkmalgeschützte Gebäude entdecken. Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Lübeck gehört das Holstentor mit seinen dicken Backsteinmauern und den markanten Doppeltürmen. Es ist das Wahrzeichen der Stadt.
Das Bauwerk gilt als eines der herausragenden Beispiele der norddeutschen Backsteingotik. Es wurde zwischen 1464 und 1478 als Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung errichtet und diente nicht nur der Verteidigung, sondern auch der Repräsentation des Handels- und Hanse-Staates Lübeck. Über dem Torbogen steht in goldenen Buchstaben „Concordia Domi Foris Pax“: Eintracht innen, Frieden außen. Heute gibt es im Inneren ein Museum zur Geschichte Lübecks, zum Hansehandel und dem mittelalterlichen Alltag von einst.
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Sandstrand von Warnemünde
Der kilometerlange Sandstrand von Warnemünde gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Stränden an der deutschen Ostsee. Er zählt zu den breitesten Sandstränden des deutschen Ostseeraums mit teils über 100 Meter Breite. Direkt an den Strand grenzt eine Promenade, entlang derer sich Cafés, Eisdielen und Aussichtspunkte finden – ein perfekter Ort, um das maritime Flair der Ostsee zu genießen.
Der Strand von Warnemünde gehört zu den breitesten Sandstränden an der deutschen Ostsee.Quelle: IMAGO/Depositphotos
Das Sandstrand von Warnemünde ist in unterschiedliche Bereiche aufgeteilt. So gibt es bewachte Badeabschnitte mit Strandkörben, Sportstrände, Abschnitte für FKK, freie Sandflächen und Hundestrände. Von der Küste aus hat man einen tollen Blick auf die Ostmole und den historischen Leuchtturm. Wer will, lernt mehr über die Region im nahegelegenen Heimatmuseum von Warnemünde.
Strandpromenade von Kühlungsborn
Gigantisch ist auch die Strandpromenade von Kühlungsborn im Landkreis Rostock. Das Seebad lockt Reisende mit einem sechs Kilometer langen Strand und einer der längsten Strandpromenaden Deutschlands. Sie erstreckt sich über rund drei bis vier Kilometer direkt hinter dem breiten, feinsandigen Ostseestrand und verbindet die Stadtteile Kühlungsborn‑West und ‑Ost miteinander.
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Die Promenade bietet durchgehend tolle Blicke aufs Meer und lädt zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Unterwegs reihen sich zahlreiche Cafés, Restaurants, Sitzgelegenheiten, Spielplätze und sogar Konzertgärten mit Veranstaltungen im Sommer aneinander. Tipp: Entlang der Steilküste läuft ein Wanderweg ins fünf Kilometer entfernte Heiligendamm, dem ältesten Seebad Deutschlands.
Die weißen Villen von Heiligendamm
Es ist ein historischer Rekord: Heiligendamm in der Mecklenburger Bucht ist der älteste Seebadeort Deutschlands, der zum Ende des 18. Jahrhunderts gegründet wurde. Eine Besonderheit sind die weißen Villen in Strandnähe, die Heiligendamm den Beinamen „weiße Stadt am Meer“ verliehen haben und zu den schönsten Sehenswürdigkeiten der Ostsee gehören. Die weißen Villen werden umgangssprachlich auch als „Perlenkette“ bezeichnet.
Berühmt in Heiligendamm: die weißen Villen, die dem Ostseebad den Beinamen „weiße Stadt am Meer“ verliehen haben.Quelle: IMAGO/Joko
Die weißen Villen von Heiligendamm entstanden im 18. und 19. Jahrhundert an der Ostsee-Strandpromenade als Gästehäuser und Sommerresidenzen des Adels. Klassizistische Villen, Logierhäuser und Gesellschaftsbauten wurden in glänzendem Weiß errichtet. Noch heute bilden die eleganten Gebäude mit ihren Säulen, hohen Fenstern und stilvollen Fassaden ein einzigartiges architektonisches Ensemble. Einige Gebäude wurden aufwendig restauriert und umgenutzt, andere sind derzeit Teil von Wiederaufbau‑ und Sanierungsprojekten.
Wikinger Museum Haithabu
Am Schlei‑Fjord, einer Meeresbucht, die von der Ostsee hereingeht, liegt in der Nähe von Schleswig eines der bedeutendsten archäologischen Museen Deutschlands. Im „Wikinger Museum Haithabu“ dreht sich alles um das frühmittelalterliche Handelszentrum Haithabu, das vom 8. bis zum 11. Jahrhundert eine der wichtigsten Städte Nordeuropas und eine der größten und wichtigsten Siedlungen der Wikinger war.
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Ausgestellt sind spektakuläre Funde, die bis zu 1000 Jahre als sind, darunter Alltagsgegenstände, Schmuck, Waffen und Objekte aus Handel und Handwerk. Außerdem gibt es spannende multimediale Präsentationen zu sehen, die das Leben der damaligen Bewohner lebendig machen, eine Schiffshalle und ein Freigelände mit rekonstruierten Wikingerhäusern. Seit 2018 gehört die Siedlung zusammen mit dem Danewerk, einer mittelalterlichen Verteidigungsanlage, zum Unesco-Weltkulturerbe.
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