Großbritannien verzaubert Reisende das ganze Jahr über mit seiner faszinierenden Mischung aus historischen Städten, malerischen Landschaften und lebendigen Kulturfestivals. Doch wann ist eigentlich die beste Zeit, um die britischen Inseln zu erkunden? Die Wahl des richtigen Reisezeitpunkts kann Ihr Erlebnis maßgeblich beeinflussen – von sonnigen Spaziergängen durch die Cotswolds bis hin zu gemütlichen Pub-Besuchen in Edinburgh während der kühleren Monate.
In diesem Reiseführer teilen wir unsere 8 besten Tipps zur Reisezeit für Großbritannien, damit Sie Ihren Aufenthalt optimal planen können. Ob Sie die pulsierenden Metropolen wie London und Manchester erkunden, die schottischen Highlands durchstreifen oder die Küsten von Wales und Cornwall genießen möchten – wir helfen Ihnen, den perfekten Zeitpunkt für Ihr britisches Abenteuer zu finden und verraten, welche saisonalen Highlights Sie keinesfalls verpassen sollten.
Hochsaison: Juni bis August bietet die wärmsten Temperaturen (15-25°C) und längste Tageslichtdauer, ist jedoch auch am teuersten und am stärksten besucht.
Nebensaison: April/Mai und September/Oktober punkten mit mildem Wetter, weniger Touristen und günstigeren Preisen – ideal für Städtetrips und Naturerkundungen.
Regenschirm nicht vergessen: Unabhängig von der Jahreszeit ist das britische Wetter unberechenbar – packen Sie stets wetterfeste Kleidung ein.
Die beste Reisezeit für Großbritannien: Ein umfassender Überblick
Die beste Reisezeit für Großbritannien variiert je nach persönlichen Vorlieben und geplanten Aktivitäten, wobei die Sommermonate von Juni bis August mit angenehmen Temperaturen zwischen 15°C und 25°C und längeren Tageslichtstunden die beliebteste Zeit für Touristen darstellen. Die Frühlings- und Herbstmonate (April, Mai, September und Oktober) bieten mit milderen Temperaturen und weniger Besuchern eine attraktive Alternative für Reisende, die Menschenmassen vermeiden möchten. Wer das berühmte britische Pub-Leben, Museen und Kulturveranstaltungen genießen möchte, kann Großbritannien das ganze Jahr über bereisen, sollte jedoch bedenken, dass das Wetter stets unbeständig sein kann – ähnlich wie bei unseren Nachbarn in Irland, wo das Klima ebenfalls wechselhaft ist. Die Wintermonate von November bis Februar eignen sich besonders für Städtereisen nach London, Edinburgh oder Cardiff, wenn die Städte festlich geschmückt sind und zahlreiche Weihnachtsmärkte zum Verweilen einladen.
Frühling in Großbritannien – Wann die beste Zeit für blühende Landschaften beginnt
Die Frühlingszeit in Großbritannien entfaltet sich je nach Region zu unterschiedlichen Zeitpunkten, wobei der März bis Mai die Hauptsaison für blühende Landschaften markiert. Im südlichen England zeigen sich bereits Ende Februar die ersten Krokusse und Narzissen, während Schottland und Wales meist einige Wochen später in voller Blüte stehen. Die berühmten blauen Hasenglöckchenwälder, die wie aus einem Märchenbuch wirken, erreichen ihren Höhepunkt gewöhnlich im April und verwandeln Waldgebiete wie Micheldever Wood in Hampshire in ein atemberaubendes Farbenmeer. In Cornwall bieten die subtropischen Gärten wie Trebah und The Lost Gardens of Heligan dank des milden Klimas schon früher im Jahr exotische Blütenpracht. Für Naturliebhaber empfiehlt sich besonders der späte April bis Mitte Mai für eine Reise, wenn die Temperaturen angenehm sind und die Landschaften in voller Blüte stehen, noch bevor der Sommerandrang beginnt.
Frühlings-Highlights: Blütezeit der Hasenglöckchen von Mitte April bis Anfang Mai; besonders in Kent, Hampshire und Yorkshire zu bewundern.
Beste Reisezeit für Frühlingsblumen: Südengland ab März, Schottland und Nordengland ab April bis Mai.
Temperaturen: 8-17°C zwischen März und Mai, mit zunehmend milderen Tagen ab Mitte April.
Sommerliche Reisezeit in Großbritannien: Vorteile der wärmsten Monate

Die Sommermonate Juli und August bescheren Großbritannien angenehme Temperaturen zwischen 20-25°C und bieten mit durchschnittlich acht Sonnenstunden täglich ideale Bedingungen für ausgedehnte Entdeckungstouren. Das milde Klima ermöglicht nicht nur entspannte Stadtbesichtigungen in London oder Edinburgh, sondern macht auch Küstenregionen wie Cornwall oder die schottischen Highlands besonders attraktiv. Während dieser Zeit erwachen die zahlreichen Parks und Gärten zu voller Blütenpracht und laden zu ausgedehnten Picknicks ein, ähnlich wie die warmen Sommermonate auf Malta mit seinem mediterranen Flair. Die längeren Tageslichtstunden – in Schottland kann es bis nach 22 Uhr hell bleiben – schenken Reisenden wertvolle zusätzliche Zeit für Sightseeing und Outdoor-Aktivitäten ohne Zeitdruck.
Herbstliche Farben entdecken: Beste Reisezeit für Großbritanniens goldene Jahreszeit
Wenn die Laubwälder Schottlands, Englands und Wales‘ in spektakulären Rot-, Gelb- und Orangetönen leuchten, zeigt sich Großbritannien von seiner malerischsten Seite. Die beste Zeit für dieses farbenfrohe Schauspiel liegt zwischen Mitte September und Ende Oktober, wobei der Höhepunkt meist in der zweiten Oktoberhälfte erreicht wird. In den weitläufigen Parks von London wie Hyde Park und Richmond Park, aber auch in den dramatischen Landschaften des Lake District und den schottischen Highlands verwandeln sich die Wälder in ein beeindruckendes Farbenmeer. Bei milden Temperaturen um 10-15°C und weniger Touristenandrang als im Sommer lassen sich die herbstlichen Wanderwege und historischen Gärten in aller Ruhe genießen.
- Farbenpracht in Großbritanniens Wäldern von Mitte September bis Ende Oktober
- Höhepunkt der Herbstfärbung in der zweiten Oktoberhälfte
- Ideale Fotomotive in Stadtparks, Lake District und schottischen Highlands
- Angenehme Temperaturen und weniger Touristen als in der Hochsaison
Winter-Trips nach Großbritannien: Lohnt sich die Reisezeit trotz Kälte?
Während die winterlichen Monate in Großbritannien tatsächlich kühl und oft regnerisch sein können, bieten sie zugleich unvergessliche Reiseerlebnisse jenseits der üblichen Touristenmassen. Die märchenhaften Winterlandschaften in Schottland, die gemütlichen Pubs mit flackernden Kaminfeuern und die festlich geschmückten Städte vor allem in der Vorweihnachtszeit schaffen eine magische Atmosphäre, die den Sommer in vielerlei Hinsicht übertrifft. Besonders attraktiv sind die deutlich günstigeren Preise für Unterkünfte und Flüge, die einen Wintertrip auch für preisbewusste Reisende interessant machen. Die berühmten Sehenswürdigkeiten wie der Tower of London oder Edinburgh Castle sind ohne die sommerlichen Warteschlangen viel entspannter zu besichtigen. Wer die richtige Kleidung einpackt und sich auf das typisch britische Wetter einstellt, wird feststellen, dass der Winter eine der authentischsten und charmantesten Zeiten ist, um die verschiedenen Regionen Großbritanniens zu erkunden.
Wintervorteile in Großbritannien: Bis zu 40% niedrigere Preise für Unterkünfte, deutlich weniger Touristen an beliebten Sehenswürdigkeiten.
Typische Wintertemperaturen: London 2-9°C, Schottisches Hochland -5-5°C, mit häufigen Niederschlägen und vereinzeltem Schneefall.
Winterhighlights: Weihnachtsmärkte in Bath und Edinburgh (November-Dezember), Burns Night in Schottland (25. Januar), Feuerfestival Up Helly Aa auf den Shetlandinseln (letzter Dienstag im Januar).
Regionale Unterschiede: Die beste Reisezeit für Schottland, Wales und England
Die beste Reisezeit variiert deutlich zwischen den verschiedenen Regionen Großbritanniens, wobei Schottland mit seinem kühlen Hochlandklima vor allem zwischen Mai und September besuchenswert ist. Wales zeigt sich von seiner schönsten Seite im Frühsommer (Juni/Juli), wenn die sanften Hügel in sattem Grün erstrahlen und die Niederschlagswahrscheinlichkeit geringer ist als im Herbst oder Winter. England hingegen bietet ähnlich wie Zypern die längste touristische Saison mit angenehmen Bedingungen von April bis Oktober, wobei besonders der späte Frühling und frühe Herbst durch mildere Temperaturen und weniger Besucherandrang überzeugen.
Festivals und Events: Reisezeit-Planung nach Großbritanniens kulturellen Highlights

Wer das kulturelle Leben Großbritanniens hautnah erleben möchte, sollte seine Reise nach den zahlreichen Festivals und Events ausrichten, die über das ganze Jahr verteilt stattfinden. Im Sommer verwandelt sich Edinburgh während des weltbekannten Edinburgh Festival Fringe in einen Hotspot für Kunstliebhaber, während das Glastonbury Festival im Juni Musikfans aus aller Welt anzieht. Die traditionellen Highland Games in Schottland bieten von Mai bis September authentische Einblicke in die keltische Kultur mit Wettkämpfen, Dudelsackmusik und traditionellen Tänzen. Auch London begeistert mit ganzjährigen Veranstaltungen wie der farbenfrohen Notting Hill Carnival im August oder den königlichen Zeremonien wie Trooping the Colour im Juni, die besonders für kulturinteressierte Reisende unvergessliche Erlebnisse versprechen.
- Die Sommermonate bieten die höchste Dichte an kulturellen Veranstaltungen in ganz Großbritannien.
- Edinburgh Festival Fringe im August ist das weltgrößte Kunstfestival.
- Traditionelle Events wie Highland Games finden hauptsächlich zwischen Mai und September statt.
- Für königliche Zeremonien und Paraden ist der Frühsommer (Mai/Juni) die beste Reisezeit.
Die beste Reisezeit für Großbritannien je nach Reiseziel und Budget
Die optimale Reisezeit für Großbritannien variiert je nach Region und persönlichen Vorlieben erheblich. Während London ganzjährig ein attraktives, wenn auch kostspieliges Reiseziel darstellt, empfehlen sich für Schottlands Highlands die Sommermonate Juni bis August, um das mildere Wetter optimal nutzen zu können. Die Nebensaison im Frühling und Herbst bietet preisbewussten Reisenden deutlich günstigere Unterkünfte und weniger überlaufene Sehenswürdigkeiten in beliebten Regionen wie Cornwall oder dem Lake District. Wer vor allem an städtischen Kulturangeboten interessiert ist, kann auch im Winter von reduzierten Hotelpreisen profitieren, sollte jedoch mit kürzeren Tagen und häufigeren Niederschlägen rechnen.
Häufige Fragen zur besten Reisezeit für Großbritannien
Wann ist die beste Reisezeit für Großbritannien?
Die optimale Besuchszeit für das Vereinigte Königreich liegt zwischen Mai und September. In diesen Monaten herrschen mildere Temperaturen zwischen 15-25°C und die Tage sind länger, was mehr Zeit für Sightseeing ermöglicht. Der Hochsommer (Juni bis August) bietet die wärmsten Bedingungen, ist jedoch auch die Hauptsaison mit entsprechend mehr Touristen und höheren Preisen. Die Übergangszeiten im Frühling (April/Mai) und Herbst (September/Oktober) gelten als Geheimtipps, da das Wetter noch angenehm ist, die Besucherzahlen niedriger sind und die Landschaft entweder in Blüte steht oder sich herbstlich färbt.
Ist Großbritannien im Winter eine Reise wert?
Eine Winterreise nach Großbritannien (November bis Februar) kann durchaus lohnenswert sein. Die Nebensaison bietet deutlich niedrigere Preise für Unterkünfte und weniger überlaufene Sehenswürdigkeiten. Die britischen Inseln präsentieren sich mit einer besonderen Atmosphäre: verschneite Landschaften in Schottland und den nördlichen Regionen, gemütliche Pubs mit Kaminfeuer und festliche Weihnachtsmärkte in den Städten. Die Temperaturen sind mild im Vergleich zu Kontinentaleuropa (meist 2-8°C), allerdings muss mit kürzeren Tagen, häufigen Niederschlägen und gelegentlichen Verkehrseinschränkungen gerechnet werden. Besonders attraktiv sind winterliche Städtereisen nach London, Edinburgh oder Bath mit ihren kulturellen Indoor-Angeboten.
Wann regnet es am wenigsten in Großbritannien?
Die niederschlagsärmsten Monate im Königreich sind generell Februar bis April sowie Juli und August. Dabei gibt es jedoch deutliche regionale Unterschiede: Der Südosten Englands ist mit durchschnittlich 600 mm Jahresniederschlag die trockenste Region, während die Highlands in Schottland und Wales mit über 3.000 mm zu den regenreichsten Gebieten Europas zählen. Die östlichen Landesteile sind generell trockener als die westlichen. Statistisch betrachtet hat London im Februar die wenigsten Regentage (durchschnittlich 8), gefolgt vom Juli (9). Selbst in den trockensten Perioden sollte man auf der Insel jedoch stets mit kurzfristigen Wetterwechseln und Schauern rechnen und entsprechende Kleidung einplanen.
Wie ist das Wetter in Großbritannien im Sommer?
Der britische Sommer (Juni bis August) zeichnet sich durch milde bis warme Temperaturen aus, die typischerweise zwischen 15-25°C liegen, mit gelegentlichen Hitzewellen, die auch über 30°C erreichen können. Die Wetterlage bleibt jedoch charakteristisch wechselhaft – sonnige Abschnitte können sich rasch mit kurzen Regenschauern abwechseln. Die Tage sind besonders lang, in Schottland kann es im Juni/Juli bis zu 18 Stunden Tageslicht geben. Die südlichen Regionen wie Cornwall oder Devon sowie die Kanalinseln genießen dabei das wärmste Klima mit mediterranem Flair. Trotz des maritimen Einflusses kann die Luftfeuchtigkeit mäßig bis hoch sein. An der Küste sorgt oft eine erfrischende Meeresbrise für angenehme Bedingungen, während Städte wie London zeitweise schwül werden können.
Welche Region Großbritanniens hat das beste Wetter?
Der Südosten Englands, insbesondere die Grafschaften Kent, Sussex und die Insel Wight, genießt das stabilste und wärmste Klima des Landes. Diese Regionen profitieren von ihrer südlichen Lage und dem kontinentalen Einfluss, was zu mehr Sonnenstunden (durchschnittlich 1.750 pro Jahr) und geringeren Niederschlagsmengen führt. Die Südküste verzeichnet die höchsten Durchschnittstemperaturen, während Cornwall und Devon zwar etwas mehr Regen abbekommen, aber durch den Golfstrom mildere Winter haben. In Kontrast dazu stehen die westlichen Highlands und Wales, die deutlich regenreicher sind. Die Ostküste Schottlands liegt im Regenschatten der Berge und ist überraschend trocken – Edinburgh hat weniger jährlichen Niederschlag als Rom. Für Sonnenanbeter sind die Scilly-Inseln und die Kanalinseln mit ihrem fast mediterranen Mikroklima ein Geheimtipp.
Wann blühen die Gärten und Parks in Großbritannien am schönsten?
Die Blütenpracht in britischen Gärten entfaltet sich in mehreren Phasen: Von Februar bis März beginnt die Saison mit Schneeglöckchen, Krokussen und Narzissen, gefolgt von der Kirschblüte im April. Der Mai gilt als Höhepunkt des Frühlings mit blühenden Rhododendren, Azaleen und den berühmten Bluebell-Wäldern. Juni und Juli bieten die volle Pracht englischer Rosengärten und üppiger Staudenbeete in den klassischen Cottage Gardens. Die Royal Botanic Gardens in Kew, Sissinghurst Castle Garden in Kent oder die Lost Gardens of Heligan in Cornwall zeigen dann ihre volle Schönheit. Selbst im Herbst beeindrucken Parks wie Westonbirt Arboretum mit spektakulärer Laubfärbung. Für Gartenliebhaber ist daher die Periode von Mai bis Juli die ideale Reisezeit, wobei spezielle Gartenfestivals wie die Chelsea Flower Show im Mai zusätzliche Anziehungspunkte darstellen.




